Das Virtual-Reality-Headset, das id-Software-Guru John Carmack auf der letzten E3 präsentierte, feierte jetzt seinen Einstand auf Kickstarter – und dies recht furios: Nach knapp zwei Tagen auf der Crowdfunding-Plattform fanden sich schon 4.248 Spender, die zum Zeitpunkt dieser Niederschrift bereits über 1.000.000 Dollar für das Projekt locker machten – benötigt wurden nur 250.000 Dollar.
Angesichts der Liste an Supportern überrascht dies aber nicht wirklich: Neben Carmack unterstützen namhafte Schwergewichte der Spielebranche das virtuelle Spekuliereisen, wie beispielsweise Valve-Präsident Gabe Newell (“Es sieht unglaublich spannend aus) und Cliff Bleszinski (“Ich bin ein Gläubiger”). Zu den ersten Spendern gehörte auch “Notch Persson, der momentan (gefühltermaßen) überall seine Finger drin zu haben scheint. Von seinen Minecraft-Millionen spendierte er 10.000 Dollar, natürlich mit der Bitte, dass man auch seine Klotz-Welten zukünftig mit dem VR-Brille erkunden können solle.
Lauter bekannte Namen also – doch hinter Oculus Rift steckt ein (noch) unbekanntes Gesicht: Denn nicht Carmack hat die Brille erdacht, sondern Mr. Palmer Luckey. Der kalifornische Jungspund war unzufrieden mit den bisher erhältlichen VR-Headsets, die seiner Meinung nach alle nicht in der Lage sind, ein “Mittendrin-Gefühl zu vermitteln. Herkömmliche VR-Brillen geben einem zwar das Gefühl, vor einer großen Leinwand zu sitzen – aber die physischen Grenzen dieser Leinwand sieht man weiterhin. Seine Lösung: Oculus Rift zeigt immer nur Teilbereiche des “Bildschirms – anhand der Kopfbewegung erkennt das Gerät, in welche Richtung man sieht und zeigt den entsprechenden Ausschnitt – so wird das Gesichtsfeld enorm erweitert und die “Leinwand selbst ist nicht mehr als solche erkennbar.
Das klingt vielversprechend – bleibt zu hoffen, dass es in der Praxis überzeugt. Und auch preislich, denn Palmer Luckey möchte auch, dass sich möglichst jeder das VR-Erlebnis leisten kann. Der endgültige Preis steht indes noch nicht fest – als grobe Richtschnur mag die notwendige Spende für einen Oculus Rift-Bausatz dienen: Für 275 Dollar erhielt man eine Prototypen zum Selberbauen, inklusive Entwickler-SDK und Doom BFG – das erste Spiel, das Oculus Rift unterstützen wird. Tatsächlich ist der Prototyp bereits ausverkauft, aber für 300 Dollar erhält man das Standard SDK-Kit. Versendet werden diese vorraussichtlich im Dezember. Noch nicht bekannt ist, wann das Gerät für den Endverbraucher offiziell erhältlich sein wird.
Oculus Rift wird anfänglich nur den PC unterstützen, Konsolen sollen später aber ebenfalls berücksichtigt werden. Wer sich beteiligen möchte, möge das hier tun.









Vielleicht rändert die Anzeige auf 20xx grösse und die Brille zeigt nur ein “”Fenster”” von 1024? daraus. So hat man ein bisschen Platz nach links und rechts zu schauen.
Upsi dupsi, ein Döbbelpouscht. 😀
[quote=crxeg2]
640*800 Pixel pro Auge, eine Diagonale von xMetern über Optiken und daraus auch nur ein Teilbereich klingt für mich nicht gerade berauschend.
[/quote]Ich habe das eher so verstanden, dass eben auf diesen 640×800 Pixeln das Teilbild, herausgepickt aus einem Signal von bspw. 1080p, gezeigt wird. Ich frage mich allerdings, wie das etwa bei Ego-Shootern funktionieren soll, wenn ich dann immer den Kopf drehen muss, um das HUD bzw. die Waffe etc. zu sehen. Da müssten die Spiele schon speziell drauf optimiert werden, denke ich. Wie dem auch sei: Ich bin gespannt!
Der Augenabstand wird durch die Optik angepasst. Die Sony Brille simuliert quasi eine Kinoleinwand. Da sind 720p einfach viel zu wenig.
1080p? Ihr müsst den Augenabstand mit Einberechnen. Na, als ob man mit der Nase am Bildschirm 720Pixel oder 1080Pixel erkennen kann.Ist wie “”Röhrenverstärker”” haben den Besseren Sound!!!! Scheint mir ein Placebo Effekt zu seinoder MP3 und WAV Vergleiche
Die Sony Brille ist schon relativ gut. Mit 1080p auf jeden Auge und einem viertel des Gewichts würde ich sie mir sofort kaufen. Ich denke mal in ein zwei Jahren ist es soweit.
Sorry, aber ich will nicht nur einen Teilbereich des Spielausschnitts sehen, der meist eh kleiner als die menschliche Normalsicht ist, ich will volles Sichtfeld. Und genau das ist, vor allem in hoher Qualität, noch mindestens 10 Jahre entfernt.
640*800 Pixel pro Auge, eine Diagonale von xMetern über Optiken und daraus auch nur ein Teilbereich klingt für mich nicht gerade berauschend. Wie bei der Sony VR Brille ist die Auflösung einfach zu gering. Ich will damit auch Filme sehen können.
Software Development Kit – Kit xD
Für große Firmen ist Kickstarter ungeeignet und auch zu unsicher. Die pumpen sich für ein einzelnes Projekt direkt 10 bis 100 Millionen.Bei Oculus Rift ist es halt einfach so, dass Carmack zwar privat irgendwie involviert ist, nicht aber id und primär jemand anders federführend ist.
Bei den grossen Firmen, fehlt es an Planungssicherheit. Glaube nicht das Sie mit Kickstart sie sich anfreunden werden. Warum? Na die Löhne und Betriebskosten, einer muss Sie ja bezahlen. Die Arbeiten ned für Umsonst…
Natürlich steht es jedem frei wo er spenden möchte, die Gefahr dabei ist aber das zukünftig alle großen Namen diese Platform nutzen werden um ihre Projekte schon mal vor Finanzieren zu lassen, und die unbekannten in der breiten Masse an bekannten Namen und Projekte gnadenlos untergehen.Genau das ist eben keine Bereicherung, Da dadurch allen kleinen und Unbekannte mit ihren neuen Ideen auch diese Möglichkeit genommen wird.
Doppelpost… -.-
Steht doch jedem frei zu spenden oder eben nicht…@ topic: wenn das so klappt wie beschrieben könnte das unser Hobby nur bereichern! Wollte mir schon die Brille von Sony holen, aber die ist einfach zu teuer… Bin auf alle Fälle gespannt drauf!
Finde ich auch nicht gut. Wahrscheinlich nutzen dann bald auch EA und Konsorten Kickstarter um ihre Kosten zu minimieren. ;(
Ich finde es eher schlimm das immer mehr große Namen diese Plattform nutzen, klar steht sie jedem offen, aber der Sinn dahinter war doch eher kleinen und Unbekannte dadurch überhaubt eine Möglichkeit zu bieten ihre Ideen verwirklichen zu können.Ein Jhon Carmack sollte doch alleine schon durch seinen Namen und Stellung ganz andere Möglichkeiten haben, seine Projekte zu verwirklichen, aber ich bin mir sicher, so eine Gewinn bringende Platform wie Kickstarter wird sehr bald von allen großen Namen überrollt werden, und dadurch gehen die kleinen Unbekanten doch nur wieder unter.