Biomorph – im Test (PS5)

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BIOMORPH_20241128104508
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Im dicht besiedelten Metroid­vania-Genre bedarf es eines Alleinstellungsmerkmals, das Biomorph in Form seines titelgebenden Features liefert. Ihr navigiert den knuffigen Protagonisten Harlo durch eine verwinkelte 2D-Welt und umschifft Hindernisse vorrangig, indem Ihr in die Haut besiegter Feinde schlüpft. Je nachdem, in welchem Monster Ihr es Euch bequem macht, stehen Euch individuelle Fähigkeiten zur Verfügung. Ein Biest ermöglicht das Durchbrechen von Wänden, während ein anderes über bedrohliches ­Terrain hinwegschwebt; wieder andere lassen Euch enge ­Schächte passieren oder tiefe Gewässer erkunden. Das resultiert in einer spaßigen Erkundung samt erfrischendem Sammelfaktor – ein Gegnertyp muss nämlich mehrfach bezwungen werden, ehe er permanent in Eure Monster-Kleiderkiste wandert. Mit Chips und Mementos passt Ihr zudem Waffen, passive Fähigkeiten und Boni an.

Leider kaschiert das nur bedingt, dass die Welt recht simpel ausfällt. Die Lösung für Probleme ist meist offensichtlich, Geschicklichkeitspassagen präsentieren sich nicht sonderlich dynamisch. Letzteres liegt nicht zuletzt ­daran, dass die Steuerung direkt, aber eine Spur zu behäbig ausfällt. Auch die Kämpfe bleiben lange schmucklos – immerhin fordern Euch im späteren Verlauf Bosskämpfe. Audiovisuell lässt sich derweil wenig beanstanden: Biomorph überzeugt mit einem schicken handgezeichneten Look, hübschen Animationen und einem stimmungsvollen Soundtrack.

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