Es war wahrscheinlich der größte Aufreger der vergangenen E3: eine angebliche Vergewaltigungsszene im Trailer zum im März erscheinenden Tomb Raider. Nun hat sich die Autorin Rhianna Pratchett gegenüber CVG zu dem damaligen Eklat geäußert.
Laut Pratchett habe man “beschissene Überschriften” nicht gekontert, weil zu diesem Zeitpunkt nur wenige Informationen über den Titel bekannt gegeben wurden und sie vor allem noch nicht offiziell als Autorin vorgestellt war. Deshalb habe sie sich nicht einfach melden und die Hintergründe der Szene erklären können. Dabei hätte man diese in den entsprechenden Kontext setzen müssen.
Insgesamt gesehen handele es sich dabei um eine von vielen Herausforderungen, die Lara in dem Spiel zu meistern hätte oder zu diesem Zeitpunkt bereits überstanden habe. Außerdem wolle nicht jeder Spieler die Hauptprotagonistin ausschließlich beschützen. Videospiele seien eben nicht nur für Kinder.









@Wichtgestalt:Ich finde mit dem was du sagst hast du durchaus Recht. Gutes Beispiel mit den J-Rpgs/West Rpgs. Ich würde jetzt auch nicht sagen das in J-Rpgs gar keine Charakterentwicklung von statten geht,aber man hat halt eher weniger aktiven Einfluss au
Die verschiedenen Probleme hast du gut beschrieben. Aber bei Tomb Raider weiß eigentlich (wirklich jeder) wer die Hauptfigur ist und was sie war. Dieser Reboot will das Feld nun von hinten aufräumen und erklären wie sie zu der geworden ist, die wir kennen. Somit geht die Charakterentwicklung schonmal hier in eine Richtung.Wenn es wirklich so unlogisch sein sollte, wie Ravingrabbit es beschieb, dann leisten die Leute echt schlechte arbeit. Da es zu Anfang um ein Mädchen geht, dass zuvor noch niemanden oder etwas umgebracht hat, würde ich es für ziemlich unlogisch halten, wenn sie zwischen den Cutszenen (die die Entwicklung erklären) Stealthkills ausführen würde oder überhaupt tötet.Aber da das fertige Spiel noch nicht da ist, kann man noch viel ändern.
Wie die Charakterentwicklung bei Tomb Raider gelingt, werde ich erst beurteilen, wenn ich es selbst gespielt habe.Jetzt aber zu Videospielen allgemein:Die meisten Videospiele fangen halt an und man ist direkt der Held. Ein CoD, wo man sich erst durch ein BootCamp spielt und dann sich vom Gefreiten hochdient, würde den meisten Leuten halt nicht zu sagen (Wobei die Idee einen gewissen Reiz hat, jetzt wo ich so drüber nachdenke). Man ist halt schon im Krieg, man ist Soldat und die Spiele lassen einem relativ wenig Spielraum. Dies ist allerdings eher ein Shooter-Problem. Bei RPGs sieht es doch gleich ganz anders aus. Hier würde ich aber strikt zwischen JPRGs und WesternRPGs unterscheiden. Erstere lassen dir bei der Charakterentwicklung kaum Spielraum. Die Entscheidungen werden großteils für dich getroffen, dafür werden sie aber meist sehr schön in Cutscenes oder sonstigen einem näher gebracht. Bei Western-RPGs hingegen (ich nehme mal als Beispiel Skyrim) ist der Charakter mehr ein leeres Blatt. Keine eigene Stimme, keine aufwendigen Cutscenes, aber dafür eine sehr, sehr große Entscheidungsfreiheit, man bestimmt großteils selber, wie man sich verhält.Beide Varianten haben viel für sich und ich spiele beide sehr gerne.Als Letztes möchte ich die noch kurz Adventure anführen, am Beispiel von “”The Walking Dead””.Man kann sich in fast jeder Situation frei entscheiden, ob man eher fies, nett neutral oder stumm ist. Man kann dies auch fast komplett durch das Spiel durchziehen, zwar werde ich immer wieder auf eine gewisse Schiene zurückgezogen, aber trotzdem spiele ich meinen Charakter von Anfang bis Ende. Ich kann entscheiden, in wie weit ich mich anderen Charakteren öffne oder anlüge, ob ich Clementine anlüge oder nicht, etc. Und ich kann selber entscheiden, ob ich vielleicht später meine Entscheidungen ändere, wenn ich es in der Situation für erforderlich halte.Ich denke in der Zukunft werden die Spiele hier weiter auseinander trifften, ähnlich wie man es bei Filmen schon heute sieht. Es gibt viele Filme, die einem einen fertigen Charakter vorsetzen und mit diesem erlebt man seine Abenteuer ohne weitere Entwicklung der Figur, und es gibt Filme, die sich gerade auf die Entwicklung der Spielfigur konzentrieren.
Ich hab eh nie was mit der Tomb Raider am Hut gehabt und auch der Reboot interresiert mich bisher nicht wirklich. In einigen Vorabberichten hab ich gelesen das Crystal Dynamics die Aufgabe der Charakterentwicklung wohl nicht so richtig gelingt…Beispiel: In den Videosequenzen wimmert Lara die ganze Zeit und fleht nach Hilfe,während sie Minuten später in der nächsten interaktiven Sequenz ,einen Gegner nach dem anderen gnadenlos abschlachtet.Das passt irgendwie nicht so richtig zusammen. Mal gucken wie sie das logisch in den Spielablauf integrieren wollen.Da stell ich mir doch generell eine Frage: Warum scheitern so viele Spieleentwickler an einer logischen und gut umgesetzten Charakterentwicklung? Wieso gelingt es den wenigsten Spielen eine stimmige Charakterzeichnung hevorzubringen? Ein Spiel hat so um die 10 Stunden Spielzeit,oft auch mehr. Da sollte doch genug Zeit für eine logische Charakterentwicklung sein,oder? Eine Tv-Serie hat pro Folge vielleicht 20 Minuten Laufzeit,schafft es aber innerhalb einer Staffel mir den gesamten Charaktercast näherzubringen (z.B: The Walking Dead) und mich mit ihnen mitfühlen zu lassen. Sofern das Script gut geschrieben ist. Warum gelingt das den wenigsten Games? Ok, in den meisten Spielen hat man einen ungleich höheren Anteil an interaktiven Sequenzen,als in einer TV-Serie,aber auch hier kann man die Charakterentwicklung gut voran treiben,wenn man es richtig anstellt. Wie seht ihr das?
In Resi5 waren es Infizierte und keine Zombies mehr^^Davon ab, die ganze Aktion war doch nette PR für Tomb Raider. Ähnlich war es doch mit dem Saints-Trailer für Hitman, man bringt sich halt wieder ins Gespräch.Außerdem habe ich da vertrauen in Frau Pratchett, Overlord, Heavenly Sword und Mirror’s Edge haben mir sehr gut gefallen.
ojeeee….das über so einen nonsens überhaupt noch berichtet wird. erinnert mich an den damaligen resi5- aufreger, als sich wieder eine wichtigtuerin über die farbigen zombies beklagt hat.naja, alles mal wieder halb so wild…..
man sollte bei diesem ähem”” aufreger “” niemals das PR potential unterschätzen.das hat mmn rein gar nichts mit dem medium spiele zu tun,sondern viel mehr damit die etwas angestaubte u visuell nicht mehr so aufmersamkeit erregende(weil auf natürliche masse gestutzt) Lara sich ja irgendwie ins gespräch bringen muss.hat für chrystal dynamics zu 100% funktioniert u deshalb hat miss pratchet so viel zeit bis zum statement verstreichen lassen.
Der viel größere Aufreger war für mich die Heuchelei dahinter. Derer, die sich aufgereht haben aber auch auf der Seite von Crystal Dynamics, die gleich zurückgerudert sind (“”Nein! Um Gottes Willen! Niemals””) um Schadensbegrenzung zu betreiben.Nein, ich muß keine Vergewaltigungszene haben aber ich verstehe nicht, warum man dem Medium Videospiel das Recht absprechen will, kontrovers Jenseits von Blutfontänen sein zu dürfen. Ich meine, Lara gerät da in die Fänge niederträchtiger Söldner. Dass die mit einer attraktiven, blutjungen Frau kein Halma spielen wollen ist doch wohl klar!!
eine autorindann vergewaltigt lara croft also männer.naja,die alte hat schon an mirrors edge gearbeitet,dh wenn das spiel nicht taugt könnte immerhin die story richtig gut werden(sofern keine Kobolde u Magier drin vorkommen)
Ich fand die Szene im Trailer damals sehr gut, da es mir sehr realistisch vorkam. Bedenkt man das dort gerade mit Gewalt ein Dorf niederbrennt und Leute gefangen werden, dass der Typ mit der Knarre alles andere als nett ist und Lara äußerlich sehr ansprechend ist, ist der Übergriff völlig richtig und logisch gezeigt worden.Zudem kann man dort auch nur von einer “”versuchten Vergewaltigung”” sprechen, denn weit kam der Kerl ja nicht. Das Opfer wert sich und kann sein Angreifer überwältigen. Alles in allen eigentlich eine Szene die zeigt, dass auch Frauen sich wehren können.Somit kann ich bis heute nicht verstehen warum man da immer so mit dem Finger drauf zeigt. Obwohl es gut beweist, welche Medien die Videospiele immer noch für Kinderzeug halten. Ich meine das Spiel wird sicherlich mind. ab 16 Jahre sein.
So ein Quatsch…..
Ich wollte nur darauf hinweisen das sie die Tochter von T P ist. Natürlich, jeder muss selbst beweisen was man (oder Frau) kann. Aber mann kann ja hoffen…
Viel bezeichnender finde ich, dass das Thema, das eigentlich schon ad acta gelegt worde war, wieder aufgekocht wird. Ach stimmt, der Relaese steht bald an … *augenroll*Akira schrieb:””Die Autorin ist niemand anderes als die Tochter von Terry Pratchett. “”Was mal gar nichts heißen muss. Nur weil man das Kind, der Bruder oder Schwipp-Schwager-sonstwas von jemand ist, muss man noch lange nicht diesem Jamand gleichgesetzt werden. Umgekehrt würde das bedeuten, dass das Kind eines Vergewaltigers auch bestimmt einer werden wird … überspitzt formuliert!
fand das ganze theater eh mal wieder bezeichnend: in zig filmem gibt es vergewaltigungszenen und keiner regt sich drüber auf. wird in nem spiel sowas aber auch nur angedeutet bricht die welt zusammen. lächerlich! natürlich ist das ein thema an das man mit viel fingerspitzengefühl rangehen muss und das auf keinem fall zum selbstzweck eingesetzt weden darf. wenn man es aber einsetzt um eine situation zu generieren an der laras leben einen schnitt macht ist das völlig legitim und führt (wie oben bereits erwähnt) zu einer glaubhaften characterentwicklung.
Die Autorin ist niemand anderes als die Tochter von Terry Pratchett. Von der Dame kann, wenn sie nach ihren Vater kommt mann noch einiges erwarten. OK, von solch einer Szene halte ich auch nicht viel, aber mal sehen wie der rest wird, man kann und sollte ein Game nicht anhand von vieleicht 2-4min bewerten.
Eine Vergewaltigungsszene hätte denEntwicklern die Möglichkeit der Charakterentwicklung gegeben.Dieser Umstand hätte vielleicht zu einem tieferen Charakterbild geführt.Dies hätte dem Medium Videospielnur gut getan..
Na wer sagts denn,der Author ist auch noch eine Authorin,soviel zu dem ganzen Theater.Wie sie schon sagt,Videospiele sind nicht nur fuer Kinder,genau wie Filme.Das sollten sich Eltern mal merken.