Wissenschaftler sagen: “Killerspiele” wirken gegen Albträume

10
238

Nach einer Studie hilft das Spielen von brutalen Videospielen gegen Albträume: “Soldaten, die kaum spielten, berichteten häufiger über brutale Träume, gepaart mit einem Gefühl der Hilflosigkeit”, so die Psychologin Jayne Gackenbach von der Grant MacEwan Universität im kanadischem Alberta auf der Game Developers Conference.

In der Studie wurden 377 US-Soldaten nach ihren Spielgewohnheiten und Träumen mit militärischem oder kampfeinsatzähnlichen Hintergrund befragt. Am Ende konnte man die Wehrkräfte in zwei Gruppen einteilen: Die einen spielen besonders Ego-Shooter, Rollenspiele und komplexe Strategiespiele, die anderen beschäftigen sich nur selten mit einfachen Puzzle- und Geschicklichkeitsspielen.

Mit Videospielen – besonders auf Handhelds – würden einige Soldaten sich laut der Befragung ablenken und könnten so ihre Einsätze besser verarbeiten, wie das Ergebnis zeigte: Die vielspielenden Soldaten haben weniger psychische Probleme wie Albträume und posttraumatische Belastungsstörungen. Nicht-Spieler würden in ihren Träumen dem Feind in Kampfeinsätzen oft beobachtend machtlos entgegenstehen, während die Spieler sich gegen den Feind wehrten. Niemand sagte übrigens aus, dass er von “Killerspielen” schlecht geträumt hätte, vielmehr würden sie die Sinne der Soldaten schärfen.

Wer weiß, vielleicht verschreibt ihnen der Arzt beim nächsten Besuch aufgrund böser Träume ja eine ordentliche Portion Call of Duty?

10 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
The Dead Ishimura
10. März 2011 23:33

Ich denk das beste Mittel gegen derartige Alpträume wird sein, seinen Arsch aus anderen Ländern raus zuhalten und dort keinen Krieg zu machen.Ansonsten klingt das für mich nach nem Schwapp Wasser auf die Mühlen der “”KS””-Gegner^^.

Anonymous
Anonymous
10. März 2011 19:03

: Komasäufer?

Lofwyr
10. März 2011 17:06

Ergibt aber Sinn. Im Gegensatz zu Träumen hat man in Spielen die Kontrolle. Das kann bestimmt helfen Kampfeinsätze zu verarbeiten. Das mit dem “”Sinne schärfen”” ist auch logisch denn Egoshooter fördern ja genau die selben Sachen die in echten Einsätzen wichtig sind. Intuitives Erkennen von Gefahren. Schließlich fahren auch einige Formel 1 Spieler die Strecken in Spielen ab. Keiner behauptet ja das Spielen die Soldaten zu gefühllosen Killern macht.P. S.: Hört doch bitte auf das K.Wort zu benutzen.

Lord Raptor
10. März 2011 16:28

Klingt hart wenn Soldaten sagen, dass Killerspiele Sinne schärfen. Das wäre bestimmt interessant für die SpiegelTV Leute. Killerspiele verleiten nicht nur zum Amoklauf, sondern trainieren dich auch dafür.

Segabasti
10. März 2011 14:47

Ich Spiele lieber Puzzle Spiele und Träume nicht Alp 🙂

Asaziel
10. März 2011 14:15

Dann halt dich mal ran. Es ist schon nach Mittag und du musst deine Quote für heute noch erfüllen.

Ralfonzo
10. März 2011 13:42

Ich bin Killerspieler, und ich habe heute ERST 3 Hundebabies getötet!

Asaziel
10. März 2011 13:41

Killerspiele killen Albträume.

ordinary_vanity
10. März 2011 13:38

Kann schon sein… aber ich finde die ganze Debatte rund um Killerspiele auch schon etwas nervig. Also wenn ich die Wahl hätte, entweder ECHTEN Krieg oder Kriegsspiele aus der Welt zu schaffen, dann wäre es doch sicher ersteres 😉 Und das ist in der heutigen Zeit wahrscheinlich leichter, als irgendwelche Medien zu verbieten…

Lagann
10. März 2011 13:15

Könnt ihr bitte den Terminus Killerspiele ganz aus dem redaktionellen Alltag verbannen? Trotzdem es schon in Anführungszeichen gesetzt war, es wirkt reißerisch und nicht seriös.