Wild Blue Skies – im Test (PS5)

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Ein fieser Wissenschaftler namens Grimclaw ­wurde verbannt und kehrt mit einer Invasionsflotte zurück. Nur die Blue Bombers können es jetzt noch richten: In einem Durchgang fliegt Ihr durch sechs Stages. Schlagt Ihr Euch gut oder entdeckt geheime Abzweigungen, ändert sich Euer Kurs. Ihr ­steuert dabei den Piloten Bowie, Eure ­Kameraden agieren selbstständig, brauchen aber immer mal wieder Hilfe. Wird einer abgeschossen, muss er in der nächsten Stage erst einmal aussetzen. Die Levels sind sowohl linear als auch offen gestaltet. Mal durchquert Ihr tiefe Canyons oder eisige Meere, mal liefert Ihr Euch wilde Dogfights in einer weitläufigen Arena.

Kommt Euch das bekannt vor, habt Ihr wohl Nintendos Star Fox 64 gespielt, denn Wild Blue Skies ist nicht einfach nur eine Hommage: Über weite Strecken spielt es sich fast wie eine direkte Kopie. Auch andere Elemente wirken vertraut: Ihr habt einen Bordlaser, könnt aber auch ein ziel­suchendes Geschoss aufladen. Ihr habt Bomben und der Standardschuss lässt sich gehörig aufmotzen. Per Luftrolle wehrt Ihr manche Geschosse ab und dürft auch kurzzeitig beschleunigen und abbremsen. Lediglich auf Loopings und die schnelle Wende in den offenen Arenen müsst Ihr verzichten. Dafür dürft Ihr in jedem Level vier goldene Buchstaben sammeln: Ergattert Ihr so ”WILD”, gibt es Bonuspunkte in der End­abrechnung.

Grafisch setzt Wild Blue Skies auf Cel-Shading und kräftige Farben. Gerade wenn Ihr über einen Ozean fliegt, werden fast schon Erinnerungen an The Legend of Zelda: The Wind Waker wach. Lasst Euch von den hübschen Umgebungen nicht zu sehr ablenken: Harte Treffer stufen Eure Bordwaffe prompt zurück, die Kameraden stecken nicht allzu viele Treffer ein, und wenn Ihr all Eure Leben verbraucht habt, ist auch Euer aktueller Durchgang zu Ende und Ihr müsst von vorn ­anfangen.

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