1348 Ex Voto – im Test (PS5)

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Screenshot von 1348 Ex Voto
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Im Italien des 14. Jahrhunderts wütet die Pest. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, entführen religiöse Eiferer und Banditen die Freundin von Ritterin Aeta. In ­deren Haut schlüpft Ihr nun, um die liebreizende Bianca zu retten.

Beim Spielkonzept ließen sich die Entwickler von Hellblade ­inspirieren. Die meiste Zeit wandert Ihr durch hübsche Landschaften, die jedoch sehr statisch und leblos sind. Dabei erkundet Ihr ein paar optionale Pfade oder schiebt Kisten umher. Entweder kommt Ihr so an Essen für Heilung, austauschbare Bauteile mit Boni für Eure einzige Waffe (Schwert) oder Schriftrollen, die Ihr für Status-Upgrades und ein paar zusätzliche Combo-Erweiterungen ausgebt.

Abseits der Schieberätsel erwarten Euch simple Kämpfe gegen fast immer gleiche Söldner und Kapuzenträger mit sehr ­vorhersehbaren Angriffsmustern. Da die Steuerung klobig ausfällt und die Kamera insbesondere bei Gefechten gegen mehr als einen Feind kaum Übersicht gewährleistet, entsteht kein fesselnder Gefechtsrhythmus wie im Vorbild Hellblade.

Das ist besonders deshalb schade, weil die Präsentation durchaus Potenzial erkennen lässt. Einige Charaktere wie ein kränklicher Abt wirken nicht nur aufgrund des merkwürdigen Artdesigns schön schaurig. Synchronstimmen wie Bianca-Sprecherin Jennifer English (Baldur’s Gate 3, Elden Ring) sorgen zudem dafür, dass die dünne ­Rettungsgeschichte gehaltvoller rüberkommt, als sie ist.

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