Heute wird im Bundestag geballert

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Videospiele stehen in der Politik häufig in der Kritik. Das letzte Opfer der ständigen Debatte um den Gewaltgrad in unserem liebsten Hobby war Dead Space 2, das nach Protesten der bayerischen Landesregierung erst mit erheblicher Verspätung nach Deutschland kommt.

Heute haben die Abgeordneten im Bundestag die Chance, ihr Halbwissen zu aktualisieren und eigene Erfahrungen mit Spielen zu machen. Die Bundestags-LAN-Party bietet ihnen die Gelegenheit, selbst in die Welt der Videospiele einzutauchen und zum Beispiel Counter-Strike unter Anleitung von Profis von Turtle Entertainment, dem Unternehmen hinter der Electronic Sports League (ESL), zu spielen. Eingeladen haben die Abgeordneten Dorothee Bär (CSU), Jimmy Schulz und Manuel Höferlin (beide FDP).

Einige hartnäckige Verweigerer gibt es natürlich auch. So sagte der Sprecher der Unionsfraktion Hans-Peter Uhl zu spiegelonline: “Wozu soll ich lernen, wie man ein Killerspiel wie Counter Strike spielt?” – Vielleicht um zu wissen, was man kritisiert?

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captain carot
24. Februar 2011 14:38

Hab heute morgen die Kurzfassung im Morgenmagazin gesehen. Dummerweise sind die großen Nummern immer ausgesprochen erkenntnisresistent. Der ein oder andere Abgeordnete hatte aber offensichtlich seinen Spaß.

Max Snake
24. Februar 2011 12:25

Also einige der Abgeorneter hatten mit Counter Strike ihren Spaß. Und wissen ihr was? Killerspiel macht Spaß.

mantorok73
24. Februar 2011 12:20

Einmal vor etlichen Jahren bei Golden Axe zugeguckt, da weiss man ja schon was ein “”Killerspiel”” ist.An sich keine schlechte Aktion, wenn nicht alle Politiker absolut Erkenntnisresistent wären.Ach so…Ralf Möller könnte man auch einladen, der weiss auch nix über “”Killerspiele””, gibt es aber ebensowenig zu………

Richie1982
24. Februar 2011 9:53

@ codshin Und selbst wenn, glaube ich nicht, dass man an einem Nachmittag einem Politiker, der wahrscheinlich noch nie irgendwelche Videospiele gezockt hat, die “”Philosophie”” eines Ego Shooters erläutern kann – dass da vielmehr der sportliche Ergeiz bzw.

Asaziel
23. Februar 2011 15:26

Solche Aktionen gab es vorher schon. Und alle mit mäßigem Erfolg. Also keinem. Kann mir nicht vorstellen, dass es jetzt besser wird. Ich hoffe es, aber ich erwarte es nicht.

KillaZwerg
23. Februar 2011 15:15

Ich sehe dem wirklichen Erfolg dieser Aktion skeptisch entgegen. Ich meine schön wenn sich gewisse Politiker für unser Hobby einsetzen, so nenn ich das mal. Aber ich glaube das es bei den Politikern nichts bringt, gerade die die über diese Spiele so dermaßend herziehen. Denn diese gehen über sollche Aussagen wie der oben erwähnte Herr Uhl.Mein erster Gedanke war irgendwie, “”Bringt doch nix…”” und mein zweiter war “”Couner Strike ist jetzt auch nicht mehr das beste Spiel””. Achja ein dritten hatte ich auch noch… “”Ob unsere Bundeskanzlerin dort erscheint? so als Beispielsperson?””

DonCurrywurst
23. Februar 2011 15:07

@rama: Die Politiker haben auch Zeit sich mit Guttenberg zu befassen, anstatt sich mal um ordentliche Politik zu bemühen. Es geht nur noch darum anderen ans Bein zu pinkeln, zu suchen wo diese Personen Dreck am stecken haben und seine eigene Machtposition

AkiraVingard
23. Februar 2011 14:55

Nicht alle Parteien sind zum Glück der meinung das Schooter Killerspiele sind. Was auch gut ist ist das die was sich nicht auskennen und darum generrell Spiele verteufeln immer weniger werden.Aus diesen und noch einigen anderen Gründen bin ich Mitglied der “”PiratenPartei””.Hoffentlich hilft dieses Probespielen das noch mehr der Abgeordneten sich richtig über das Thema Games informieren und nicht nur dumme Sprüche nachplappern.

Asaziel
23. Februar 2011 14:18

Das wäre dann einer weniger. Leider kommen Trolle meistens im Rudel.

S.T.A.L.K.E.R.
23. Februar 2011 13:59

Es wäre schon ein fortschritt wenn dieser Troll wüsste was er da eigentlich kritisiert.

23. Februar 2011 13:54

die CDU-Clanis dürfen, im eigens dafür designten Multiplayerlevel – “”Willi-Brandt-Haus””, auf den SPD Clan ballern… Dann versteht auch Herr Uhl warums Spass macht….! 😉

Anonymous
Anonymous
23. Februar 2011 13:36

Man man da wird der Guttenberg bestimmt des Cheatens beschuldigt.

dmhvader
23. Februar 2011 13:24

Wenn man sich mal den Uhl genauer anschaut, könnte man meinen, dass er gerne Pastor geworden wäre xD Auf jeden Fall ist er bei der CSU bestens aufgehoben!PS: Hoffentlich wissen so langsam alle Zocker, was sie NICHT wählen sollten 😉

ramazzotti
23. Februar 2011 13:16

Das ist doch alles abstrus. Haben wir nicht wichtigere Probleme in Deutschland?Aber immerhin stehen einige zu dem Blödsinn.²² vgl. Schwachsinn Online, Buch der Ironie (o.J.), S. 284 ff.

Asaziel
23. Februar 2011 13:17

Kritisieren kann man auch so, nicht wahr? Ohne zu wissen, worum es geht. Das Wort Killerspiel sagt doch schon alles.Aber eine rege Beteiligung wär schön. Man möchte nicht immer von der Regierung als potentieller Amokläufer angesehen werden.Was aber wahrscheinlich trotzdem passieren wird .