Irgendwie kurios ist es schon, wenn die Entwickler eines Spiels bei der ersten größeren Präsentation auf einer europäischen Messe nichts zu den Grundlagen erzählen wollen – obwohl das bei einer so radikalen Neuinterpretation einer etablierten Marke naheliegend sein sollte. Stattdessen heißt es aber, wenn man einen Eindruck vom tatsächlichen Spielablauf haben will, möge man in den Messehallen die Demostrecke selber fahren.
Das Resultat dessen ist ein flotter und ansprechender Raser mit ordentlich Zerstörungsspaß, der aber kein Ridge Racer mehr ist. Hinter verschlossenen Türen gibt es nur den Kurseditor zu sehen, der mit einem Bauskastensystem arbeitet, das stark an den Brettspielklassiker Carcassonne erinnert. Die schnell gebauten Pisten wirken ausgereift und das Feature wird sicher für mehr langfristige Abwechslung sorgen, aber so weit vor der Veröffentlichung ist das eigentlich nebensächlich – schade, dass nicht mehr von den Grundlagen gezeigt und erläutert wurde.









Hätte besser FlatOut Unbounded geheißen. So kassieren die Entwickler Schelte für ein wahrscheinlich sogar gutes Spiel, weil es eben überhaupt nix mit Ridge Racer zu tun hat aber so heisst.
Kauf dir den zweiten Teil, da sind eh alle Strecken des Ersten enthalten, und besonders die neueren zählen zu den schönsten in der RR Welt.PSP 100,- Euro, Ridge Racer 9,90 Euro, Kopfhörer anschließen, und sich dem unglaublichen Geschwindigkeitsgefühl hingeben ;)So jetzt hab ich wieder Lust bekommen, wo liegt meine PSP?
Ein Grund mehr, das ich mir vielleicht wirklich mal die PSP für 99 Euro kaufen werde. Darauf gibt es wenigstens noch zwei echte Ridge Racer, die ich liebend gerne mal nachholen würde!