Während beim Design der Protagonistin die japanischen Wurzeln offensichtlich sind, ging Sonys Japan Studio bei der Umgebung von Gravity Rush andere Wege:
In einem Beitrag auf seinem US-PlayStation-Blog offenbarte Yoshiaki Yamaguchi, Art Director von Gravity Rush, dass man sich beim Design der Umgebung stilistisch von französisch-belgischen Bande Dessinée habe inspirieren lassen. Bande Dessinée ist zum einen die französische Bezeichnung für das Medium Comic selbst, doch es bezeichnet auch den eigenständigen künstlerischen Stil, der sich mit dem Medium einhergehend in den “BD”-Hochburgen Frankreich und Belgien entwickelte.
Die Umgebung und die Gebäude stellen ein zentrales Element des Spiels dar – Ziel war es, einen “lebendigen Hintergrund zu schaffen, der nicht einfach nur Kulisse ist. Und genau hierfür erschien Yamaguchi der Bande Dessinée-Stil sehr viel besser geignet als besispielsweise eine realistische Umgebung: Beim BD arbeitet man z.B. mit dem Stilmittel der Übertreibung – auf diese Weise kann man Gebäude und Gegenstände besser herausarbeiten und erkennbar machen. Wichtig zur Orientierung, wenn die Welt quasi Kopf steht. Aus diese Grund hat man den Himmel auch mit starken Farben bedacht – dies ist eine zusätzliche sensorische Information, die bei der Orientierung helfen soll. Das Stilmittel der Strichzeichnung hilft wiederum, die Architektur scharf vom Hintergrund abzugrenzen und besser erkennbar zu machen.
Das kunstvolle Erscheinungsbild des Spiels ist hier also kein bloßer Selbstzweck, sondern hat das Ziel, die Umgebung zum Leben zu erwecken – und sich in ihr zurechtzufinden.
Gravity Rush soll Mitte Juni exklusiv für Sonys Vita erscheinen.









grafisch auf jeden fall ein sehr inetressanter stil, ich mag es wenndie entwickler mal andere wege gehen, killer 7 fandich damals richtig richtig gut !Da ich auch eher zum 3ds tendiere werd ich die version von gravity daze mal bei einem kumpel spielen 😉
sieht interessant aus. aber hab keine vita & bei mir is dieses jahr erst mal der 3DS dran!