“Bleibt alles anders”, textete mal Grönemeyer – dieses Motto scheint auch Patrick Bach von DICE verinnerlicht zu haben. In einem Interview mit Gamasutra erläutert der Battlefield 3-Produzent sein Konzept, um die Spielergemeinde für sich zu gewinnen.
Für das neue Battlefield 3 schuf man ein neues Technik-Gerüst: Die Frostbite 2.0-Engine steht dabei exemplarisch für Bachs Philosophie, aus einem Spiel ein Unikat zu machen, ohne dabei den Spieler (mit Neuerungen) zu verschrecken. “Jeder [Spieler] will etwas Einzigartiges. Doch wenn er’s bekommt, mag ers nicht, weil es anders ist”, will Bach festgestellt haben. “Ich bin Konsument, und ich weiß, was ich will. Ich will das Gleiche, nur anders.” Insofern sieht er auch wenig Sinn in Marktforschung, weil er wohl immer das Gleiche zu hören bekommt, wenn er fragt, was Spieler von einem neuen Titel erwarten: “Ich möchte es, wie es ist – nur besser.” Ergo: nichts Neues.
Doch DICE hats -zugegebenermaßen- nicht einfach, schließlich konzentrieren sich die Schweden doch vor allem auf ihren Kriegs-Shooter Battlefield 3. Das für ein fest etabliertes Genre das Rad nicht jedes Mal aufs Neue erfunden werden muss, ist teilweise ja verständlich. DICE setzt dabei voll auf die Technik und erklärt dies anschaulich: “Will man ein höheres Haus bauen, kann man nicht einfach Eines auf das Alte draufsetzen- man muss das Alte abreißen, ein neues Fundament gießen und kann dann ein höheres Haus bauen.”
Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was Konkurrent Glen Schofield neulich über die Call of Duty-Engine von sich gab, die er großspurig als “Porsche” bezeichnete. Sledgehammer schuf hierfür keine neue Engine, sondern renovierte die bestehende Technik. Welche Philosophie sich durchsetzt, werden die Spieler entscheiden. Mit Innovationen hat freilich auch Schofield nicht viel am Hut. Das Entscheidende ist letztendlich aber immer noch, ob das Spiel Spaß macht oder nicht – mit welcher Technik auch immer.









Ich finde, da ist durchaus was dran. Die Serien zeigen es doch. Wie gut verkauft sich jedes Jahr Call of Duty und Fifa und Co. Man weiß was man bekommt, aber es wird so variiert, dass es nicht langweilig wird. Na gut, bei den genannten gibt es sicher genug Leute, die das bestreiten wollen. Mario bietet aber auch immer das gleiche, nur immer weiter verfeinert, bei den Zelda-Spielen dasselbe Phänomen. Ich kenne sogar genug Spieler, die an einem Genre kleben und wirklich immer nur das gleiche spielen. Ich mache mich darüber lustig, aber sie sind sehr glücklich mit dem was sie tun.Es geht um relativ viel Geld und bei solchen Summen nimmt man lieber das bekannte in Variation und wagt keine Experimente. Ist bei uns Deutschen sicher noch ausgeprägter als anderswo…
Das Gleiche, nur anders. Wo sonst sollte es mal wieder tripleposts geben?
Das Gleiche, nur anders. Wo sonst sollte es wohl Doppelposts geben?
Das Gleiche, nur anders…Bei Mirrors Edge hat das gut funktioniert. Mario, Pilze und Münzen raus, Faith rein, Grafikstil und Musik auf hammergeil getrimmt und die Kamera in der Ego-perspektive geparkt. Dann noch ein Klecks slo-mo drauf, und voila: ein Triple-A Spiel.””Das Gleiche, nur anders”” funktioniert aber nur, wenn das Spiel mindestens so andersartig ist, wie es den anderen ähnelt. Fünf neue Waffen und ein oder zwei Alibi-Neuerungen reichen da nicht aus.
Als Battlefield Spieler will ich halt Battlefield. Das bedeutet allerdings nicht das ich keine Innovationen mag. Nur in einer etablierten Serie ist es halt Blödsinn alles komplett umzuwerfen.
Auch Valve hat seit 7 Jahren die gleiche Engine, die nur geupdadet wird. Trotzdem bringen sie neue innovative Konzepte hervor. Sich nur auf die Technik zu beschränken finde ich zu kurzsichtig.Wobei es gerade im Ego-Shooter Genre wirkliche spielerische Innovationen kaum noch geben wird.
Rein vom grafischen zeiht CoD halt auch den kürzeren. Welches der beiden Games jetzt besser ist wage ich nicht zu sagen…