Fast Forward
So langsam ändert sich was. Und zwar gewaltig. Und das macht sich ganz besonders bei den Printmedien immer mehr bemerkbar. Ziemlich rasant schleichend nähert sich das Internet. In den Anfangsjahren spielt das für die Zeitschriftenwelt keine große Rolle. Vielleicht leistet sich das ein oder andere Magazin mal ein (sagenumwobenes, geheimnisvolles, verrücktes) Forum, das ist dann aber auch schon alles. Gleichzeitig allerdings entstehen immer mehr Online-Magazine und -Spieleseiten. Mal amateurhaft, mal hochprofessionell. Nach Auflagenrekorden um die Jahrtausendwende geraten die meisten Spielemagazine dadurch immer mehr unter Druck. Manche verschwinden einfach, manche bauen ihre Onlinepräsenz so weit aus, dass das Heft eigentlich obsolet wird und manche gehen einen etwas anderen Weg.
Nun, eigentlich verschwindet auch die MAN!AC 2008 ziemlich überraschend aus den Zeitschriftenregalen. Um ganz genau zu sein, ich hab mir ‘nen Wolf gesucht, ihr Säcke! Irgendeine Tankstelle hatte dann plötzlich ein ‘neues’ Magazin namens M! Games. Der Name ist natürlich saudoof, aber zum einen steht MANIAC.de vertikal neben diesem herausragenden PR-Kunstgriff, zum anderen steht darunter “Die neue MAN!AC. Panik wegen plötzlicher Einstellung umsonst, neues Heft trotz Wegfall der gerade einmal vier Jahre alten DVD mit ihren meist sehr gelungenen AnyMAN!ACs einfach super, mit dem blöden Namen kann ich leben.
Der kleine Querverweis auf dem Cover wiederum weist mir den Weg zu einem neuen Kapitel MAN!AC-Geschichte ohne Ausrufezeichen. Diesseits des sagenumwobenen Drei-Frame-Forums gibt es eine neue Dependance der MAN!AC in den Weiten des Internets. Weil mir die kleine Newsinsel im Datenozean so gut gefällt, ein ganz normales Forum für DAUs wie mich zusammengezimmert wird und noch relativ wenige, aber nette Leute hier unterwegs sind, muss ich mich einfach hier anmelden.
Außerdem, MANIAC.de ist eine sinnvolle Erweiterung des Hefts, kein Ersatz. Ab und an wird vielleicht mal ein Spiel mit Embargo zuerst online getestet, ansonsten ergänzen sich Heft und Webseite aber prima.
Alles glänzend also?
Für mich persönlich nicht ganz. Die Liebe zum Heft, die bekommt Weihnachten 2011 einen kleinen Knick. Der Wildgruber Max, langjähriger freier Mitarbeiter und so ganz nebenbei mein Lieblingsredakteur, verlässt die M! Games. Überhaupt, die letzten zwei, drei Ausgaben habe ich nur zu kleinen Teilen gelesen. Ich kann nicht mal genau sagen, warum, aber ein klassisches Testmagazin kommt mir gerade dezent überflüssig vor. Nach fast acht Jahren scheinen das Heft und ich am Scheideweg. 2012 kaufe ich gerade mal fünf von zwölf Ausgaben, denn auch wenn ich praktisch täglich auf MANIAC.de unterwegs bin, beim guten, alten Printmagazin muss ich mir erst einmal klar werden, warum ich das jeden Monat kaufen soll.
Wertungen sind es jedenfalls nicht, also nicht die Prozentzahl, die den Spielspaß angeben soll. Das ist alles in allem ein Relikt vergangener Tage, in denen so manches Spiel einfach Grütze war. Spielbar ist heute fast alles.
Aktualität ist es auch nicht. Das Netz ist unendlich viel schneller. Da brauchen wir bloß mal an diese E3 zu denken. Bis das Messeheft draußen war, hatte Microsoft gleich mehrfach die Ruder Weltmeisterschaft gewonnen.









[quote=Sakaro]
Das Urheberrecht und das Patentrecht sind auch zu weiten Teilen unnötig. Damit meine ich nicht das Recht auf Urheberschaft, das man niemand absprechen sollte, sondern das Recht an Ideen und Kopien.
[/quote]Das habe ich nie verstanden, wie man wegen Plagiaten verklagt werden kann, so ist man genötigt immer zu kontrollieren, ob nicht schon jemand anderes die Idee auch schon hatte, von daher der Schutz vor 1:1 Kopien ja, aber ähnliche und gleiche Ideen anders manifestiert sollten immer möglich sein, irgendwie ist ja alles schon mal dagewesen.Edit: Ich rede von Kunst, Musik und allgemein Unterhaltungsmedien und nicht Erfindungen.
Antwort auf einen Rundumschlag:PAtente an sich halte ich für immer noch wichtig, gerade heute. Weil etwa Menschen jahrelang darauf hinarbeiten, weil die Existenz vor allem auch manch mittelständischen Unternehmens davon abhängt, es gibt viele Gründe für Patente an sich.Auf der anderen Seite gibt es in dem Bereich auch extrem viel Mist. Ein ganz klares Problem weltweit ist sicher die Frage, was man patentieren dürfen sollte. IMO sollten Gene, Pflanzen und Tiere z.B. generell von Patenten ausgeschlossen sein und bei ggf. lebenswichtigen Dingen wie Medikamenten kann unser aktuelles System auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. alleine schon von einem ethischen Standpunkt her.Dazu kommt ein teilweise viel zu weiches Patentrecht, das gilt ganz besonders für die USA. Mittlerweile wurde genau das ja auch selbst von Richtern scharf kritisiert.Allgemein stellt sich hier natürlich auch die Frage, wie ich eine geistige Tätigkeit, die letzten Endes aber nachbaubar sein wird, gegenüber einer physischen bewerte, die man natürlich ebenfalls nachahmen aber nicht einfach kopieren kann. Dazu sollte man ein Patent ggf. auch gesamtheitlich sehen. Wenn bspw. Miele eine neue Staubsaugerturbine entwickelt und patentiert, dann schützt dieses Patent nicht nur geistiges Eigentum sondern gleichzeitig die Arbeiter, die die Staubsauger herstellen und montieren (übrigens sollte da erstmal egal sein, wo die Dinger zusammengeklatscht werden).Das Urheberrecht ist wieder ein anderes Thema. 99,9% der Künstler, Musiker und vermutlich auch Autoren verdienen ohnehin kaum Geld an ihrem Schaffen. Das ist bittere Realität und vllt. auch mit ein Grund dafür, dass so mancher Kreativgeist ziemlich angepisst ist. GPL und Co. stellen mir heute frei, ob ich ein Werk vllt. für alle und ganz nebenbei kopierbar veröffentliche oder aber ob ich ggf. klassische Wege wähle. Oder eben auch mal so, mal so.Genau da liegt aber auch ein Knackpunkt. Leiste ich wirklich gute, hochwertige Arbeit, dann sollte mir eben freistehen, dass ich dafür eine Gegenleistung verlangen kann. Im digitalen Zeitalter z.B. einfach, dass sich Leser ein wenig Werbung antun und ich so ein wenig an meinem Schaffen verdiene. Oder vllt. ein Leserabo.Die aktuellen Geschäftsmodelle bevorteilen hier vor allem große Namen. Entweder, weil ein Nightrain oder auch eine Kurzfilmgruppe von den Werbeeinnahmen bei Youtube keinen Cent sieht, Psy oder Lady Gaga dagegen schon.Oder weil beim Musikstreaming gestaffelt nach Klicks bezahlt wird, Lady Gaga absahnt und meinetwegen Faun leer ausgeht.Ein weiterer Punkt ist, es gibt verdammt viel Mist. Das trifft natürlich auch auf Bezahlmedien zu. Ganz besonders trifft es aber auch im Netz zu. Youtube hat seine Perloen, aber auch unglaublich viel Schrott.Wikipedia hat erstklassige Artikel, aber auch manche ziemlich schwachen.Und auch bei Bloggern gibt es neben wirklich guten verdammt viele restlos talentfreie Exemplare.Ist natürlich eine eigenwillige Analogie, aber eine miese Putzfrau wird auch nirgendwo eine bezahlte Stelle als Putzfrau finden.Es stellt sich durchaus die berechtigte Frage, wie viel ist uns Qualität eigentlich wert. Das gilt natürlich auch nach oben hin. Also bei der Frage, ob “”ein bisschen im Kreis fahren””, Musik, die den Massengeschmack trifft oder dergleichen achtstellige Jahreseinkommen wirklich gerechtfertigt sind.Fakt ist aber definitiv, man sollte mal ernsthaft überlegen, welche Leistungen einem eigentlich wie viel wert sind. Dazu gehört eben auch, ob Künstler, Musiker oder Autoren für ihre Leistungen Geld verdienen, oder ob man von vornherein davon ausgeht, dass die das auch gratis machen können.Das Statement bezieht sich übrigens jetzt tatsächlich nicht mal auf mich.
@ ChrisKonga Bei mir war es genauso! Ich wünschte auvh es gäbe wieder die Anymaniacs!
@Carrot: Schlechte Recherche ist natürlich ein Problem in allen Bereichen. Wie du schon angemerkt hast, fällt es immer besonders dann auf, wenn man über Artikel aus dem eigenen Fachbereich stolpert. Videospiele in den Massenmedien, aber auch in Fachlitera
Der Frosch ist ganz schnell verschwunden. Die ersten Hefte, ich glaube, 91 war das, waren wirklich übel. Die hab ich selbst in meiner Zeitschriftensammelphase ignoriert. Ab ca. Mitte 92 war´s schon deutlich besser und meine erste, neu gekaufte Play Time war die 4/93, da hatte sich das Heft wirklich gemacht.Die Amiga Joker ist z.B. heute recht hoch gelobt, die fand ich damals aber schon nicht so toll. Über Testnoten kann man immer streiten, aber alleine der Schreibstil bei einigen (nicht allen) Redakteuren damals war schon so lala. Druckquali nicht berauschend, Bildmaterial oft ziemlich mies.Und das erlaube ich mir, weil ich wirklich lange Zeit auch alten Kram gesammelt hab. Da hatten sich ASM, Power Play, massig Amiga Joker, Total!, Fun Generation, Video Games, Sega Magazin, Next Level, OPSM, N-Zone, Amiga Games, PC- Games, natürlich Maniacs und auch so manches alte Zeitschriftenschätzchen angesammelt. 2002 hatte ich ca. 1.000 Hefte, evtl. auch ein paar mehr. Das liegt u.a. daran, dass ich damals auch gerne alte Sammlungen übernommen hab.Was die Sache mit dem Feedback angeht, erstmal freu ich mich natürlich über positives Feedback, alleine schon, weil ich vllt. manchmal mit mir selbst überkritisch bin. Wenn es wirklich viele Kommentare gibt, dann hab ich einen Nerv getroffen, was durchaus positiv ist.Andererseits ist es locker genauso toll, wenn ein wirklich durchdachter Kommentar kommt, also qualitativ hohes Feedback, weil sich da eben jemand mit meinem Geschreibsel auseinander setzt.Und konträre Meinungen, also die gute alte Diskussion, stören mich auch nicht gerade. Im Gegenteil.
Wie immer schön zu lesen.Aber mal ernsthaft. PlayTime? Dieses widerliche Schundblatt mit dem Frosch im Wertungskasten?Das kann nicht mehr als Jungendsünde durch gehen.PlayTime……also neee…fehlt nur noch die MegaFun….
Schöner Artikel. Wir alle haben wohl unsere ganz persönliche Zeitschriften-Historie. Bei mir fing es schon in den 80ern an. Mit ASM, 64er, Happy Computer – später Power Play. Dann folgten Amiga Joker, Amiga Magazin und ab den 90ern dann wirklich JEDES verdammte Spielemagazin sowie mit ct und PC Welt auch noch zwei Anwenderhefte, die ich viele Jahre (ct) bzw. einige Jahre (PC Welt) lang kaufte. Im Laufe der Zeit wurde es immer weniger. Teils weil einige Hefte eingestellt wurden, teils begann ich auch auszusortieren. Für vielleicht zwei, drei Jahre musste Mitte, Ende der 90er auch die Maniac mal eine Weile dran glauben. Irgendwann, ich glaube spätestens als die DVD eingeführt wurde, habe ich dann allerdings sogar sofort ein Abo geholt. Als eine von insgesamt nur fünf Zeitschriften, die ich je im Abo hatte (Gamefront gab’s ja z.B. nur im Abo). Von all diesen Zeitschriften ist letztlich und ausschließlich nur die M! geblieben, als einzige, die ich monatlich lese. Wenn’s hoch kommt kaufe ich mir gelegentlich noch mal eine ct. Allerdings muss ich zugeben, seitdem ich ein Tablet habe, komme ich doch arg in Verzug. Ich hänge immer noch an der Juni Ausgabe und komme kaum hinterher, was ich selbst schade finde. Auf jeden Fall sagt es meiner Ansicht nach sehr viel über die Qualität der M!, dass sie die einzige ist, die mich nach fast 30 Jahren Spielezeitschriften noch überzeugen kann. Der Relaunch damals hat ordentlich dazu beigetragen, mein Interesse zu halten. Wobei der Retro-Teil nicht zu groß ist und der Blick nach Japan genau richtig.
Ich glaube der Captain ist auch mal froh, wenn sich mehr Qualität als Quantität beim Feedback durchsetzt und so eine schöne Diskussion erlaubt.Über schlechte Recherche rege ich mich regelmässig auch in Filmzeitschriften auf, besonders falsche Bildunterschriften, ich meine, wenn man sich hauptberuflich damit beschäftigt, dann sollte man die Schauspieler und Filme schon voneinander unterscheiden können.Das finde ich mit der Mea Culpa Rubrik in der MGames eigentlich schön gelöst und lässt sie viel bodenständiger wirken als die Feuilletons und namhafte Gazetten, die vor allem von ihrem Ruf leben und bei nüchterner Betrachtung, wie Möhrchen schön ausgeführt hat, so manche Falschbehauptung durch Repetition etablieren und damit eigentlich Geschichtsverfälschung betreiben.Da gibts einfach so einiges, dass sich falsch eingebürgert hat, so ist Guttenberg gar nicht der Erfinder des Buchdrucks, etc.Nachbesserungsbedarf herrscht mMn besonders bei den Interviews, die sind meist nicht so spannend und die Fragen oftmals formelhaft und nach Schema F, hier wünschte ich mir für ein Magazin, das auch immer wieder ausgeflippte Spiele testet von ausgeflippten Leuten, etwas mehr Mut und vielleicht mal eine weniger konventionelle Herangehensweise.Vielleicht mal die Fragen aus Sicht der Videospielfigur stellen, die ihrem Schöpfer gegenüber sitzt und nun so einige Fragen hat, ich weiss, das mag nicht der Gipfel der Innovation sein, aber vielleicht ein erster Schritt.Humor ist auch entscheidend, was sich dröge liest, wird auch irgendwann nicht mehr gekauft, der Spassfaktor muss schon vorhanden sein.
Is das viel.Stöhn.Lies ma vor jetzte.
@Captain carot,schade das deine Kolumne nach dem Kalenderblatt-Prinzip wieder so schnell aus dem Blickfeld verschwindet, am Wochenende veröffentlicht, hätte sie längeren Bestand gehabt und es wäre vielleicht noch die ein oder andere Meinung dazugekommen.e
@Sakaro:Ich bin da ganz ehrlich, ich finde Inhalte durch Nutzer einerseits toll, die Kostenlos Mentalität dagegen nur bedingt. Die Gründe dafür sind vielschichtig und ich bin ganz ehrlich geneigt, dem bei Gelegenheit noch einen eigenen Blog zu widmen. Das
@Sakaro Irgendwo hast du ja recht mit dem Anspruch auf korrekte und verlässliche Recherche, aber ich stelle halt in erster Linie Anspruch an den Unterhaltungswert bei einem Magazin mit dem Thema Videospiele. Wenn ich was Verkopftes lesen will, dann hol ic
Oh Captain my Captain! Toller Artikel, danke!@maniac: live long and prosper!
@carrot: elektrospieler war mir bis jetzt entgangen. Ich habe mich jetzt mal auf deren Seite umgesehen und die könnten vielleicht echt dichter an dem sein, was ich mir wünsche. Mal schauen, ob es einen Kiosk gibt, an dem sie zu bekommen ist.Vielleicht set
@Kinski Ich hab mir einen Zeitschriftenständer vor den Topf montiert unter anderem, dann dauern Sitzungen halt mal länger.Meistens sind die Dinger eh schnell ausgelesen und sind natürlich auch verschiedene Themenbereiche, denn nur immer zum gleichen, das
Sehr schön formuliert Carot und das Herr Wilgruber nicht mehr in der M! Games arbeite finde ich schade, aber so ist es halt das Leben und so wie ich kenne, wenn ein neue Redakteure kommt fragen man erstmal im Kopf wer ist das denn, aber danach scheint man Ihn zu mögen und verstehen seine Meinung zu eine Spiel. Muss mein Bruder und mein Vater bedanken das ich dadurch die Maniac aufmerksam wurde, aber eherdie Screenshots, Wertung und die Gesicht ausdrücke, wobei ich die Warb Bilder damals unheimlich fand und schön das es wieder in der M! Games war. Klar hatten ich andere Magazin in der 90 er angeschaut bis die einige Magazin Pleite sind und ich gewundert habe, das die Maniac noch gibt, nur dadurch konnte u.a. der Colin Gäblin seine Urteil zur den ganze Dreamcast Spiele mir helfen. Es gab andere Hefte in der 2000er die auch heute noch gibt, bis einer Leser in der Leserbrief ein Satz bildet, der mir zum nachdenken mir bringt und warum ich paar Abo Hefte abbestellt habe und seit ich in der Games Convention 2007 ein Maniac/M! Games ein Abo schließe nur um eine uncut DVD kriege und heute diese durchaus coole exclusive Abo – Cover, der hier und da paar risse haben.
@ChrisKong: wie schaffst du das 20magazine im monat zu lesen? @carrot: schön geschriebener artikel, fühle mich sehr an mich errinnert, auch wenn ich ein anderer jahrgang bin und auch jahrelang die gamepro gelesen habe 🙂 die m.games kam erst die letzten j
Hab früher zu N64-Zeiten unregelmäßig Hefte gekauft und alles durch die Reihe was es gab. GamePro, Maniac, N-Zone und Bravo Screenfun usw. Am Anfang wurden die Hefte nach dem Cover gekauft, wie die Spiele meist auch aber in der N64-Zeit konnte man da bis auf Superman 64 fast nichts falsch machen. Später war dann nur noch die GamePro und die Maniac mein fester Begleiter und wurden dann auch jeden Monat gekauft. Nun ist nur noch die Maniac übrig geblieben, sonst kaufe ich mir nur noch ganz selten eine N-Zone auf längeren Zugreisen. Warum kaufe ich noch die Maniac oder M! Games, wie sie jetzt heißt *schauder*, den neuen Namen finde ich immer noch meh. (^_^) Zum Teil wohl gewohnheit und zum Teil weil ich viel mit dem Zug unterwegs bin und dort mir die Zeitschrift durchlese.
Ich verdanke Hr. M. Gacksch und Hr. A.Knauf ( Los Chefes) ganz ganz viele Käufe der Vergangenheit, lese Heute noch gerne ihre Tests über Musha Aleste, Gradius 2 und unzähligen andere, Ihre Leidenschaft für Videogames war in jeder Zeile zu spüren! Ich verdanke ihnen fast alles was bei mir damals als Importspiel ins Regal gewandert ist und wünsche ihnen, der Aktuellen Redaktion und all denjenigen die zur Maniac/M!Games (ob Print oder Papyrus) beigetragen haben weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
Ich habe zwar kein Abo, aber kaufe immer jede Ausgabe. Für mich gehört das blättern in eine Spielemag auch einfach dazu. Das begleitet mich mit div. Magazinen auch schon mein Leben lang. Schon in der Grundschule habe ich die Nintendo Power gelesen.Ich hoffe jedenfalls das es der M! wirtschaftlich soweit noch gut geht und sie uns allen noch lange erhalten bleibt!Meine einzige Kritik ist:Diese Scheiss Werbung auf der Homepage mit den Videos. Das zieht mein mobildes Datenvolumen immer völlig in den Keller.
Für redaktionelle Arbeit, bin ich immer bereit zu bezahlen. Das blosse Abdrucken von Newsmeldungen ohne redaktionellen Anteil wies in den Gratiszeitungen gang und gäbe ist, langweilt mich nur noch, da blättere ich schnell zum Sudoku durch und damit hat sichs.Da ich ja die Hefte sammle, schmökere ich immer wieder mal drin rum, das gibt einem einfach ein gutes Retrofeeling.
@sansibal:a) sind hier tatsächlich First und Third Person gemeint, b) gehen viele moderne Shmups irgendwie an mir vorbei. Der ganze Bullethell Kram ist z.B. nix für mich. Bei Jump&Shoots z.B., leider ja nur noch ein Downloadgenre, kann ich mich auf Matthi
Das ist dann natürlich Geschmacksache, ob einem ein Spiel genauso zusagt, aber Matthias schafft es perfekt, den Spass, den ein Spiel bietet zu vermitteln.
“”Wenn Michael ein Shooter (du meinst sicherlich First-Person-Shooter) gefällt, wird er mir ziemlich sicher auch liegen, bei Matthias eher nicht””.Ich glaube, du hast noch nie einen Shoot Em Up Test von Matthias gelesen, denn bei diesem Genre liegt er fast immer goldrichtig.
Sehr schöner Artikel. Die Karotte ist einfach der beste Redakteur hier. 😀 Ich bin damals durch den Niedergang der Dreamcast auf die Maniac aufmerksam geworden, denn als das offizielle Dreamcast Magazin sein Leben aushauchte, brauchte ich weiterhin Informationen zur besten Konsole der Welt. Der Asia-Nerd-Faktor gepaart mit absoluter Liebe zur Materie hat mich dann überzeugt.Leider ist es bei mir ähnlich wie beim Captain. In der letzten Zeit habe ich kaum noch Maniacs gekauft. Denn wo Maniac.de zur absoluten Brillianz aufläuft, stellt sich mir bei der Printausgabe auch immer mehr die Frage nach dem Mehrwert, gerade wenn das Geld knapp ist. Die Webseite hat News, Tests, den Wochenrückblick, Podcasts, die Community und Ullrichs K-Pop 😉 Alles was man braucht, um sich geborgen zu fühlen. Das Heft bietet darüber hinaus nur unwesentlich mehr. Als im Forum zum Beispiel das Problem mit dem Import von Konsolen aufkam, gab es ein nur paar Allgemeinplätze von einem Anwalt, die man sich auch hätte sparen können. Die meisten Hintergrund-Artikel sind auch eher Oberflächen-Artikel, die sich nett lesen, aber doch eher Popcorn als Schwarzbrot sind.Vielleicht geht es ja nur mir so, aber ich bin mit Videospielen groß geworden und die Betonung liegt hier auf “”groß””. Das heißt, dass bei mir jetzt eher The Economist oder Cicero im Einkaufskorb liegen und nicht die Micky Maus und dem trägt die Maniac für mich einfach zu wenig Rechnung. Ich möchte auch die wirtschaftlichen, politischen und technischen Dimensionen meines Hobbies erfassen und dies ohne mein Nerd-Herz zu verlieren. Mein Herz wird super durch die Webseite bedient, leider fühlt sich mein Verstand mit dem Heft mehr und mehr unterfordert.Ich wünsche dem Heft aber trotzdem weiterhin viel Erfolg, denn ohne das Heft gäbe es ja die Webseite nicht und ohne die Webseite wäre mein Leben mindestens drei bis vier Stücke ärmer.
Hey,Jetzt hab ich doch eine Krokodilsträne im Knopfloch :-)Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf die Internetseite gekommen bin. Aber bis ich mich langfristig aktiv am Geschehen und Forum beteilige, braucht es schon etwas. Vor allem nette User – und die findet man hier. Max mit seinem seltsamen Schreibstil, Vreen mit seinen provokanten Texten, Aeon mit seinem Tattoothread, das Mariokart-Team und unzählige User mit viel speziellem Fachwissen – ob es technische PC Daten oder japanische RPGs sind! Ihr seid mir alle sympathisch, soweit man das übers Internet sagen kann. Toller Blog!Bupple
Vielen Dank lieber Michael , schön zu lesen & durchaus viel Wahres drann. Vor allen Dingen die Redakteursmeinungen zählen für mich, hat man sich doch schon so an das Team gewöhnt. Weiter so, liebe M!Games
Dem kann ich mich voll und ganz anschliessen. Ich glaube unsere Zeitschriften Vita ist sehr ähnlich, aber bei mir begann sie mit Powerplay und Video Games. Damals hatte ich ziemlich viele Zeitschriften gekauft, die aber auch wieder verschwunden sind. Von damals lese ich eigentlich nur noch die MGames und die NZone.Wobei ich die erste MGames nachbestellen musste, weil auch ich sie verpasst hatte. (Grrr)Da ich sowieso ein Zeitschriftenleser bin (ca.20-25 Magazine monatlich), hoffe ich auch auf weitere 20Jahre :-)Der Webauftritt ist auch eures Magazines würdig und gehört mittlerweile genauso fest dazu. Was mal wieder schön wäre, wäre ein Anymaniac auf der Seite, nicht als Disc.Ansonsten an den Captain und die Reds weiter so 🙂