Capcom Fighting Collection 2 – im Test (Switch)

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Fokussierten sich frühere Sammlungen stark auf Reihen wie ­Darkstalkers oder die Marvel-Hauereien, stecken in der Capcom ­Fighting Collection 2 einige spezielle Ableger und kleinere Serien. Am traditionellsten ist hier Street Fighter Alpha 3 Upper: Das Arcade-Original läuft auf ­Segas Naomi-Hardware, bietet alle ­Bonusfiguren der diversen Heimkonsolen-Portierungen und ein paar Balancing-Anpassungen. Auch primär aus dem Street Fighter-Lager kommt Capcom Fighting Evolution: Das setzte im Original auf Namcos PS2-­basiertes System 246 und vereint Figuren aus Street Fighter II & III, Alpha, Darkstalkers und Red Earth zu einem unausgegorenen Handkanten-Crossover. Lang erwartet war vor einem Vierteljahrhundert Capcoms Gipfel­treffen mit Konkurrent SNK: In Capcom vs. SNK: Millennium Fight 2000 treffen Capcom-Helden auf die King of Fighters-Crew, ein Ratio-System teilt die Figuren in Stärkeklassen ein – über ein Punktesystem sollen so ausge­glichene Matches ermöglicht werden. Beim Nachfolger ­Capcom vs. SNK 2 wird dieses System flexibler gestaltet und das Aufgebot erweitert, jetzt mischen etwa auch ­Haohmaru aus ”Samurai ­Shodown und ­Hibiki aus The Last Blade mit, gekämpft wird hier vor polygonalen Hintergründen. Die letzten vier Spiele der Sammlung sind schließlich komplett polygonal: Project Justice und ­Plasma Sword laufen beide wieder auf Naomi und sind die Sequels zu Star Gladiator und ­Rival Schools – spielerisch gehen sie voll in Ordnung, aber gegen zeitgenössische Konkurrenten wie SoulCalibur machte insbesondere Plasma Sword damals wie heute grafisch keinen Stich.

Und dann sind da noch die ­lange erwarteten Portierungen von Power Stone und Power Stone 2: Der erste Teil ist einer der ersten Arena-Prügler und beeindruckte 1999 mit enorm interaktiven Stages, bei dem Kämpfer über das Mobiliar turnen oder es direkt durch die Gegend werfen. Der zweite Teil setzt mit größeren, dynamischeren Arenen und einem Vierspieler-Modus noch einen drauf, wirkt aber bereits mehr wie ein wildes Partyspiel als ein komplexer 3D-Prügler. Alle Games sind als Japan- und US-Version verfügbar und basieren auf den ­Arcade-Versionen, ­Spielmodi der Konsolen-Adaptionen wie das Abenteuer von Power Stone 2 fehlen. Dafür gibt es Online-­Multiplayer und als Bonus-­Features sind Art- und Sound-­Galerien zu allen Titeln vorhanden, auch ausführliche Optionsmenüs, Wallpaper und Grafikfilter sind mit von der Partie.

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