Nachdem die Malerarbeiten des letzten Blogs doch recht düster ausfielen habe soll dieser wieder ein etwas helleres Bild zeichnen. Oder vielleicht auch eher ausleuchten, was die Next Gen Konsolen abseits der Grafik zu bieten haben. In Spielen, wohlgemerkt. Was können die Dinger eigentlich, was aktuelle Konsolen nicht können? Oder bieten sie letzten Endes doch nur bessere Grafik und Multimedia. Wofür sind GPGPU, das ganze RAM und so weiter eigentlich gut? Was bietet das für Spiele?
Natürlich kann ein Blog da nur ein paar Kleinigkeiten berücksichtigen. Ob und wie Entwickler neue Features zukünftig nutzen lässt sich jetzt noch nicht sagen. Es ist also nur ein kleiner Ausblick auf das, was Next Gen Spiele bieten könnten. Trotzdem sind die Möglichkeiten interessant genug, um mal einen kleinen Blick in die Zukunft zu werfen.
Außerdem ist Hellseherei immer ein schöner Kontrast zu Schwarzmalerei.
Viel hilft viel?
8 Gigabyte RAM. Das ist immerhin sechzehn Mal mehr, als die noch aktuelle Konsolengeneration zu bieten hat. Wofür braucht man eigentlich so viel Speicher? Einen gar nicht so kleinen Teil besetzt bei beiden Konsolen das Betriebssystem, trotzdem bleibt massig Speicher frei für Spiele.
Wenig überraschend, für bessere Grafik, detailliertere Texturen und mehr Effekte geht natürlich eine beträchtliche Speichermenge drauf. Wie viel genau kann man nur schätzen, bei PC-Grafikkarten, die ähnlich schnell sind wie die Next Gen GPU´s sind es immerhin ein bis zwei Gigabyte, allerdings wird ein Teil des Arbeitsspeicher beim PC auch schon mal dazu genutzt, Texturdateien auszulagern, einfach, weil sie vom Arbeitsspeicher aus schneller wieder geladen werden können als von der Festplatte. So können Ladezeiten reduziert oder vermieden werden.
Gleichzeitig bleibt immer noch recht viel Platz für andere Daten, das könnten KI-Variablen, Physikvariablen, Levelgeometrie oder andere Dinge sein.
Es können also erheblich mehr Dinge im Speicher gehalten werden, Daten können vorgeladen oder man lässt sie clever im Hintergrund nachladen. Anders ausgedrückt, lässt man die Grafik an Seite kann man Ladezeiten deutlich reduzieren, im Hintergrund verstecken oder schlicht mehr von Sachen machen, für die man vorher schlicht nicht genug Platz hatte.
Das heißt im Umkehrschluss, trotz einiger Behauptungen, nicht, dass Ladezeiten passé sind. Daten müssen immer noch von einer Festplatte oder Blu Ray in den Arbeitsspeicher geschaufelt werden. Trotzdem ergibt sich eine Reihe von Möglichkeiten und Entwickler stehen nicht mehr so unter Ressourcensparzwang.