Need for Speed: Shift – im Klassik-Test (PS3)

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Das ist konsequent: Nachdem Electronic Arts’ Dauer-Raserei Need for Speed angesichts von Ermüdungserscheinungen beim Stamm­entwickler EA Black Box immer mehr in der Kritik stand, darf nun bei gleich zwei neuen Anläufen frisches Blut ran: Für Nintendo-Hardware steht im November NITRO an, auf PS3 (sowie Xbox 360 und PSP, doch für diese Systeme erreichten uns bis Redaktionsschluss keine Testfassungen) wird mit SHIFT schon jetzt Gas gegeben.

Hier haben vermeintlich coole Straßenrennen durch hippe Großstädte im Rahmen einer leidlich originellen Handlung mit B-Schauspielern und Modepüppchen ausgedient, nun steht richtiger Rennsport im Fokus. Das wird gleich zu Beginn nachhaltig verdeutlicht: Dynamisch geschnittene Rennszenen stimmen auf kommende Aufgaben ein, bevor die erste Proberunde beginnt. Bei der flitzt Ihr mit einem Leihwagen in Brands Hatch los und das Spiel schätzt derweil Euer Fahrkönnen ein. Während blutige Anfänger dank starken Lenk- und Bremshilfen kaum von der Piste fliegen können, steht es wagemutigen Piloten frei, selbst gängige Funktionen wie ABS und Traktionskontrolle abzustellen. Egal, welches Setup Ihr wählt – das Fahrverhalten bleibt nachvollziehbar und fordernd zugleich und erinnert mehr an ein Forza als an sämtliche Serien-Vorgänger. Dessen solltet Ihr Euch bewusst sein – wildes Drauflosrasen und hektische Lenkbewegungen bringen in SHIFT keinen Erfolg mehr.

Der gehobene Anspruch spiegelt sich im Wagensortiment wider: Über 60 Boliden stehen parat. Mit kleinen Audis und BMWs fährt es sich vergleichsweise gemütlich, während PS-Monster von Porsche, Bugatti oder Lamborghini gewaltig Zug haben und viel Feingefühl verlangen, um ihre Leistungskraft zu bändigen. Tempofans mit Sammlertrieb mögen sich eine größere Auswahl wünschen, für den ordentlichen Rennbetrieb ist aber mehr als genug vorhanden. Nicht fehlen dürfen reichhaltige Tuning-Optionen: Im technischen Bereich bieten sich Einstellmöglichkeiten für Simulationsfans, während Lack- und Vinylbearbeitung ähnlich viel Spielraum lassen wie in Forza.

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PlayingOldKid
7. Oktober 2025 15:44

Mensch, was habe ich da an Stunden investiert. Ein so geniales Rennspiel, mit massig Umfang, tollem Fahrgefühl, einfach spitzenklasse.

captain carot
4. Oktober 2025 8:49

Das war tatsächlich das einzige NfS bis heute was ich wirklich mag

Max Snake
2. Oktober 2025 15:43

Need for Speed: Shift ist und war mein erstes Rennspiel der Reihe. Da hat Slighty Mad Studios den nerv getroffen.