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| Spiel: | FIFA 12 |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | EA Sports |
| Genre: | Sport |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3, Wii |
| USK: | |
| Erschienen in: | 11 / 2011 |
Die FIFA-Serie hat sich mittlerweile an der Spitze der Fußballsimulationstabelle festgesetzt. Da gehen die Entwickler natürlich kein hohes Risiko ein (etwa mit neuen Stadien und Zuschauern, obwohl es wirklich langsam an der Zeit wäre!). Sie präsentieren Euch in der neuesten FIFA-Ausgabe Detailverbesserungen und einen stärkeren Fokus auf die Online-Einbindung, statt den ersten Platz mit gravierenden Änderungen, die Fans vergraulen könnten, zu gefährden.
Zu den kaum bemerkbaren Neuerungen zählt die ’Pro Player Intelligence’, mit der KI-Spieler nun die Stärken ihrer Teamkameraden berücksichtigen. Der große Mario Gomez wird also deutlich öfter mit hohen Flanken bedient als der kleine Messi. Beide bekommen aber gleichermaßen die neue Physik zu spüren, welche die Auswirkungen von Tacklings dank Berücksichtigung des ganzen Körpers in bisher unerreichtem Realismus darstellt. Dadurch steigt die Zahl der Verletzten und es gibt öfter Schiedsrichterball, falls niemand bei am Boden liegenden Spielern die Kugel ins Aus schlägt.
Im Karriere-Modus konfrontieren Euch Eure Mannschaftskameraden mit ihren persönlichen Problemen und Forderungen, wenn sie Eure Entscheidungen nicht nachvollziehen können. Euer Umgang mit ihren Anliegen hat Einfluss darauf, wie sie sich auf dem Feld schlagen. Am letzten Tag der Transferperiode steht Ihr dank eines Countdowns, eines Livetickers und minütlich eintrudelnder Angebote anderer Vereine besonders unter Strom. Außerdem findet Ihr den beliebten ’Ultimate Team’-Modus jetzt direkt auf der Disc.
Der Abwehr haben die kanadischen Entwickler von EA Sports eine neue Steuerung verpasst. Statt den Angreifer mit gedrückter Pressing-Taste dauerhaft zu bedrängen, nähert Ihr Euch nun dem ballführenden Spieler erst an, bevor Ihr ihn gezielt beim Dribbling attackiert. Diese Methode erfordert viel Eingewöhnungszeit und eignet sich gut für Eins-gegen-Eins-Situationen, aber kaum zur Unterbrechung von Passspielen. Löblich, dass sie beim ersten Spielstart in einem siebenstufigen Tutorial erklärt wird und Ihr jederzeit zur klassischen Steuerung wechseln dürft.
Online gehören Ranglisten, Statistiken und Erfahrungspunkte mittlerweile zum guten Ton. Noch vor Call of Duty und Battlefield liefert FIFA 12 mit Football Club eine kostenlose Einbindung dieser Features. Alle Matches, die Ihr on- und offline austragt, steigern Euren Level. Außerdem zählen all Eure Ergebnisse für Eure Lieblingsmannschaft. So helft Ihr jede Woche in einer immer neu startenden Saison, Euer Team an die Spitze zu führen. Durch Pinnwand-Einträge wisst Ihr immer, wie gut Ihr im Vergleich mit Euren Freunden seid.
Die Wii-Version drückt Euch neben Sportschuhen, Managerhemd und Trikot einen Bauhelm in die Hand. Statt schnöder Erfahrungspunkte baut Ihr durch sportliche Erfolge Eure eigene Fußballstadt, die ab und an besondere Spieler anlockt und gleichzeitig als Hauptmenü dient. Eine tolle Idee, denn eine neue Tribüne für den Hinterhof-Platz macht eindeutig mehr her als ein simples Ergebnis, das Ihr einfach wegklickt. Im Gegensatz zu den beiden großen Versionen gibt es auf Wii und 3DS auch wieder einen Straßenfußball-Modus. Der macht vor allem auf Nintendos Handheld Laune. Hier verliert Ihr dank des kleinen Spielfeldes und der geringen Teamgröße auch in der dritten Dimension nicht die Übersicht. In großen Stadien hilft dabei die frei zoom- und schwenkbare Kamera.



















