The Legend of Zelda: Skyward Sword – im Klassik-Test (Wii)

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Seite 1

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”Das Wetter ist schön, auch der Wind bläst nicht zu stark.” Mit großen Kulleraugen blickt das Mädchen ihren Freund verlegen an. ”Also… wie wäre es mit einem kleinen Ausritt über den Wolken?” Bei strahlendem Sonnenschein gleiten die beiden sanft auf ihren Flugvögeln über das Firmament. Schüchtern lächelt sie ihn an. ”Den heutigen Tag werde ich in meinem Leben nie vergessen!” Als die Idylle plötzlich von einem grellen Lichtblitz unterbrochen wird, hält sie ihre Hände erschrocken vors Gesicht. In einem tosenden Wirbelsturm stürzt das Mädel in die Tiefe. Mit aller Kraft streckt der Junge die Hand nach ihr aus – doch vergeblich. Bevor er selbst das Bewusstsein verliert, kann er nur noch mit Entsetzen zusehen, wie sie in das gigantische Maul eines schwarzen, furchteinflößenden Dämonen fällt. Als er seine Augen aufreißt, sitzt er schweißgebadet in seinem Bett. Ein älterer Mann mit weißem Haar steht fragend neben ihm: ”Link, was ist mit Zelda geschehen?”
Genau das fragt sich Link natürlich auch und stürzt sich in sein zweites und wohl auch letztes Wii-Abenteuer. Doch vor Beginn seiner Reise lockt ihn eine mysteriöse Lichtgestalt zum Tempel der Göttin und ­offenbart sich als künftige Begleiterin Phia. Mit ihrer und der Hilfe des Schwerts der Göttin macht sich der legendäre Held der Zeit endlich auf. Furchtlos verlässt er die sicheren Gefilde seiner Heimat – des Wolkenhorts – und stürzt sich todesmutig auf den Schwingen seines Flugvogels in eine unbekannte Welt unter den Wolken – das ’Erdland’.

Unten angekommen, erforscht der putzige Held mit der Zipfelmütze zunächst die Wälder von Phirone. Die verschlungenen Wege geleiten ihn vorbei an Steilhängen, Bäumen, Riesenpilzen und Höhlen. Dort hilft er auch den scheuen Kyu-Wald­bewohnern, von denen sich einige verzweifelte Wesen verirrt haben. Schließlich gelangt Link zum ersten Tempel, in dem er sich sofort heimisch fühlt. Denn hier offenbart sich spielerisch Altbekanntes: Dungeon betreten, Schlüssel suchen, Rätsel lösen, Zwischenboss besiegen, Ausrüstung erhalten und schon geht es zum nächsten Tempelraum. Schritt für Schritt erkämpft sich der gewiefte Held neue Wege in die Tiefen der Anlage, bis er schließlich mit dem bewährten Masterschlüssel zum überraschenden Endgegner gelangt. Doch der per filmreifer Sequenz eingeläutete Bosskampf ist alles andere als altbekannt. Denn hier kann Link nicht mehr auf die ’Dreimal auf die Schwachstelle des Gegners kloppen und tot’-Technik setzen. Es zählt tatsächlich nur der geschickte Einsatz von Schild und Klinge, um Dämon Ghirahim in einem fulminanten Schwertduell zu besiegen. Doch Links Abenteuer steht erst am Anfang, denn entgegen seiner Hoffnung befindet sich Zelda nicht in diesem Tempel. Doch wohin jetzt?

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