Beyond: Two Souls

6
64

Bis auf Präsentation und Nachbetrachtung des E3-Trailers ist von Beyond: Two Souls noch nicht wirklich viel durchgesickert. Ginge es nach David Cage, dem Macher des Titels, würde das auch so bleiben. In einem Interview mit dem europäischen PS Blog erklärte er den Grund für seine Haltung zu diesem Thema.

Seiner Meinung nach solle man mit der Einstellung beginnen, so wenig wie möglich über das Spiel kennen zu wollen. Wie andere Spieleschöpfer würde er am liebsten vor dem Release keinerlei Informationen durch Trailer oder ähnliches preisgeben. Dies sei jedoch leider nicht möglich.

Er könne allerdings jetzt schon sagen, dass Leute, die Heavy Rain mochten, ihm doch bitte vertrauen sollten, denn er würde ihnen etwas geben, wonach sie verlangten – ohne vorher überhaupt gewusst zu haben, dass dies so sei. Es werde am Ende eine echte Erfahrung sein.

Man glaube teamintern ganz fest an den Titel und arbeite jeden Tag hart dafür. Es sei faszinierend zu beobachten, wie das Spiel auf den Bildschirmen geboren werde und immer wieder eine Überraschung biete. Hoffentlich empfinde der Rezipient dies am Ende genauso.

6 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Ravingrabbid
14. November 2012 14:39

Ein Problem mit dem ganzen ,,Gehype,, ist das die Neuerscheinungen von vornherein so mit Lobeshymnen überhäuft werden,das es von Anfang an schon schwierig für die Entwickler wird diesen überdimensionierten Erwartungen überhaupt gerecht zu werden.Wenn die fertige Version dann auf den Markt kommt und mit z.B 85 Prozent bewertet wird,sind alle enttäuscht und schreien ,,Scheißspiel!,,

GaiusZero
13. November 2012 21:34

Wenn man mal überlegt, dass allein für Mass Effect auf Gametrailers knapp 100 Videos zu sehen sind (auch wenn einige nach Release dazu gekommen sind und DLC und Konsorten) ist eigentlich schon klar, dass viele Entwickler bzw. die Publisher am liebsten das gesamte Spiel vor Launch als Video zur Verfügung stellen würden. Da gibt es dann Trailer 1, Trailer 2, dann kommen noch Entwickler Tagebücher hinzu, dann noch FAQs zum Spiel, dann noch Impressionen, dann kommen die ersten wirklichen Spielszenen, dann erzählen vielleicht n paar Spieler was sie im Vergleich zu Teil 1 anders haben möchten, dann die nächsten Tagebücher, dann nochmal n Vergleich mit alten Teilen oder anderen Genrevertretern und am Ende hat man jede wichtige Stelle schon gesehen und aus den News weiß man dann auch schon, wie es enden wird. Jetzt kann natürlich jeder selber dafür sorgen, dass er sich die Sachen nicht anschaut aber wie soll man der Medial-Keule der bescheuerten PR-Maschenerie entkomen?

Seska1973
13. November 2012 20:09

Also, mit kurzen Worten. Er will Spieler die ins “”Kalte Wasser”” springen, oder die “”Katze im Sack”” kaufen. Naja, schauen wir mal

DerSebomat
13. November 2012 17:54

Ok, alles klar, dann vertrau ich ihm doch mal. Heavy Rain war großartig.

SxyxS
13. November 2012 14:28

Dieses unvorbelastete praktiziere ich schon seit Jahren.Je weniger man von der story u all den(angeblich) tollen sachen eines Spiels weiss um so weniger projeziert man aus bekannten guten Spielen u Filmen in selbiges hinein,was nur dazu führt dass man zwangsläufig enttäuscht wird weil man vom Spiel highlights am Fliessband verlangt u es in eine Schublade steckt .(ich kann jetzt schon vielen Leuten eine Enttäuschung bei “”the last of us”” versprechen die in dem Spiel ein neues Resident Evil oder die versoftung von “”the road”” sehen,weil die Entwickler vermutlich was ganz eigenes im Sinn haben u die schnittmenge zu bekannten vorgängern letztenendes kleiner ausfällt als erwartet)In der regel fährt man besser damit nur eine grobe einsicht ins Spiel zu haben um sich überraschen zu lassen.Das macht schlechte Spiele nicht besser aber interessante interessanter wenn man sie nicht den eigenen Klischees unterwirft.

Sil3ntChill
13. November 2012 12:35

Im Grunde begrüße ich die Haltung, die Cage an den Tag legt. Wenn mir ein storylastiges Spiel im Vorfeld auffällt, welches ich gerne erwerben, spielen und unvoreingenommen erleben will, dann versuche ich mich weitestgehend von neuen Infos dazu abzuschirmen. Sprich: Spoilerfrei über die Tage kommen, bis ich das Ding selbst zocke. Aktuelle Beispiele für zukünftig erscheinende Titel sind zur Zeit (unter anderem) “”The Last of us””, “”Beyond: Two Souls”” und “”Watch Dogs””. Ein anderes Beispiel ist für mich “”Dark Souls””. Ich hab mich im Vorhinein versucht nicht großartig darüber zu informieren und auch als ich das Ding gespielt habe, hab ich mich von diversen Guides etc. ferngehalten.Aber das ist ja nicht genau das, was Cage meint. Er spricht ja von der “”Vorenthaltung”” von Informationen. Wenn der Entwickler nichts neues zu einem Titel zeigt (und nichts “”geleaked”” wird), dann gibt es auch wenig darüber zu berichten.Das widerum führt ja leider zu einem “”Problem””:Wenn die Fachpresse keine Infos zu einem Spiel bis zum Release herausgibt, dann kann auch kein öffentliches Interesse an einem Titel im Vorfeld entstehen. Sprich: Mir kann das Spiel nicht auffallen, bis es released und getestet wird. Diese Vorgehensweise kann noch einen weiteren negativen Eindruck schüren: In der heutigen Zeit werden Tripple A Titel, schon lange vor ihrem Erscheinen, mit relativ viel Tamtam beworben und der Ein oder Andere wird extrem “”gehyped””. Wenn dann ein vermeintlicher Blockbuster überhaupt nicht, oder nur spärlich, beworben wird, kann beim Rezepienten der Verdacht entstehen, dass der Titel in seiner Qualität einfach nicht vorzeigbar ist.Im Grunde sähe, für mich, eine optimale Lösung wie folgt aus: – Entwickler und Publisher, können durchaus genügend Infos im Vorfeld herausgeben, solange diese die Story nicht spoilern.- Die Fachpresse sollte bei ihren Berichten ebenfalls auf Spoiler achten und diese umgehen, oder (falls Spoiler nicht vermeidbar sind) diese in ihrem Bericht entsprechend markieren.- Ich als Rezepient kann, unter den o. g. Bedingungen, einfach meine Neugier etwas zügeln, damit ich das Spiel, sobald es erschienen ist, ungetrübt genießen kann.Diese Art der PR und der Berichterstattung, stellt allerdings (vermutlich) einen sehr großen Drahtseilakt dar. Ausschläge in die ein oder andere Richtung sind in der heutigen Medienwelt, einfach schwer vermeidbar. Schön wärs imo trotzdem 🙂