Ninja-Theory-Boss sagt: AAA-Titel töten Innovation

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Alex Antoniades, der Kreativchef von Ninja Theory, äußert sich gegenüber GamesIndustry kritisch über die Aspekte des derzeitigen Entwicklerlebens.

So meint er, dass die Einstiegshürden beim derzeitigen System mit Ladenverkauf so hoch gesteckt sind und es schwer sei, vernünftige Aufträge zu erhalten. Wenn dann ein großes Projekt auftaucht, sei es schwer, dies abzulehnen, wenn man ein Team mit 100 Leuten hat und deren Löhne zahlen muss.

Für Antoniades ist eine “digitale Revolution” die Lösung, die für ihn nicht früh genug kommen kann, denn das Ladensystem sei am Wanken. Das wäre auch eine tolle Gelegenheit, spaßige und kreative Spiele zu entwickeln und ans Zielpublikum zu bringen, während die AAA-Titel Innovation praktisch unmöglich machen würden. Das läge auch am Preis, für den der Käufer alle wichtigen Features und bewährte Kost haben will, ohne selbst ein Risiko dafür einzugehen – quasi das Katze-im-Sack-Prinzip, das auf Dauer nicht gesund sei.

Außerdem erwähnt Antoniades, dass Ninja Theory nach DMC auch gerne mit seinen etablierten Titel Enslaved und Heavenly Sword wieder etwas anfangen würde, doch das liege in der Hand der Rechtebesitzer Namco-Bandai und Sony.

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captain carot
8. September 2011 15:39

: Spielerisch sieht man aber auch da kaum bis garnix neues. Vom Styling sicher, aber Innovation fällt da nicht größer aus als bei Mirror´s Edge oder STALKER.

Feckless
8. September 2011 11:22

Jein…richtig ist das man mit AAA kein Risiko eingehen will. Innovation gibt es, nur nicht in den AAA titeln. Man möge sich nur einmal die Indie Games oder XBLA Titel ansehen (Ubisoft mischt da zurzeit ganz gut mit). Ist wie mit Popcorn streifen im Kino.

captain carot
7. September 2011 18:40

Sorry, aber gerade die viel gepriesene Innovation im Digital Only und Indiebereich sehe ich einfach nicht. Optisch vielleicht, spielerisch praktisch nie. Bestenfalls werden verschiedene Genres mal nett miteinander verknüpft, große Neuerungen sind da allerdings spielerisch auch nicht zu finden.Die klassischen Blockbuster werden mittlerweile natürlich auch nicht auf Risiko produziert.Das ganze geht mittlerweile doch etwas Richtung Filmmarkt. Echte Innovationen gibt´s da seit Jahrzehnten nur noch und kleinster Dosis, dafür viel interessantes aus dem Indy- und Low Budget Bereich. Bei Großproduktionen eben eher weniger Risiko aber meist zuverlässige Kost.

SxyxS
7. September 2011 15:37

@beebermanDas Ghibli Spiel sieht schon mal weder nach Schema F eines Japano Rollenspiels noch nach zu sehr Anime-Style aus.Das einzige was man ihm vorwerfen kann:es sieht zu 100% Ghibli aus-was ja nicht schlecht oder abgenudelt ist u auf eine gute SpielAt

7. September 2011 13:43

Anno 2011 nach Innovation zu suchen, ist genauso klug, wie im Puff nach Jungfrauen Ausschau zu halten. Abgesehen davon hat das Medium Videospiele seinen kreativen Zenit mit Ende der PS1-Ära überschritten.

APT
APT
7. September 2011 12:48

Der mann hat doch selber noch nie nen AAA titel zusammen gebracht… oder irre ich mich? (Enslaved und Heavenly Sword waren meiner meinung nach keine AAA titel)

Jab
Jab
7. September 2011 12:42

So indirekt ließt man daraus das das Spiel nichts taugen wird.

Beeberman
7. September 2011 12:40

Aber irgendwie will man ja auch die Katze im Sack kaufen, denn wenn ein Spiel einen nicht mehr überrascht ist es doch witzlos es zu spielen…Viele Dinge stimmen natürlich in seiner Aussage@SxyxSNaja das ghibli Spiel würde ich nicht als AAA bezeichnen und auch schon gar nicht als innovativ ;).Das wird ja vermutlich nicht mal in den Westen kommen 😉

SxyxS
7. September 2011 12:31

Ich verweise hierzu nur auf die news davor-das AAA Ghibli-Spiel macht durchaus einen interessanten Eindruck jenseits des Mainstream u Fallout 3 oder Bioshock würde ich auch nicht in die Handelsübliche Schublade stecken.Was dieser Grieche da von digitaler Revolution faselt ist mir auch ein Rätsel:er kann doch schon lange Spiele rein internetmässig vertreiben.Zudem würde ich ihm grundsätzlich Redeverbot erteilen,weil Ninja Theorie der einzige Entwickler ist der es geschafft hat ein Spiel rauszubringen (enslaved) das grafisch schlechter aussah als deren 4 Jahre älteres Heavenly Sword??(wie geht sowas?)

7. September 2011 12:29

genau…andere hersteller haben aj auch auf ihrer seiten nen link wo man ne version mit hülle und schnickschnack bestellen kann….ich mag es nen spiel ins regal zu stellen…

GaiusZero
7. September 2011 11:53

Hmm zum Teil hat er ja recht. Ein Tripple-A Spiel zeichnet sich meistens durch eine konservative Ader aus. Dafür stechen aber die “”verrückten”” AAA-Spiele um so deutlicher aus der Masse hervor. Online-Distribution wäre da wohl die Möglichkeit den Ladenvertrieb zu umgehen. Die Suche nach einem finanzstarken Publisher würde auch nicht so ins Gewicht fallen. Hey Alex, weißte was? Verkauf deine Spiele doch online.