Another Code: R – Die Suche nach der verborgenen Erinnerung – im Klassik-Test (Wii)

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Als Tochter eines kauzigen Wissenschaftlers hat es Ashley Robins nicht leicht: Erst wird sie von ihrem Vater auf der DS-Insel Blood Edward im Stich gelassen, dann verwandelt sich der gemeinsame Camping-Ausflug in einen Rätselmarathon – Die Suche nach der verborgenen Erinnerung. Denn auf dem Zeltplatz J.C. Valley am malerischen Lake Juliet erwarten Euch einige Überraschungen: Ein Räuber schnappt sich Ashleys Gepäck, Papa Richard leistet sich eine Panne nach der anderen und seltsame Flashbacks holen verborgene Erinnerungen aus Ashleys Vergangenheit hervor – betrifft das Geheimnis von Lake Juliet etwa Ashleys verstorbene Mutter? Geht der Sache auf den Grund: Ihr sprintet über die Pfade des Zeltplatzes zu allerlei rätselhaften Lokalitäten wie Villaruine und Waldlichtung, wo Ihr Euch rundum umsehen dürft. Zahlreiche Details der Umgebung lassen sich anklicken und so untersuchen oder sammeln. Auch im Gespräch mit Passanten wie Student Tommy und Ranger Maxwell erhascht Ihr so manches Schlüssel­item, welches Euch bei korrekter Verwendung des Rätsels Lösung ein Stück näherbringt. Die verzwickte Handlung wird mit reichlich Dialogen und animierten Schnittszenen präsentiert, auf Sprachausgabe wird jedoch verzichtet.

Ähnlich dem DS-Vorgänger hat ­Nintendo zahllose Grübel- und Bewegungsaufgaben eingebaut. Einerseits sammelt Ihr mit dem virtuellen DSi Fotobeweise und andere Informa­tionen, andererseits bedient Ihr Schalter und allerlei andere Mechanismen mit der Wii-Remote. Den Controller gibt es nämlich auch im Spiel: Hier fungiert er als Hacker-Werkzeug, mit dem man z.B. Codeschlösser knackt. Es finden sich rund um Lake Juliet aber auch viele bewegliche Elemente, die Ihr mit dem Zeiger manipulieren dürft: So biegt Ihr etwa die Leisten einer Jalousie, um unbemerkt durch die Ritzen zu spitzen – was mag sich wohl im Nebenzimmer abspielen?

Der stellenweise recht lineare Aufbau des Abenteuers sorgt aber auch für Hänger: Manchmal geht es nur weiter, wenn Ihr ein bestimmtes Item aufstöbert. Die vielen Dialoge geben zwar ausreichend Hinweise, das Herumsuchen kann jedoch mühsam werden.

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Whitebeard91
12. September 2025 9:34

Der Nachfolger ist leider wesentlich schlechter als der Erstling.
Da ändert auch das Remaster nichts dran.

rutzel
11. September 2025 23:45

Das viele Textweiterklicken hat mich irgendwann auch gestört, aber Ashley und ihre lieben sind einfach süß!