R-Type Dimensions III – im Test (PS5)

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Mit dem ruckelig-zuckeligen Super R-Type (1991) tat Irem sich und dem SNES keinen Gefallen. Zwei Jahre später gab es die Entschädigung: R-Type III basiert auf keinem Automaten-Vorbild, sondern wurde direkt auf Nintendos 16-Bit-Maschine zugeschnitten und beeindruckte nicht nur mit weitgehend sauberer Performance, sondern auch zahlreichen Tech-Spielereien wie zoomenden Sprites, rotierenden Levels und eindrucksvollen Morph-Effekten.

Die Portierung auf moderne Konsolen folgt dem Konzept des 2009 erschienenen R-Type ­Dimensions und bietet sowohl die Pixel-Grafik und den Soundtrack des 16-Bit-Originals als auch einen neuen, polygonalen 3D-Modus mit optional schrägem Kamerawinkel sowie frisch arrangierter Musik. Dazu läuft das Spiel jetzt im 16:9-Modus und offeriert diverse Grafikoptionen für den klassischen Pixel-Look, mehrere Schwierigkeitsgrade sowie einen ”Infinity”-Modus, in dem Ihr nicht nur mit unendlich vielen Leben an den Start geht, sondern direkt an der Stelle wieder startet, wo Euch der letzte Gegner zerlegt hat. So haben selbst Nicht-Profis eine Chance, mehr als die ersten zwei Stages zu sehen. Denn auch wenn R-Type III ein reines Heimkonsolen-Produkt ist, steht das Spiel seinen Arcade-Vorgängern in Sachen Herausforderung kein Stück nach. Es gilt das klassische R-Type-Prinzip: Neben guten Reflexen werden taktisches Denken und Erinnerungsvermögen gefordert. Kennt Ihr einen Abschnitt, seine Fallen und die Bewegungsmuster der Gegner, habt Ihr es in späteren Anläufen ebenso leichter wie wenn Ihr Euren unzerstörbaren Force-Satelliten im richtigen Moment am vorderen oder hinteren Ende Eures Schiffs ankoppelt. Tatsächlich gibt es hier gleich drei Force-Varianten, die sich in Sachen Verhalten und hinsichtlich der verfügbaren Extra­waffen unterscheiden. Auch der aufladbare Schuss ist vielseitiger als in den beiden Vorgängern: Wer länger lädt, der richtet dramatisch mehr Zerstörung an.

Für Kenner interessant: R-Type Dimensions III basiert auf dem japanischen Super-Famicom-Original, was sich primär beim zweiten Boss bemerkbar macht. Verschoss der in Europa und den USA eklige Augapfel-Monster, greift er im Original und jetzt auch hier mit Ejakulat an, das an überdimen­sionale Spermien erinnert.

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Max Snake
11. August 2026 14:33

Ob Kritzelkratz 3000 den Kritik zur Kenntnis nehmen und es ausbügelt?

Denn eigentlich hätte ich auf das Remake R-Type Dimension III gefreut.