Wii U

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Ein interessantes und für Nintendo unangenehmes Gerücht hat Kotaku jetzt in die Welt gesetzt: Demnach könnte es sein, dass GameStop ab dem 18. Juni aufhören wird, die Basic-Variante der Wii U (weiße Konsole, 8GB Festplatte) zu verkaufen. Allerdings wird sich dabei nur auf die berühmte anonyme Quelle berufen, welche von einem entsprechenden Memo an die Mitarbeiter erzählt.

Da sich verständlicherweise weder Nintendo noch GameStop zu dem Sachverhalt geäußert haben, kann aktuell natürlich nur munter spekuliert werden. Fakt ist jedenfalls, dass sich die weiße Wii U seit ihrem Release schwer getan hat und bei vielen Händlern bereits Preissenkungen erlebte (die schwarze Luxus-Variante aber natürlich auch).

Zynga

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Sichere Arbeitsplätze haben heutzutage seltenheitswert – gerade in der Spielebranche. Oft trifft es dabei kleinere Entwicklerstudios, doch auch die Großen bleiben nicht verschont. So löste beispielsweise Electronic Arts in diesem Jahr diverse unrentable Studios auf. Interessanterweise waren diese vor allem im Social- und Mobil-Sektor angesiedelt. Hat der Boom seinen Zenit überschritten?

Ein Indiz dafür wäre auch die jetzt angekündigte Entlassungswelle beim Social-Games-Riesen Zynga:

Wie Allthings D berichtet, will Zynga gleich 4 Studios schließen: Betroffen sind jene in Los Angeles, New York, Austin und Dallas. Insgesamt 520 Angestellte werden entlassen. Auf dem offiziellen Blog bestätigte CEO Mark Pincus die Meldung und erklärte, dass insgesamt 18 % der gesamten Zynga-Belegschaft betroffen sind.

“Die Größenordnung, in der wir den führenden Social-Gaming-Service im Web aufgebaut und beliefert haben, macht es jetzt schwer, diesen in den Mobil- und Multiplattform-Bereich zu führen, wo Social-Games [zukünftig] gespielt werden”, erklärte Pincus diese “strukturellen Veränderungen” zur “Kostenreduktion”.

Die Aktie des Publishers fiel nach dieser Nachricht laut VentureBeat um 12 %.

The Walking Dead

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Die an den Comic angelehnte Spiele-Serie The Walking Dead von Telltale war ein großer Erfolg – die wichtigste Bedingung für eine Fortsetzung. Doch bis Season 2 erscheint, wird’s noch eine Weile dauern – erst im Herbst 2014 soll es soweit sein. In der Zwischenzeit soll es neues Material für Fans geben. Ein Teaser scheint dies nun zu belegen – andererseits könnte er auch für ein anderes TellTale-Projekt werben: Die Spiele-Umsetzung des Fables-Comics The Wolf Among Us ist bei ihnen ebenfalls in Arbeit.

Den obigen Teaser veröffentlichten TellTale-Games via Vine, simpel betitelt mit “Day 2”.

Xbox One

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Die kommende E3 soll quasi den zweiten Teil der Xbox One-Präsentation darstellen – hier will man sich darauf konzentrieren, das Spiele-Line-Up vorzustellen.

Ein NeoGaf-Member postete jetzt eine Liste von Titeln, die Microsoft präsentieren will. Auch das Line-Up von Capcom will er aufgespürt haben. Einige Titel sind bereits bekannt, doch seht selbst:

  • Halo 5
  • Killer Instinct
  • Banjo Kazooie 4: Grunty Land
  • Forza Motorsport 5
  • Quantum Break
  • Halo: Spartan Assault
  • Ryse
  • Fable 4
  • Crackdown 3
  • Fortnite
  • Dead Rising 3
  • Call of Duty: Ghosts
  • Battlefield 4
  • The Witcher 3: The Wild Hunt
  • Dying Light
  • Prey 2
  • Homefront 2
  • Beyond Good & Evil 2
  • Mirror’s Edge 2
  • Rainbow 6: Patriots
  • Brothers in Arms
  • League of Legends

Capcom will Folgendes zeigen:

  • Dead Rising 3 (Xbox-Live-exklusiv von Capcom Vancouver)
  • Dragon’s Dogma 2 (PlayStation 4-exklusiv)
  • Darkstalkers Reborn (Wii U-exklusiv, veröffentlicht von Nintendo, entwickelt von Dimps und Yoshinori Ono)
  • Marvel vs Capcom 4 (Gemeinschaftsprojekt von Eighting und Capcom)
  • Megaman (Für Konsolen und PC, entwickelt von einem “hochprofilierten” westlichen Entwickler)
  • Neue IP von Capcom Vancouver
  • Neue IP von Ninja Theory

BattleBlock Theater – im Test (360)

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Fast fünf Jahre sind vergangen, seit das Indie-Studio The Behemoth mit Castle Crashers seinen letzten Titel veröffentlicht hat. Gründe, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, hätte das Studio zur Genüge, führt der Sidescroll-Prügler doch seither regelmäßig die Verkaufscharts diverser Download-Portale an. Die lange Zeit wurde allerdings gut genutzt: War Castle Crashers The Behemoths Gesellenstück, ist BattleBlock Theater das Meisterwerk.

Hier verschlägt es Euch und Eure Freunde (allen voran der wirklich allerbeste Freund Hatty Hattington) auf eine unheimliche Insel, die von Anzug tragenden Katzen bewohnt wird. Nachdem Hattys Kopf plötzlich ein mysteriöser Zylinder schmückt, ist er nicht mehr derselbe und Ihr müsst den rätselhaften Geschehnissen auf den Grund gehen.

Dazu hüpft, knobelt und kämpft Ihr Euch durch über 100 Abschnitte. Im Kern ist BattleBlock Theater ein fordernder Plattformer alter Schule, der mit seinem Level-Design ein klares Statement abgibt. Im Gegensatz zu ähnlichen Vertretern wie Super Meat Boy werden allerdings auch Normalsterbliche den Abspann der urig inszenierten Geschichte zu Gesicht bekommen.

Obwohl der Titel mit jedem Level die Schwierigkeit weiter nach oben schraubt, kommt niemals Frust auf. Das liegt zum einen an den großzügig und sinnvoll platzierten Checkpoints, zum anderen aber vor allem an der Tatsache, dass Ihr nach Eurem Ableben sämtliche bis dahin gesammelten Gegenstände behaltet. Denn um den Ausgang eines Levels zu öffnen, benötigt Ihr stets mindestens drei Juwelen. Während Ihr mit den Klunkern weit über 100 spielbare Charaktere freischaltet, kauft Ihr von besonders schwer zu erreichenden Wollknäueln neue Waffen und Ausrüstung. Mit Granaten, Frosch-Bomben, einem Bumerang oder einer Eiskanone haltet Ihr Euch nicht nur aufdringliche Katzen vom Leib, sondern ergattert auch zusätzliche Juwelen. Da Ihr Eure Ausrüstung zu jedem Zeitpunkt wechseln könnt, sind Euch beim Erkunden der Levels kaum Grenzen gesetzt.

Dabei schafft es The Behemoth, dass sich jeder der über 100 Abschnitte unverbraucht anfühlt und Euch kontinuierlich vor neue Herausforderungen stellt. Flackert nach sieben bis acht Stunden der Abspann über den Bildschirm, habt Ihr noch lange nicht alles gesehen. Dann gilt es, die Level mit dem bestmöglichen Ergebnis abzuschließen gesellige Spieler gehen hingegen die Kampagne kooperativ an oder kloppen sich mit Rivalen aus aller Welt. Hier fordern leicht abgeänderte Levels intensive Teamarbeit. Kreative Naturen basteln hingegen eigene Level und teilen diese mit der ganzen Welt.

Stefan Stöckmann meint: Nach der langen Entwicklungszeit war ich skeptisch, ob The Behemoth an den Erfolg von Castle Crashers anknüpfen kann. Doch seit Super Meat Boy hat mich kein anderer Arcade-Titel derart begeistert, wirkliche Kritikpunkte habe ich auch nach unzähligen Stunden nicht gefunden. Vor der Art und Weise, wie The Behemoth den Spagat zwischen Massentauglichkeit und Anspruch meistert, muss man einfach den Hut ziehen. Als Freund schwerer Plattform-Kost freue ich mich besonders über einen alternativen Schwierigkeitsgrad, in dem ich auf Checkpoints verzichten muss. Die gelungene Präsentation und der Humor (der insbesondere durch den grandiosen Erzähler getragen wird) setzen dem Ganzen die Plattformer-Krone auf und lassen in die Jahre gekommene, festgefahrene Klempner ganz schön alt aussehen. Und habe ich eigentlich schon die makellose Steuerung erwähnt?

Anspruchsvoller, fast makelloser Plattformer, der lange ans Pad fesselt.

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Multiplayer
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Dead or Alive 5 Ultimate

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Bei Dead or Alive 5 Ultimate Core Fighters handelt es sich um das kostenlos erhältliche Grundgerüst von Dead or Alive 5 Ultimate, das mit vier Kämpfern und allen Inhalten abseits von Story-Modus und den DLCs daherkommt. Nachdem zunächst von einem japanexklusiven Release ausgegangen wurde, hat Tecmo-Koei nun auch eine Veröffentlichung in unseren Gefilden bestätigt.

Gematsu berichtet ergänzend, dass wohl nur PS3-Besitzer in den Genuss der Schnupperversion kommen werden und es bei uns am 6. September, also zeitgleich zur Veröffentlichung der physischen Version, soweit ist. Zusätzliche Charaktere würden dann je vier Dollar kosten, während für den Story-Modus 15 Dollar fällig werden.

Der M!-Profitipp: Wer nicht dringend die paar neuen Kämpfer braucht, greift trotzdem lieber zur “normalen” Fassung, die inzwischen zu Schnäppchenpreisen verschleudert wird.

Agni’s Philosophy

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Im letzten Jahr sorgte Agni’s Philosophy im Rahmen der E3 bei vielen Videospielern aufgrund seiner Grafikpracht für offene Münder. Eigentlich schien es sich dabei nur um eine Technik-Demo für die Luminous-Engine von Square Enix zu handeln, doch aktuell aufgetauchte Listungen bei Amazon UK und Amazon France legen nahe, dass daraus auch ein konkretes Projekt für die PS4 geworden sein könnte.

Als wahrscheinlicher wird momentan aber angesehen, dass es ein Platzhalter für einen kommenden Teil von Final Fantasy ist – vielleicht sogar für ein Final Fantasy XV, das zuvor jahrelang als Final Fantasy Versus XIII in der Warteschleife hing? Zumal Square Enix schon bei der damaligen Präsentation der Tech-Demo sagte, dass sie an Final Fantasy angelehnt, aber kein eigenständiger Titel sei.

State of Decay

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Wie Entwickler Undead Labs auf seiner offiziellen Homepage bekanntgibt, wird State of Decay ab dem 5. Juni für Xbox Live erhältlich sein. Zum Preis von 1.600 Microsoft-Punkten geht das gute Stück in Euren Besitz über.

Bei dem Titel selbst handelt es sich um Open-World-Action mit Survival-Horror-Elementen, wo Ihr zunächst eine Basis in Beschlag nehmt, von der aus Ihr Eure Raids startet. Unterwegs kann dann zudem auf die Jagd nach Essen und Munition gegangen werden und Überlebende warten auf ihre Rettung.

Ein kleines Fragezeichen angesichts der Thematik und Inszenierung steht noch hinter der Deutschland-Veröffentlichung, aber da werden wir wohl morgen genau wissen, was Sache ist…

ArcaniA – The Complete Tale – im Test (PS3)

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Drei Jahre nach der dürftigen Xbox-360-Umsetzung kommt Gothic 4 samt dem Add-on Fall of Setarrif auf die PS3: Im Vergleich zum prächtigen PC-Vorbild wurde das Charaktersystem simplifiziert und die Oberwelt in Areale unterteilt. Durch Quests werden sie der Reihe nach zugänglich: Ihr klappert alle Sehenswürdigkeiten ab, mischt die Monster auf und liefert die Quest-Items bei den lokalen Bewohnern ab. Die fehlerbehaftete Präsentation vermiest Euch dabei den Rollenspielspaß: Euch erwarten massenhaft Pop-Ups in nächster Umgebung, Polygonlücken, Reflexionsfehler (leuchtende Zungen) und je nach Standpunkt springende Schatten – ein regelrechter Zoo an Bugs! Bei den Echtzeitkämpfen rutscht Ihr zudem oft am Gegner vorbei, sodass sich ein planloses Gefuchtel entwickelt. Rettet Euch mit dem Arealtrick: Wer gewisse Grenzen überschreitet, schickt die angeschlagenen Monster auf ihre Ausgangspositionen zurück.

Oliver Ehrle meint: Das Erforschen und Plündern der ArcaniA-Regionen wäre spannend, wenn da nicht die vielen Kleinigkeiten nervten: Das Charaktersystem ist zu oberflächlich, die Quests Stangenware und die Gegner lassen sich mit dreckigen KI-Kniffen manipulieren – wer will da angesichts der Schwammsteuerung und der Kamera-Probleme noch ehrlich kämpfen? Die emotionslos heruntergelaberte Handlung klicke ich nach der ersten Stunde weiter, die Fakten findet man auch im Logbuch.

  • vereinfachtes ”Gothic 4” inkl. Add-on
  • plündert übersichtliche Regionen
  • massenhaft Grafikfehler aller Art
  • die KI lässt sich einfach austricksen
  • nur Stereo-Sound

Vereinfachte ”Gothic 4”-Version mit groben Mängeln bei Technik, KI, Steuerung und Aufmachung – Add-on und Sparpreis können nicht entschädigen.

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Legends of War – im Test (PS3)

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General George S. Patton und die dritte US-Armee rücken in 4 Kampagnen mit 21 Missionen gegen Berlin vor: In 4 Einsatztypen gilt es, Gebiete zu erobern, feindliche Stellungen zu infiltrieren, die Stellung zu verteidigen und Sabotageakte durchzuführen. Dazu entwickelt Ihr wie im Rollenspiel Eure Feldherrentalente und schult 21 Truppentypen, die sich im späteren Verlauf auch upgraden lassen – zuletzt dürft Ihr neben verschiedensten Infanterieeinheiten und Alliierten auch Panzer, Artillerie und Flugzeuge kommandieren. Das Strategiesystem ist jedoch recht simpel konzipiert: Ihr rückt mit den Einheiten abwechselnd vor, nutzt je zwei Waffen und legt Schusswinkel fest – läuft ein Feind dort durch, ballern Eure Soldaten eigenständig. Ansonsten beherrschen diese kaum Tricks, z.B. können sie nicht über Mauern klettern und oder sich an Hausecken schmiegen. Auch macht Euch die störrische Kamera zu schaffen, die mangels Zoom das Geschehen oft ungünstig ins Bild rückt: Feindliche Manöver werden häufig von der 3D-Umgebung verdeckt und beim einzigen Echtzeitelement (automatisches Gegenfeuer beim Vorrücken) verhaspelt man sich leicht. Der spielerische Unterschied zwischen den Aufgaben ist zudem minimal, weil die KI nur zwischen den Modi ”Angreifen”, ”Patrouille” und ”Stellung halten” wechselt – bei Infiltration ballert Ihr Euch genauso zum Ziel wie beim Angriff! Die Vita-Version besitzt einen ”Hotseat”-Modus, in dem zwei Spieler abwechselnd an einem Gerät Schlachten austragen.

Oliver Ehrle meint: Die starre Bedienung wäre noch zu ertragen, aber der witzlose Ablauf der Kämpfe langweilt: Immer wenn ich eine gute Idee habe, stellt sich das Spielsystem quer! Besonders enttäuscht bin ich von der Infiltration, weil Schleichen reines Glücksspiel ist – das hätte man leicht spannender arrangieren können! Das Gleiche gilt fürs Charaktersystem: Weil Ihr frühere Aufträge nicht mit weiterentwickeltem Trupp spielen dürft, ist der Wiederspielwert gleich null.

  • spartanische WW2-Rundenstrategie
  • 21 spielbare Truppentypen
  • störrische Kamera ohne Zoom
  • auffallend hässliche Explosionseffekte
  • auf Vita mit Hotseat-Modus

Pattons letzte Option: Allein ­wegen des taktischen Feuerschutzes sind die ansonsten pumpen WW2-Kämpfe gerade noch spielbar.

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