Super Meat Boy 3D – im Test (PS5)

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Screenshot von Super Meat Boy 3D
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Der einstige 2D-Fleischklops Meat Boy wagt unter der Obhut der deutschen Entwickler Sluggerfly den Sprung in die dritte Dimension. Statt in der klassischen Seitenansicht hüpfen, schlittern und fluchen wir in perspektivisch an Super Mario 3D World angelehnten Abschnitten (allerdings mit nicht manipulierbarer ­Kamera), die vollgepackt sind mit tödlichen Fallen und fiesen Sprüngen. Ziel ist Meat Boys am Ende jedes Parcours festgehaltene Freundin, die uns vom bösen Dr. Fetus natürlich immer wieder vor der Nase weggeschnappt wird.

Um aber erst einmal so weit zu kommen, ist eine gute Controller­beherrschung vonnöten. Wer nicht innerhalb von Sekunden mit der passenden Sprungakrobatik oder Ausweichmanövern reagiert, kracht in eines der überall verstreuten Hindernisse und wird mit dem sofortigen Tod sowie der Rückkehr zum Startpunkt bestraft. Abgesehen von der Reaktionsfähigkeit ist auch ein gutes Gedächtnis nicht verkehrt, denn ohne Auswendiglernen der Kurse kommen wir nicht in diesen besonderen Flow, dem eigentlichen Reiz der Super Meat Boy-Spiele. Mit Übung ist es nämlich möglich, die Areale innerhalb weniger Sekunden zu meistern, während der erste Anlauf meist einige Minuten in Anspruch nimmt – Fehlversuche nicht inbegriffen. Das Spiel ist in fünf Welten mit jeweils 15 Levels sowie einem Bosskampf unterteilt. Dazu kommen Schattenweltversionen der Kurse, die sich in Schwierigkeit und Layout von den normalen Varianten unterscheiden. Bosskämpfe sind keine direkten Konfrontationen, in denen wir dem Obermotz auf den Kopf hüpfen, sondern eine Mischung aus Hinderniskursen und kleinen Arenen, in denen wir Angriffe überstehen müssen.

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