Elden Ring Neightreign – im Test (PS5)

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Erst vor ein paar Monaten spazierten wir mit Vorfreude – aber auch etwas Skepsis – in den Hands-on-Termin zu Elden Ring Nightreign. Von den anfänglichen Zweifeln waren nach dem Termin erfreu­licherweise keine mehr übrig, wir hätten seinerzeit noch Stunden weiterspielen können. Gesagt, ­getan: Mittlerweile haben wir gute 35 Stunden in die Vollversion ­gesteckt, um sämtliche Inkarna­tionen des Nachtfürsten über den Jordan zu schicken. Und das bereitet – trotz einer Handvoll Stolpersteine – immer noch gewaltig Spaß.

In unserem ausführlichen Hands-on-Bericht (M! 03/25) haben wir Euch das Grundrezept von Nightreign bereits hinlänglich beschrieben. Lasst uns trotzdem noch mal kurz zusammenfassen, was Euch bei FromSoftwares ­experimentellem Spin-off im Kern erwartet.
In seinen vielen Gestalten sucht der Nachtfürst die ­Zwischenlande heim und sorgt für Chaos und Verderb. Als einer von acht sogenannten ”Nachtwandlern” macht Ihr es Euch also zur ehrbaren Aufgabe, wieder Frieden und Ordnung herzustellen. Dazu begebt Ihr Euch auf regelmäßige Expeditionen ins weitläufige Limveld, wo es zwei volle Tage zu überstehen gilt, ehe der Nachtfürst zur Audienz – und damit stressigen Konfrontation – lädt. Die Zeit bis zu diesen reichlich herausfordernden Keilereien will sinnvoll genutzt werden: Ihr wandert von einem zufallsbasierten Point of Interest zum nächsten und bekämpft kleine und große Schergen, um in der Stufe aufzusteigen und Euer überschaubares Inventar mit nützlicher Ausrüstung zu füllen. Dabei gilt es, durchgehend schnelle Entscheidungen zu treffen, da ein sich verengender Kreis aus Flammen Euch kaum die Zeit lässt, alle interessanten Flecken auf der Karte anzugehen. Das Bezwingen eines nächtlichen Bosses läutet dann den nächsten Tag nach selbigem Regelwerk ein, ehe Euch der ­dritte Tag zum Nacht­fürsten führt.

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joia
4. August 2025 14:00

Hm. Dann bin ich also der Jammerlappen. Aber wie ich an anderer Stelle schon gesagt habe: ich spiele das Spiel mittlerweile nicht mehr.

Hab nach mehr oder weniger Spieldauer – und mehr aus jugendlichem Ehrgeiz – alle Bosse entkörpert (es deshalb überhaupt auch gekauft…) und dann war auch gut.
Ein paar Mal hab ich danach noch versucht, im Spiel zu bleiben, weil mir das Prinzip im Prinzip normalerweise ziemlich Freude bereitet – und ich kann mich auch nicht über Zufalls-Koop ärgern – der hat häufig genug funktioniert.

Und auch die von den Testern angesprochenen Punkte – unterschreib ich alles, einzeln und jeden.

Aber mir geht ein ganz wichtiger Hinweis an die möglichen Zocker ab, die noch überlegen: den der extremen Kurzweil und die Warnung vor der – hier in besonders hohem Maße, wie ich finde – vorliegenden Wiederholungstat, die das Game sogar noch vor dem endgültigen Abschluss des letzten Bosses schnell superlangweilig werden lässt.

Das die Charakter in meinen Augen superflach bleiben, ist vielleicht Geschmacksache – aber nicht die extreme Langeweile, die sich einstellt, wenn man das Spiel soweit durchhat. Der Ehrgeiz zieht einen durchs Game – aber danach …?

Es gibt Koop-Teile, die zocke ich, obwohl das im Prinzip genau so bzw. ziemlich ähnlich abläuft, seit 800+ Stunden. Nightreign nur den Pflichtteil und gut. Irgendwas ist hier anders. Ich kanns nur nicht besser erklären.