Technische Frage: SSD Festplatte als Systemlaufwerk?

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  • #900089
    Anonym
    Inaktiv

    Der Titel des Themas sagt es ja schon … Hat jemand schon damit Erfahrungen gemacht. Lohnt es sich oder gibts mehr Probleme als alles andere?

    Vielen Dank schon mal im Voraus!

    #1095044
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Mehr Probleme nicht, mit der richtigen SSD hat man eigentlich nur Vorteile. Die Zugriffszeiten sind erheblich kürzer, spielt die Datenübertragungsrate mit startet das System nicht nur schneller, auch viele Programme starten und reagieren schneller.

    Allerdings sind die meisten günstigeren SSD´s bei der Datenübertragungsrate immer noch relativ langsam, mir persönlich war´s das bisher nicht wert.

    #1095045
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Ein Freund von mir hat einen SSD-Platte im Rechner und ist total begeistert. Kostet halt noch etwas mehr.

    #1095046
    Oliver GruenerOliver Gruener
    Teilnehmer

    Ich habe eine SSD in meinem neuen Rechner, den ich vor etwas über einem Monat gekauft habe.
    Die 120 GB haben damals ca. 94 Euro gekostet, ist also schon “relativ” teuer.

    Aber ich möchte sie nicht mehr missen!

    Nach dem BIOS dauert es etwa 1,5 Sekunden bis zum Einlogschirm von Win7. Nach dem einloggen etwa noch mal zwei, drei Sekunden bis Browser und E-Mail Programm gestartet sind – so schnell kann man kaum klicken so schnell ist alles da und vor allem auch Einsatzbereit!

    Irgend ein Programm starten während des Betriebes – es ist praktisch instant(!) da. Größere Suiten benötigen selbstredend etwas, da geht es ja nicht nur um das Laden sondern auch initialisieren.

    Überrascht bin ich allerdings sowieso bei den Ladezeiten. Durch die erheblich schnellere CPU haben sich auch die Ladezeiten auf den normalen Festplatten oftmals extrem verbessert. Bei kleinen Dateien und Filmen fällt es nicht bzw. kaum auf, aber Spiele laden z.T. weit mehr als doppelt so schnell.
    (Ich habe von Core 2 Duo E6600 auf Core i5 3570k gewechselt).

    Ich denke, nicht umsonst werden SSDs derzeit überall als der “Boost” auch für ältere Rechner angepriesen.

    Probleme gibt es übrigens bisher keine.

    Allerdings sollte man davon absehen, auf die Idee zu kommen, eine SSD defragmentieren zu wollen – solche Spezies soll es ja immer mal geben …

    #1095047
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für die Infos. Was den Preis anbelangt, so sind ca. 100 Öcken für 120 GB im vergleich zu den 120 für die 120er für die 360 schon geschenkt … *GG*

    #1095048
    sMylesMyle
    Teilnehmer

    Eine 60 GB SSD reicht eigentlich fürs nutzen des OS und die Programme die du am meistens brauchts vollkommen aus.

    #1095049
    Oliver GruenerOliver Gruener
    Teilnehmer
    sMyle wrote:

    Eine 60 GB SSD reicht eigentlich fürs nutzen des OS und die Programme die du am meistens brauchts vollkommen aus.

    Das höre ich oft, ist aber quatsch! Ich habe noch nicht mal annähernd alles auf dem neuen Rechner an Anwendungssoftware installiert, die ich auf dem alten hatte. Trotzdem habe ich nur 15 GB frei – also schon 105 belegt!

    Eigentlich würde eine SSD auch gerade für Spiele Sinn machen. Aber dafür reicht deren Platz leider ja wirklich noch nicht.

    #1095050
    sMylesMyle
    Teilnehmer

    @OLi
    Natürlich ….. evtl. hab ich mich falsch ausgedrückt.
    Ich meine 60 GIg sind vollkommen ausreichend und mann muss nicht jedes Programm denn man 1x im MOnat benutz auch drauf instalieren.
    Aber das können wir nicht wirklich selber einschätzen was NIghtmare an Anwendungsprogrammen hat und ect.

    #1095051
    Seska1973Seska1973
    Teilnehmer

    Vergesst aber ned die Lebensdauer von SSD’s. Noch sind die Normalen Festplatten, in diesen Punkt überlegen. Also ich würde ned wichtige Sachen einer SSD Vertrauen.

    #1095052
    Fred-SpykerFred-Spyker
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Ich habe eine SSD in meinem neuen Rechner, den ich vor etwas über einem Monat gekauft habe.

    Die 120 GB haben damals ca. 94 Euro gekostet, ist also schon “relativ” teuer.

    Aber ich möchte sie nicht mehr missen!

    Nach dem BIOS dauert es etwa 1,5 Sekunden bis zum Einlogschirm von Win7. Nach dem einloggen etwa noch mal zwei, drei Sekunden bis Browser und E-Mail Programm gestartet sind – so schnell kann man kaum klicken so schnell ist alles da und vor allem auch Einsatzbereit!

    Irgend ein Programm starten während des Betriebes – es ist praktisch instant(!) da. Größere Suiten benötigen selbstredend etwas, da geht es ja nicht nur um das Laden sondern auch initialisieren.

    Überrascht bin ich allerdings sowieso bei den Ladezeiten. Durch die erheblich schnellere CPU haben sich auch die Ladezeiten auf den normalen Festplatten oftmals extrem verbessert. Bei kleinen Dateien und Filmen fällt es nicht bzw. kaum auf, aber Spiele laden z.T. weit mehr als doppelt so schnell.

    (Ich habe von Core 2 Duo E6600 auf Core i5 3570k gewechselt).

    Ich denke, nicht umsonst werden SSDs derzeit überall als der “Boost” auch für ältere Rechner angepriesen.

    Probleme gibt es übrigens bisher keine.

    Allerdings sollte man davon absehen, auf die Idee zu kommen, eine SSD defragmentieren zu wollen – solche Spezies soll es ja immer mal geben …

    Warum sollte man die nicht defragmentieren? Hätte ich nicht gedacht das die so schnell sind im Vergleich zu “normalen” Festplatten, aber ich denke ich warte bis die Technik bezahlbarer wird und stabiler, dann kommt der Umstieg, und in Zukunft werden dann PC*s+Laptops wahrscheinlich sowieso mit den neunen SSD’s ausgestattet sein!

    #1095053
    Oliver GruenerOliver Gruener
    Teilnehmer

    @Seska:
    Schon mal die Stundenangabe der Lebensdauer bei SSDs umgerechnet? Selbst mit allen Mitteln der Medizin der kommenden Jahre werden uns die heutigen SSDs überleben, sofern sie nicht kaputt gehen natürlich. Die alten Festplatten sehen dagegen richtig schlecht aus!


    @Fred-Spyker
    :
    Weil SSDs keine Magnetscheiben sind! Bei rotierenden Scheiben sollten die Daten möglichst im Innenbereich geschrieben sein, weil das am schnellsten zu lesen und zu schreiben geht. Wenn dort durch gelöschte Daten Platz frei wird, dann kann man durch das Defragmentieren die Daten vom äußeren, langsamen Bereich in den schnelleren, inneren Bereich verschieben, was, wenn man sehr viel Glück hat und subjektiv Millieskunden wahrnehmen kann, das Laden beschleunigt. (Effektiv zeigen seröse Tests, dass defragmentieren eigentlich völliug überflüssig ist, da moderne Festplatten durch ihre Cache-Management vieles wieder ausgleichen – da ist viel Einbildung dahinter, genauso wie das Ammenmärchen immer noch besteht, dass Windows mit der Zeit langsamer wird und man z.B. die Registry säubern sollte, obwohl Windows seit 2001 ungenutzte Registry Einträge gar nicht einlädt).

    Was meinst du mit, die Technik sollte noch stabiler werden? Im Vergleich zur HDD ist eine SSD richtiggehend sicher. Eine HDD während des Betriebs im falschen Moment bewegt und sie ist schrott. In die Nähe eines Magneten gekommen und die Daten sind weg, zu starker Magnet und die Platte ist komplett kaputt.

    #1095054
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Jein, Defragmentieren lohnt je nach Dateisystem. Bei NTFS bringt es faktisch nix, gerade in Verbindung mit modernen HDD´s, bei FAT(32) kann starke Fragmentierung auch heute noch problematisch werden.

    Zum Thema SSD´s und Sicherheit. Im militärischen Segment haben solche Sachen Festplatten zumindest da völlig verdrängt, wo es zu eventuellen Belastungen kommen kann. Festplatten sind nicht sicherer als SSD´s, sie sind nur sehr viel günstiger im Preis pro MB, gerade bei hohen Datenübertragungsraten.

    #1095055
    Oliver GruenerOliver Gruener
    Teilnehmer

    Wo du gerade von Militär sprichst. Es gibt ja auch diese schönen Tools, um Daten unwiederherstellbar zu machen. Dazu werden verschiedene Verfahren angewendet wo die Platte ja nach Prinzip zwischen drei und 30 Mal neu beschrieben wird.
    Der Witz ist auch hier, dass das aus wissenschaftlichen Untersuchungen aus den 70ern, frühen 80ern hervorgeht, wo Festplatten viel kleiner, die Datenstrukturen viel größer und die Technik 100 Prozent anders war. Bei modernen Festplatten reicht de Fakto einmal überschreiben, um Daten unrettbar zu verlieren. Trotzdem werben die Programme natürlich gerne mit “militärischer Sicherheit” und x-maligem überschreiben.

    Dabei wundere ich mich immer wieder, wenn ich in entsprechende Foren schaue, dass es scheinbar viele leicht schizophrene Leute gibt, die ihre gelöschten Daten ständig so “sicher löschen” wollen. Als wenn die da hochsensible Dinge auf ihren Privatrechnern hätten, dass jeder die gerne hacken oder klauen wollen würde. Sinn macht das doch nur, wenn man die Platte verkaufen will – wobei Firmenfestplatten zerstört und nicht verkauft werden sollten.

    #1095056
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Naja, bei Firmen ist physikalisches Zerstören auch immer noch häufig Standard. Da wird die Festplatte sehr oft noch erst gelöscht und dann durchbohrt o.ä., im Normalfall reichen aber sicher einfache Fileshredder. Problematischer ist da wohl eher, dass zu viele keine Ahnung von den gesamten Restspuren haben, die Dateien so hinterlassen. Miniaturansicht bei Bildern ist da nur ein Punkt. Da hilft die Paranoidität vieler User auch nicht. :-p

    #1095057
    Anonym
    Inaktiv

    … und was sagt uns das? Festplatten immer schön formatieren und anschließend den gesamten Rechner in eine Stahlschmelze kippen oder aber mit Thermit behandeln … XD

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