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| Spiel: | Shadows of the Damned |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | Grasshopper Manufacture |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 8 / 2011 |
Kooperationen namhafter Entwicklergrößen sind grundsätzlich selten und wenn es sich dabei um Suda51, Shinji Mikami und Akira Yamaoka handelt, werden vor allem japanophile Horrorfans hellhörig. Die Geschichte von Shadows of the Damned ist dabei schnell erzählt: Oberteufel Fleming raubt Paula, Garcia Hotspurs Geliebte. Der mexikanische Dämonenjäger macht seinem Namen alle Ehre und erweist sich als schießfreudiger Heißsporn, der seiner Gespielin in die Hölle folgt, um sie zu retten. Begleitet wird er dabei von Ex-Dämon und Multifunktionsstab Johnson, der sich ganz nach Belieben in Schlagstock, Fackel, Pistole, MG oder Schrotflinte verwandelt, auch als Granatwerfer verdingt sich der knochige Knüppel. Suda-typisch muss ein skurriler Twist her und so spuckt der mit britischem Akzent sprechende Johnson nicht etwa Blei, sondern Zähne und Schädel auf Angreifer, auch zahlreiche sexuelle Anzüglichkeiten lässt der wandlungsfähige Totenkopf am Stiel vom Stapel.
Damit nicht genug, denn auch Flemings Schloss gleicht einem glücklichen Phallus, Checkpoints hingegen markiert ”One-eyed William”, angeblich ein entfernter ukrainischer Verwandter Johnsons. Der flüchtet bei Garcias Anblick panisch und lässt dampfende Kotwürstchen zurück – die Liste schlüpfriger Elemente ist lang und manch Dämonenportal erinnert arg an weibliches Schoßgesträuch oder gar das Tor zum braunen Salon.
Doch hinter der obszön-schrillen Fassade steckt ein spielerisch eher konventionelles Gerüst, das am ehesten als flottere Version von Resident Evil 4 zu beschreiben ist. Ihr begleitet Garcia aus der Schulterperspektive, beim präzisen Zielen darf sich Euer Held jedoch frei bewegen. Auf Knopfdruck macht Garcia kehrt, die Schultertaste lässt ihn sprinten. Weshalb unser Dämonenschlächter jedoch nur kurze Zeit flitzt, obwohl es keine Ausdaueranzeige gibt und er sich nicht einmal erholen muss, ist nicht nachvollziehbar und macht Passagen, in denen er von einer dämonischen Version Paulas gejagt wird, unnötig hektisch – zumal Ihr bei Kontakt sofort sterbt! Ebenfalls seltsam ist ein vermeintlicher Bug, der uns nur in der Xbox-360-Version aufgefallen ist: Vereinzelt feuerte Garcia los, als wir nach einer 180-Grad-Wende mit dem linken Trigger in den Zielmodus wechselten, ohne abzudrücken.











Mir hat Shadows of the Damned auf der PS 3 Freude gebracht, auch wegen der Genitaler Humor, der in diesen Setting gepasst hat.
Schade, dass am Ende zur kurz war.