FIFA 12 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Die FIFA-Serie hat sich mittlerweile an der Spitze der Fußballsimulationstabelle festgesetzt. Da gehen die Entwickler natürlich kein hohes Risiko ein (etwa mit neuen Stadien und Zuschauern, obwohl es wirklich langsam an der Zeit wäre!). Sie präsentieren Euch in der neuesten FIFA-Ausgabe Detailverbesserungen und einen stärkeren Fokus auf die Online-Einbindung, statt den ersten Platz mit gravierenden Änderungen, die Fans vergraulen könnten, zu gefährden.

Zu den kaum bemerkbaren Neue­rungen zählt die ’Pro Player Intelligence’, mit der KI-Spieler nun die Stärken ihrer Teamkameraden berücksichtigen. Der große Mario ­Gomez wird also deutlich öfter mit hohen Flanken bedient als der kleine Messi. Beide bekommen aber gleichermaßen die neue Physik zu spüren, welche die Auswirkungen von Tacklings dank Berücksichtigung des ganzen Körpers in bisher unerreichtem Realismus darstellt. Dadurch steigt die Zahl der Verletzten und es gibt öfter Schiedsrichterball, falls niemand bei am Boden liegenden Spielern die Kugel ins Aus schlägt.

Im Karriere-Modus konfrontieren Euch Eure Mannschaftskameraden mit ihren persönlichen Problemen und Forderungen, wenn sie Eure Entscheidungen nicht nachvollziehen können. Euer Umgang mit ihren Anliegen hat Einfluss darauf, wie sie sich auf dem Feld schlagen. Am letzten Tag der Transferperiode steht Ihr dank eines Countdowns, eines Livetickers und minütlich eintrudelnder Angebote anderer Vereine besonders unter Strom. Außerdem findet Ihr den beliebten ’Ultimate Team’-Modus jetzt direkt auf der Disc.

Der Abwehr haben die kanadischen Entwickler von EA Sports eine neue Steuerung verpasst. Statt den Angreifer mit gedrückter Pressing-Taste dauerhaft zu bedrängen, nähert Ihr Euch nun dem ballführenden Spieler erst an, bevor Ihr ihn gezielt beim Dribbling attackiert. Diese Methode erfordert viel Eingewöhnungszeit und eignet sich gut für Eins-gegen-Eins-Situationen, aber kaum zur Unterbrechung von Passspielen. Löblich, dass sie beim ersten Spielstart in einem siebenstufigen Tutorial erklärt wird und Ihr jederzeit zur klassischen Steuerung wechseln dürft.

Online gehören Ranglisten, Statis­tiken und Erfahrungspunkte mittlerweile zum guten Ton. Noch vor Call of Duty und Battlefield liefert FIFA 12 mit Football Club eine kos­tenlose Einbindung dieser Features. Alle Matches, die Ihr on- und offline austragt, steigern Euren Level. Außerdem zählen all Eure Ergebnisse für Eure Lieblingsmannschaft. So helft Ihr jede Woche in einer immer neu startenden Saison, Euer Team an die Spitze zu führen. Durch Pinnwand-Einträge wisst Ihr immer, wie gut Ihr im Vergleich mit Euren Freunden seid.

Die Wii-Version drückt Euch neben Sportschuhen, Managerhemd und Trikot einen Bauhelm in die Hand. Statt schnöder Erfahrungspunkte baut Ihr durch sportliche Erfolge Eure eigene Fußballstadt, die ab und an besondere Spieler anlockt und gleichzeitig als Hauptmenü dient. Eine tolle Idee, denn eine neue Tribüne für den Hinterhof-Platz macht eindeutig mehr her als ein simples Ergebnis, das Ihr einfach wegklickt. Im Gegensatz zu den beiden großen Versionen gibt es auf Wii und 3DS auch wieder einen Straßenfußball-Modus. Der macht vor allem auf Nintendos Handheld Laune. Hier verliert Ihr dank des kleinen Spielfeldes und der geringen Teamgröße auch in der dritten Dimension nicht die Übersicht. In großen Stadien hilft dabei die frei zoom- und schwenkbare ­Kamera.

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Fruit Ninja Kinect – im Klassik-Test (360)

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Für das Downloadspiel-Debüt von Kinect hat sich Microsoft einen prominenten Namen ausgesucht: Fruit Ninja ist ein Dauer­brenner auf iPhone und iPad. Am simplen Konzept hat sich nichts geändert: Beständig fliegen Früchte ins Bild, die Ihr mit schwungvollen Handkanten­bewegungen zerstückelt. Damit nicht nur wild gezappelt wird, tauchen gelegentlich Bomben auf, die Ihr tunlichst nicht berühren solltet. Erwischt Ihr außerdem mehrere Äpfel, Zitronen, Melonen & Co. gleichzeitig, gibt es Combo-Boni. Die Kinect-Abfrage funktioniert exakt, weshalb es sich allein oder zu zweit durchaus spaßig schlitzt.

Trotzdem fehlt die Abwechslung jenseits purer Punktejagd, was genau der Knackpunkt ist: Für kleines Geld auf Apple-Hardware reicht das Spielprinzip; doch wer 10 Euro bezahlt, darf einfach mehr erwarten. Deshalb unser Tipp: Wartet lieber bis Mitte September – dann erscheint Gunstringer, dem ein Download-Code für Fruit Ninja Kinect beiliegt.

Flotter Reaktionstest mit guter Kinect-Steuerung, die für den Preis viel zu wenig Umfang hat.

Singleplayer50
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Radiant Silvergun – im Klassik-Test (360)

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Wenn das Logo ’Treasure Video Games’ über den Schirm flimmert, hat das doppelte Aussage­kraft: Erstens erwartet Euch ­aller Wahrscheinlichkeit nach ein brillantes Actionfeuerwerk – das haben die Japaner unzählige Mal bewiesen, sei es mit Sin and Punishment, Gradius V oder jüngst Bangai-O HD: ­Missile Fury. Zweitens gibt der Zusatz ’Video Games’ beim Firmennamen die Philosophie wieder: Bei ­Treasure werden keine Entertainment-Produkte für den Massenmarkt entwickelt, keine auf Maximalkonsens getrimmten Grafikknaller, denen die Marktforschung des Design des Helden diktiert. Hier werden Videospiele der alten Schule gemacht – ausgetüftelt, knackschwer und mit einer vorbildlichen Lern­kurve.

Treasures Shoot’em-Up Radiant Silvergun (kurz RSG) erschien 1998 in der Arcade, der mit einem zusätzlichen Modus samt Animesequenzen ­aufgemotzte Sega-Saturn-Port schaffte nie den Sprung in PAL-Gefilde. Mehr als 13 Jahre später beglückt der Entwickler die Xbox-360-Gemeinde mit einer Umsetzung. Bevor wir auf die Qualitäten des Ballerspiels eingehen, wollen wir zunächst Fakten und technische Details abklappern: Enthalten sind Arcade- und Story-Modus – Letzterer entspricht dem damaligen ­Saturn-Modus. Allerdings mit einer kleinen, aber entscheidenden Änderung: Jetzt gibt es hier keine Continues mehr! Dafür steigt die Anzahl Eurer ­Leben mit jeder Spielstunde – wer also für einen Durchlauf 30 bis 40 Schiffe braucht, muss eine ganze Weile spielen. Den Trick, das Spiel im Pause-Modus über die Nacht laufen zu lassen, wollt Ihr sicher nicht nutzen…

Auch die schmissige Originalmusik und die schwierig aufzuspürenden Geheimhunde sind mit an Bord – wer obendrein die XBLA-Version von Ikaruga auf der Platte hat, freut sich auf eine Zusatzvariante des Punkte­systems nach Ikaruga-Art. Grafisch wurde die Neuauflage von RSG ordentlich aufgemotzt – trotz neuer Raumschiff-Sprites und Alpha-Blending-Effekten (statt der alten Transparenzen) ist das Spiel aber keine Schönheit.
Puristen spielen im Originallook und freuen sich über viele Bildeinstellungsmöglichkeiten (u.a. Wallpaper, Bildgröße, Positionierung der Anzeigen).

In spielerischer Hinsicht ist RSG auch heute noch ein herausragender Vertreter seines Genres. Treasure hat die sechs fast durchweg beinharten Levels mit taktisch herausforderndem, einfallsreichem Leveldesign und perfiden Bossen nur so vollgestopft – dazu gesellt sich ein einzigartiges Waffensystem: Anstatt nach Waffen und Power-Ups zu gieren, habt Ihr alle sieben, sehr unterschiedlichen Schussarten stets dabei. Wer die Feinde geschickt nach Farben sortiert abserviert, levelt seine Wummen schneller auf – im Story-Modus dürft Ihr deren Level sogar speichern und RPG-mäßig immer weiter verbessern! Im Nahkampf attackiert Euer Raumer per 360-Grad-Schwertstreich: Wer so fleißig rosa Bullets wegwischt, freut sich über eine Riesenklinge und kurze Unverwundbarkeit. Zu guter Letzt ist der ebenso komplexe wie bockschwere Vertikalshooter auch noch überdurchschnittlich lang.

Knackiger Vertikalshooter mit taktischem Waffensystem und vielen Bossduellen.

Singleplayer85
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Spelunker HD – im Klassik-Test (PS3)

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Das famose Demon’s Souls hat es gezeigt: Knüppelharte Spiele finden auch heute noch ihre Freunde. Deshalb sei eins gleich klargestellt: Wer sich auf Spelunker HD einlässt, braucht Nerven wie Drahtseile und die Geduld eines Maulesels. Hauptgrund ist die fragile Natur des Protagonisten: Den haut so ziemlich alles um, was seinen Weg durch die verschachtelten Kavernen kreuzt – eine Berührung mit der hiesigen Fauna ist genauso fatal wie ein Sturz von mehr als einem Meter. Die permanente Anspannung hält Euch auf Trab, die griffige Steuerung und der freigiebige Umgang des Spiels mit Extraleben verhindern allzu große Frusterlebnisse. Die Suche nach farbigen Schlüsseln für dazu passende Türen sowie etliche Geheimnisse in über 100 Levels sorgen zudem für reizvolle Erkundungstouren. Ranglisten, ein Mehrspieler-Modus (online und im Splitscreen) sowie die Möglichkeit, Spelunker HD auch im Pixel-Look des Originals von 1983 zu spielen, runden das Gesamtpaket ansprechend ab.

Seid trotzdem noch einmal gewarnt: Wer nicht mit knallharten 8-Bit-Hüpfereien vertraut ist, wird hier wenig Lust und umso mehr Frust finden – und sollte vielleicht besser die Finger davon lassen.

Brachial schwere Höhlenforscherei – perfekt für frustgestählte Jump’n’Runner.

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Dynasty Warriors 3: Complete Edition Remastered – im Test (PS5)

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Ob es eine glückliche ­Fügung oder eine nachträgliche Korrektur war? Eigentlich hätte diese ­Neuauflage bereits im Frühjahr erscheinen sollen, doch nun kommt sie ­nahezu punktgenau zum 25. Geburtstag des Originals auf den Markt. Technisch überzeugt der laut Omega Force von den Fans am meisten gewünschte Teil der Reihe für ein Remaster mit schön aufgemotzten Umgebungen und Charaktermodellen sowie einer stabilen Bildrate, selbst bei deutlich erhöhter Gegnerdichte.

Spielerisch merkt man aller­dings trotz einiger sinnvoller Neuerungen das Alter deutlicher: Verbesserte Blocks, nun mögliche Ausweichaktionen auf dem Schlachtfeld und das Fusionieren von Waffen werden gern gesehen. In puncto Abwechslung und Spektakel haben spätere Episoden und insbesondere das Origins-Reboot jedoch deutlich mehr zu bieten. Wer sich an den zwangsläufig auf Dauer recht gleichförmigen Abläufen nicht stört, bekommt auf jeden Fall genug zu tun, denn mit über 40 Offizieren – da die Xtreme Legends-Inhalte integriert wurden – ist die Heldenriege reichhaltig ausgestattet.

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Fate/Extra Record – frischer Charakter-Trailer

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Screenshot von Fate/Extra Record

Publisher Aniplex sowie die beiden Entwickler Meteorise und Type-Moon versorgen uns mit einem neuen Charakter-Trailer zu Fate/Extra Record. Darin werden uns mit Alice geheimnisvolle Zwillingsmeister vorgestellt. Ihnen wird von Ai Nonaka die Stimme geliehen.

Fate/Extra Record erscheint am 28. Januar 2027 für PS4, PS5, Switch und Switch 2.

The Grimm Reapress and the Drearytale Monster – für hiesige Gefilde angekündigt

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NIS America kündigt The Grimm Reapress and the Drearytale Monster für Europa an. Einen Trailer zu dem Adventure bekommen wir schon jetzt gezeigt.

The Grimm Reapress and the Drearytale Monster erscheint am 13. Mai 2027 für PS5, Switch und Switch 2.

The Mound: Omen of Cthulhu – Halloween-Update veröffentlicht

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Nacon weist darauf hin, dass ein Halloween-Update für The Mound: Omen of Cthulhu verfügbar ist. Alle Details dazu lesen wir im Pressetext:

Zu Halloween gibt es im kooperativen Horrorspiel The Mound: Omen of Cthulhu neue, unaussprechliche Schrecken. Das kostenlose Großupdate The Cult of Tsathoggua ist ab sofort für PC, PlayStation 5 und XBOX Series X|S verfügbar.

Man sagt, dass unter den vielen Ungeheuern, die den verfluchten Kontinent bevölkern, einige den Rang von Gottheiten erreichen. Dies gilt auch für Tsathoggua, ein bösartiges Wesen mit groteskem Aussehen, das an ein übergroßes Amphibium erinnert. Der Große Alte lauert irgendwo tief in den Eingeweiden des verfluchten Kontinents, und nur die wagemutigsten Abenteurer werden ihn aufspüren können.

Neben einem Bereich, der Tsathoggua gewidmet ist, führt das Update zahlreiche neue Features ein:

  • Überarbeitete Schatzschreine: Das Sammeln wertvoller Gegenstände wird riskanter, da einige davon Monster in der Nähe alarmieren, Kreaturen beschwören oder Spieler*innen Schaden zufügen können.
  • Neue Waffen und okkulte Gegenstände, um Monster abzuwehren und sie sogar gegeneinander auszuspielen.
  • Überarbeitetes Fortschrittssystem: Spieler*innen können nun Level 70 erreichen und ihre verdienten Fertigkeitspunkte ausgeben, um zusätzliche Fähigkeiten freizuschalten, wie beispielsweise Widerstand gegen Blutungen, zusätzliche Ausdauer oder Bewegungsgeschwindigkeit.
  • Neue Verstandseffekte: Können sich die Spieler*innen sicher sein, dass sie ein Schwert oder einen Speer in den Händen halten…?

Seit seiner Veröffentlichung am 15. Juli hat The Mound: Omen of Cthulhu zahlreiche Updates erhalten. Das ACE Team, das sehr eng mit seiner Community zusammenarbeitet, hat bereits mehrere Änderungen vorgenommen, um das Spielerlebnis und die Spielbalance zu verbessern. Mit diesem Update lädt das Studio Abenteurer dazu ein, noch tiefer in den Horror einzutauchen.

The Mound: Omen of Cthulhu erschien am 15. Juli für PS5 und Xbox Series X.

Pro Evolution Soccer 2012 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Ein typischer Angriff in PES 2011 sah ungefähr so aus: Genau gezielte Pässe und Dribblings brachten Euch bis an die gegnerische Strafraumgrenze, wo Ihr Euch dann oft der kompletten Verteidigung allein gegenübersaht. Was war passiert? Die KI-Kollegen waren mal wieder nicht mitgelaufen und sorgten für jede Menge Ärger und Frust. Das wird Euch im neuen Ableger des Konami-Kicks dank einer stark verbesserten Mitspieler-KI nicht mehr passieren. Eure Teamkollegen laufen sich jetzt besser frei, kreuzen Euren Weg und locken Verteidiger von Euch weg. Geschickte Spieler mit schnellen Reflexen ziehen so deutlich flottere Angriffe auf. Passen die Bewegungen der Mitspieler trotzdem nicht zu Eurem Stil, wählt Ihr mit Druck auf den rechten Stick einen Teamkameraden aus, den Ihr einfach nach vorne schickt oder komplett zusätzlich zu Eurem aktiven Sportler steuert. Die zweite Variante eignet sich durch die hohen Anforderungen an Eure Koordinationsfähigkeiten nur für Profis. Das freie Passsystem ist wieder mit an Bord und lässt sich in fünf Stufen regeln, so haben auch Anfänger eine Chance. Bei Standardsituationen offenbart sich eine tolle Neuerung: Mit dem rechten Stick wählt Ihr jetzt einen Mitspieler und lauft Euch mit ihm frei, bevor Ihr der KI den passenden Schussbefehl gebt. Wechselt Ihr im letzten Moment auf einen anderen Spieler, ergeben sich effektive Täuschungsmanöver. Auch das fummelige Elfmeter-System bekam eine Frischzellenkur verpasst. Nun braucht Ihr kein Sportstudium mehr, um den Ball im Netz zu versenken.

So leicht und locker sich die Offensive steuert, so schwierig gestaltet sich in diesem Jahr die Abwehr­arbeit. Ähnlich wie bei FIFA 12 bedrängt Ihr Gegenspieler nicht mehr dauerhaft mit gedrückter X-Taste, sondern müsst präzise eingreifen, wenn der Ball den Fuß des Kontrahenten verlässt. Während unserer Testmatches funktionierte das System nur unzureichend. Entweder ließen sich die Angreifer selbst von mehreren Verteidigern nicht aus der Ruhe bringen oder unser Gestocher endete mit einem Pfiff des kleinlichen Schiedsrichters. Die sehr gute KI nutzt diese Schwäche gnadenlos aus und dribbelt sich gekonnt durch Eure Reihen. Da hilft es auch nicht, dass das Stellungsspiel insgesamt besser funktioniert und Pässe oft abgefangen werden. Insgesamt sind ­offensivstarke Dribbelkünstler im Vorteil, zumal die Torhüter sich einige unnötige Abpraller erlauben und ab und an kopflos durch den Strafraum irren. Auch durch taktische Veränderungen lassen sich die Sololäufe nur schwer eindämmen, zumal das Strategiemenü im Vergleich zum ohnehin spartanischen Vorjahres-Pendant nochmals abstrahiert wurde. Es gibt keinen Spielfeldplan mehr, an dem Ihr die Auswirkungen Eurer Einstellungen seht, und Ihr müsst Pressing, Offensivdruck und den Stand der Abwehrreihe allein anhand von Schiebereglern bestimmen. Da wünschen wir uns die detaillierten Grafiken von PES 4 zurück, als man jedem Spieler separate Anweisungen und Laufrichtungen vorgeben konnte!

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Dune: Awakening – kostenlose Erweiterung im Dezember

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Dune: Awakening visited at www.games.ch

Bandai Namco und Funcom haben mit “Blood and Ice” eine kostenlose Erweiterung für Dune: Awakening angekündigt. Alle Informationen dazu entnehmen wir der Pressemitteilung:

Die Erweiterung erscheint am 01. Dezember für PC, PlayStation 5 und XBOX und führt in den gefrorenen Norden von Arrakis. Dort erwartet die Spielenden mit dem Polar Sink eine vollständig neue Region, in der nicht mehr die Hitze der Wüste, sondern extreme Kälte zur größten Herausforderung wird.

Neue Region mit Fokus auf Kälte und Erkundung

Die Karte Polar Sink umfasst zwei unterschiedliche Biome: die Tundra und die Eiskappe. Während die Reise in der Tundra beginnt, wo wohlhabende Wasserhändlerfamilien ihre befestigten Stützpunkte verteidigen, führt der Weg in die stark bewachte Eiskappe. Der Zugang zu wertvollen Eisvorkommen spielt dort eine zentrale Rolle.

In der neuen eisigen Region gewinnen Temperaturmanagement, Fortbewegung und Kämpfe am Boden an Bedeutung. Exklusive Ressourcen aus Polar Sink ermöglichen die Herstellung neuer Ausrüstungsgegenstände, die für das Überleben erforderlich sind.

Die Erweiterung bietet rund 35 Spielstunden. Auch nach dem Abschluss der neuen Inhalte bleibt Polar Sink eine wichtige Anlaufstelle, um seltene Ressourcen zu sammeln. Ergänzt wird die Erweiterung durch neue Fahrzeugmodelle, Augmentierungen und Spezialisierungsmerkmale. Weitere Inhalte für die Region sind bereits für zukünftige Updates geplant.

Kosmetik-Shop

Zeitgleich führt Funcom einen neuen Kosmetik-Shop ein. Dort werden optionale Anpassungsmöglichkeiten für Charaktere, Fahrzeuge und Basen angeboten. Zum Start wird das dortige Angebot regelmäßig rotieren und unter anderem von den Filmen inspirierte Designs enthalten. In einem späteren Update soll der vollständige Katalog dauerhaft verfügbar gemacht werden.

Neue Events

Nach der Veröffentlichung von Blood and Ice folgt ein neues Event. Im Mittelpunkt von Water Crisis steht dabei der Kampf um knappe Wasservorräte sowie die Bewältigung der Versorgungskrise.

Das neue und bislang umfangreichste Event des Spiels wird durch neue Spielmechaniken und zusätzliche Schauplätze eingeführt werden sowie den neuen Event-Reiter, über den Fortschritte und Belohnungen verfolgt werden können.

Weitere Funktionen bis Anfang 2027 geplant

Neben der Erweiterung hat Funcom weitere Funktionen angekündigt:

  • Charakterübertragungen von Multiplayer-Servern in Einzelspieler-Partien sowie von Einzelspieler-Spielständen auf ausgewählte private Server ab Januar 2027
  • Vollständiges Cross-Play zwischen allen Plattformen ab Januar 2027

Dune: Awakening ist seit 22. September für PS5 und Xbox Series X erhältlich.

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Dynasty Warriors 3: Complete Edition Remastered – im Test (PS5)

Seite 1 Ob es eine glückliche ­Fügung oder eine nachträgliche Korrektur war? Eigentlich hätte diese ­Neuauflage bereits im Frühjahr erscheinen sollen, doch nun kommt sie...