Skullgirls

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Bereits im Juli sollte ein umfangreicher Patch für den famosen 2D-Prügler Skullgirls erscheinen – doch erst gestern kam er heraus. Der Grund für die Verzögerung ist ebenso überraschend wie beunruhigend: das gesamte Entwickler-Team des Beat’em Ups wurde im Juni vom Studio Reverge Labs gefeuert.

Das Team formierte sich jetzt neu unter dem Namen Lab Zero Games. Auf der Website des neuen Studios informierte man jetzt die Fans: Skullgirls hatte seinen fairen Anteil an Schwierigkeiten auf dem Markt gehabt, aber bisher waren keine so gravierend wie diese: im Juni letzten Jahres wurde das gesamte Skullgirls-Team von Reverge Labs gefeuert.” Glücklicherweise unterstützt der frühere Publisher das neue Studio: “Autumn Games, Publisher und Inhaber der Skullgirls-Marke, steht voll hinter dem neuen Studio und wird mit uns auch in der Zukunft bei allen Skullgirls-bezogenen Projekten zusammenarbeiten, wie dem gerade veröffentlichten Patch, Merchandising und anderen Dingen, die wir noch nicht bekannt geben können.”

Lab Zero-Games dankte Fans für ihre Geduld und bat um Entschuldigung für die Verzögerungen, trotz der eigenen Hilflosigkeit in der Angelegenheit; man wolle die Arbeit mit dem Beat’em Up bald wieder aufnehmen. Über die genauen Gründe für die Entlassungen wurde nichts bekannt. An Skullgirls kann’s eigentlich nicht gelegen haben, denn das konnte voll überzeugen – unseren Test lest Ihr hier.

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Sil3ntChill
22. November 2012 13:07

Wenns nich rentabel gewesen wäre, hätte theoretisch der Publisher die Pforten dicht gemacht. So wie ich das nu verstanden habe, wurde das Team, welches sich für Skullgirls verantwortlich zeigte, vom eigenen Verein “”Studio Reverge Labs”” gegangen. Das Team hat sich als eigenständiger Entwickler unter “”Lab Zero Games”” neu formiert und wird vom vormaligen Publisher weiterhin vertrieben.Deutet imo eher auf entwicklerinterne Reibungspunkte hin.So, oder so: Schön für die Jungs und Mädels, dass sie wieder am Start sind und Geldgeber im Rücken haben.

Tom Breiter
22. November 2012 11:53

Neue Besen und so.. Das Ding wird halt einfach nicht rentabel genug gewesen sein. Schade eigentlich. Weiß man wie groß das Entwicklerteam war?