Für alle Metal Gear Solid-Fans gibt es ein paar neue Details, die wir Euch nicht vorenthalten möchten.
So wurde im letzten Podcast von Kojima Productions verlautbart, dass für Metal Gear Solid: Rising eine neue Grafik-Engine entwickelt wird. Kojima Productions verspricht, dass dadurch die Grafik die von Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots übertreffen soll. Bei Rising handelt es sich zudem um ein ähnlich großes Projekt, an dem Mastermind Hideo Kojima nicht als Produzent, Designer oder Regisseur beteiligt ist.
Auch die Bedeutung des Namenszusatzes wird gelüftet: Einerseits will man mit Rising verdeutlichen, dass eine neue Art von Metal Gear Solid bevorsteht, andererseits handelt es sich um ein pfiffiges Wortspiel: Rising wird im japanische “Raijin” ausgesprochen und meint damit die gleichnamige Shint?-Gottheit. Im japanischen Volksglauben ist Raijin der Gott des Donners und der Blitze. Man bedenke den Untertitel von Metal Gear Solid Rising: Lightning Bolt Action – damit ist der Bezug klar: Raiden ist der personifizierte Donnergott. Das ist nicht neu, schließlich hat das bereits die Mortal Kombat-Reihe erkannt.
Auch zum angekündigten PSP-Abenteuer Metal Gear Solid: Peace Walker finden sich frische Details. Viele Fans, darunter der Verfasser dieser Zeilen fragen sich seit der E3: Wenn Peace Walker der direkte Story-Nachfolger zu Metal Gear Solid 3: Snake Eater sein soll, welche Rolle spielt dann die PSP-Episode Portable Ops? Die Antwort ist einfach: Portable Ops gehört ebenfalls zum Story-Kanon und widerspricht den Ereignissen nicht. Peace Walker muss demnach an die Ereignisse in Portable Ops anschließen, das wiederum an die PS2-Episode Snake Eater anknüpft. Nur so ergibt dieses Kuddelmuddel einen Sinn, denn schließlich will Kojima den Weg des Protagonisten Naked Snake hin zu seinem Status als Anführer des Söldnerstaates ‘Outer Heaven’ erzählen.
Darüber hinaus gibt sich der Podcast kryptisch: Die Wahl sei auf die PSP gefallen, weil dort Dinge möglich seien, die man auf PS3 oder Xbox 360 nicht hätte umsetzen können. Was das sein soll? Vielleicht PS2-Grafik ohne schlechtes Gewissen? Die vier Snake-Charaktere aus dem Trailer sollen übrigens auf einen konkurrenzlos hohen Wiederspielwert hindeuten, doch auf diese Aussage können selbst wir uns derzeit noch keinen Reim machen. Da es Kojima aber bislang immer geschafft hat, Serienfans zu überraschen, sind wir gespannt. Vielleicht klärt sich dann auch, weshalb einer der Snakes eine Narbe auf der Brust trägt, die doch verdächtig an Snakes Mentorin ‘The Boss’ aus Teil 3 erinnert.
Eine weitere Information: Morgen, also am 16. Juni, erscheint ein neuer Patch für Metal Gear Online: Wer die kostenpflichtige Scene-Expansion besitzt, lädt eine neue Shadow-Moses-Karte herunter und feiert den ersten Geburtstag des Spiels. Als skurriler Bonus ist der Bikini-Content zu sehen, der ebenfalls zum Download verfügbar ist. Wer schon immer mal Naomi Hunter mit wippenden Brüsten sehen wollte, greift zu.
Ebenfalls frisch entdeckt: Ein erster Trailer zu Metal Gear Arcade, das vorerst nur in japanischen Spielhallen zu sehen sein wird. Eine Veröffentlichung in Deutschland halten wir für unwahrscheinlich, deshalb findet Ihr hier erste Spieleindrücke.









