Technische Frage: SSD Festplatte als Systemlaufwerk?
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captain carot vor vor 13 years, 10 months aktualisiert.
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11. August 2012 um 16:16 #900089
AnonymInaktivDer Titel des Themas sagt es ja schon … Hat jemand schon damit Erfahrungen gemacht. Lohnt es sich oder gibts mehr Probleme als alles andere?
Vielen Dank schon mal im Voraus!
11. August 2012 um 20:44 #1095044
captain carotTeilnehmerMehr Probleme nicht, mit der richtigen SSD hat man eigentlich nur Vorteile. Die Zugriffszeiten sind erheblich kürzer, spielt die Datenübertragungsrate mit startet das System nicht nur schneller, auch viele Programme starten und reagieren schneller.
Allerdings sind die meisten günstigeren SSD´s bei der Datenübertragungsrate immer noch relativ langsam, mir persönlich war´s das bisher nicht wert.
12. August 2012 um 8:38 #1095045
LofwyrTeilnehmerEin Freund von mir hat einen SSD-Platte im Rechner und ist total begeistert. Kostet halt noch etwas mehr.
13. August 2012 um 20:03 #1095046
Oliver GruenerTeilnehmerIch habe eine SSD in meinem neuen Rechner, den ich vor etwas über einem Monat gekauft habe.
Die 120 GB haben damals ca. 94 Euro gekostet, ist also schon “relativ” teuer.Aber ich möchte sie nicht mehr missen!
Nach dem BIOS dauert es etwa 1,5 Sekunden bis zum Einlogschirm von Win7. Nach dem einloggen etwa noch mal zwei, drei Sekunden bis Browser und E-Mail Programm gestartet sind – so schnell kann man kaum klicken so schnell ist alles da und vor allem auch Einsatzbereit!
Irgend ein Programm starten während des Betriebes – es ist praktisch instant(!) da. Größere Suiten benötigen selbstredend etwas, da geht es ja nicht nur um das Laden sondern auch initialisieren.
Überrascht bin ich allerdings sowieso bei den Ladezeiten. Durch die erheblich schnellere CPU haben sich auch die Ladezeiten auf den normalen Festplatten oftmals extrem verbessert. Bei kleinen Dateien und Filmen fällt es nicht bzw. kaum auf, aber Spiele laden z.T. weit mehr als doppelt so schnell.
(Ich habe von Core 2 Duo E6600 auf Core i5 3570k gewechselt).Ich denke, nicht umsonst werden SSDs derzeit überall als der “Boost” auch für ältere Rechner angepriesen.
Probleme gibt es übrigens bisher keine.
Allerdings sollte man davon absehen, auf die Idee zu kommen, eine SSD defragmentieren zu wollen – solche Spezies soll es ja immer mal geben …
13. August 2012 um 20:31 #1095047
AnonymInaktivDanke für die Infos. Was den Preis anbelangt, so sind ca. 100 Öcken für 120 GB im vergleich zu den 120 für die 120er für die 360 schon geschenkt … *GG*
13. August 2012 um 21:46 #1095048
sMyleTeilnehmerEine 60 GB SSD reicht eigentlich fürs nutzen des OS und die Programme die du am meistens brauchts vollkommen aus.
14. August 2012 um 6:32 #1095049
Oliver GruenerTeilnehmersMyle wrote:Eine 60 GB SSD reicht eigentlich fürs nutzen des OS und die Programme die du am meistens brauchts vollkommen aus.
Das höre ich oft, ist aber quatsch! Ich habe noch nicht mal annähernd alles auf dem neuen Rechner an Anwendungssoftware installiert, die ich auf dem alten hatte. Trotzdem habe ich nur 15 GB frei – also schon 105 belegt!
Eigentlich würde eine SSD auch gerade für Spiele Sinn machen. Aber dafür reicht deren Platz leider ja wirklich noch nicht.
14. August 2012 um 7:21 #1095050
sMyleTeilnehmer@OLi
Natürlich ….. evtl. hab ich mich falsch ausgedrückt.
Ich meine 60 GIg sind vollkommen ausreichend und mann muss nicht jedes Programm denn man 1x im MOnat benutz auch drauf instalieren.
Aber das können wir nicht wirklich selber einschätzen was NIghtmare an Anwendungsprogrammen hat und ect.15. August 2012 um 16:43 #1095051
Seska1973TeilnehmerVergesst aber ned die Lebensdauer von SSD’s. Noch sind die Normalen Festplatten, in diesen Punkt überlegen. Also ich würde ned wichtige Sachen einer SSD Vertrauen.
15. August 2012 um 17:44 #1095052
Fred-SpykerTeilnehmerOliver Grüner wrote:Ich habe eine SSD in meinem neuen Rechner, den ich vor etwas über einem Monat gekauft habe.
Die 120 GB haben damals ca. 94 Euro gekostet, ist also schon “relativ” teuer.
Aber ich möchte sie nicht mehr missen!
Nach dem BIOS dauert es etwa 1,5 Sekunden bis zum Einlogschirm von Win7. Nach dem einloggen etwa noch mal zwei, drei Sekunden bis Browser und E-Mail Programm gestartet sind – so schnell kann man kaum klicken so schnell ist alles da und vor allem auch Einsatzbereit!
Irgend ein Programm starten während des Betriebes – es ist praktisch instant(!) da. Größere Suiten benötigen selbstredend etwas, da geht es ja nicht nur um das Laden sondern auch initialisieren.
Überrascht bin ich allerdings sowieso bei den Ladezeiten. Durch die erheblich schnellere CPU haben sich auch die Ladezeiten auf den normalen Festplatten oftmals extrem verbessert. Bei kleinen Dateien und Filmen fällt es nicht bzw. kaum auf, aber Spiele laden z.T. weit mehr als doppelt so schnell.
(Ich habe von Core 2 Duo E6600 auf Core i5 3570k gewechselt).
Ich denke, nicht umsonst werden SSDs derzeit überall als der “Boost” auch für ältere Rechner angepriesen.
Probleme gibt es übrigens bisher keine.
Allerdings sollte man davon absehen, auf die Idee zu kommen, eine SSD defragmentieren zu wollen – solche Spezies soll es ja immer mal geben …
Warum sollte man die nicht defragmentieren? Hätte ich nicht gedacht das die so schnell sind im Vergleich zu “normalen” Festplatten, aber ich denke ich warte bis die Technik bezahlbarer wird und stabiler, dann kommt der Umstieg, und in Zukunft werden dann PC*s+Laptops wahrscheinlich sowieso mit den neunen SSD’s ausgestattet sein!
15. August 2012 um 18:36 #1095053
Oliver GruenerTeilnehmer@Seska:
Schon mal die Stundenangabe der Lebensdauer bei SSDs umgerechnet? Selbst mit allen Mitteln der Medizin der kommenden Jahre werden uns die heutigen SSDs überleben, sofern sie nicht kaputt gehen natürlich. Die alten Festplatten sehen dagegen richtig schlecht aus!
@Fred-Spyker:
Weil SSDs keine Magnetscheiben sind! Bei rotierenden Scheiben sollten die Daten möglichst im Innenbereich geschrieben sein, weil das am schnellsten zu lesen und zu schreiben geht. Wenn dort durch gelöschte Daten Platz frei wird, dann kann man durch das Defragmentieren die Daten vom äußeren, langsamen Bereich in den schnelleren, inneren Bereich verschieben, was, wenn man sehr viel Glück hat und subjektiv Millieskunden wahrnehmen kann, das Laden beschleunigt. (Effektiv zeigen seröse Tests, dass defragmentieren eigentlich völliug überflüssig ist, da moderne Festplatten durch ihre Cache-Management vieles wieder ausgleichen – da ist viel Einbildung dahinter, genauso wie das Ammenmärchen immer noch besteht, dass Windows mit der Zeit langsamer wird und man z.B. die Registry säubern sollte, obwohl Windows seit 2001 ungenutzte Registry Einträge gar nicht einlädt).Was meinst du mit, die Technik sollte noch stabiler werden? Im Vergleich zur HDD ist eine SSD richtiggehend sicher. Eine HDD während des Betriebs im falschen Moment bewegt und sie ist schrott. In die Nähe eines Magneten gekommen und die Daten sind weg, zu starker Magnet und die Platte ist komplett kaputt.
15. August 2012 um 19:12 #1095054
captain carotTeilnehmerJein, Defragmentieren lohnt je nach Dateisystem. Bei NTFS bringt es faktisch nix, gerade in Verbindung mit modernen HDD´s, bei FAT(32) kann starke Fragmentierung auch heute noch problematisch werden.
Zum Thema SSD´s und Sicherheit. Im militärischen Segment haben solche Sachen Festplatten zumindest da völlig verdrängt, wo es zu eventuellen Belastungen kommen kann. Festplatten sind nicht sicherer als SSD´s, sie sind nur sehr viel günstiger im Preis pro MB, gerade bei hohen Datenübertragungsraten.
16. August 2012 um 6:03 #1095055
Oliver GruenerTeilnehmerWo du gerade von Militär sprichst. Es gibt ja auch diese schönen Tools, um Daten unwiederherstellbar zu machen. Dazu werden verschiedene Verfahren angewendet wo die Platte ja nach Prinzip zwischen drei und 30 Mal neu beschrieben wird.
Der Witz ist auch hier, dass das aus wissenschaftlichen Untersuchungen aus den 70ern, frühen 80ern hervorgeht, wo Festplatten viel kleiner, die Datenstrukturen viel größer und die Technik 100 Prozent anders war. Bei modernen Festplatten reicht de Fakto einmal überschreiben, um Daten unrettbar zu verlieren. Trotzdem werben die Programme natürlich gerne mit “militärischer Sicherheit” und x-maligem überschreiben.Dabei wundere ich mich immer wieder, wenn ich in entsprechende Foren schaue, dass es scheinbar viele leicht schizophrene Leute gibt, die ihre gelöschten Daten ständig so “sicher löschen” wollen. Als wenn die da hochsensible Dinge auf ihren Privatrechnern hätten, dass jeder die gerne hacken oder klauen wollen würde. Sinn macht das doch nur, wenn man die Platte verkaufen will – wobei Firmenfestplatten zerstört und nicht verkauft werden sollten.
16. August 2012 um 12:31 #1095056
captain carotTeilnehmerNaja, bei Firmen ist physikalisches Zerstören auch immer noch häufig Standard. Da wird die Festplatte sehr oft noch erst gelöscht und dann durchbohrt o.ä., im Normalfall reichen aber sicher einfache Fileshredder. Problematischer ist da wohl eher, dass zu viele keine Ahnung von den gesamten Restspuren haben, die Dateien so hinterlassen. Miniaturansicht bei Bildern ist da nur ein Punkt. Da hilft die Paranoidität vieler User auch nicht. :-p
16. August 2012 um 16:39 #1095057
AnonymInaktiv… und was sagt uns das? Festplatten immer schön formatieren und anschließend den gesamten Rechner in eine Stahlschmelze kippen oder aber mit Thermit behandeln …

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