Neue Spiele der Woche

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • Atelier Ayesha – The Alchemist of Dusk (Tecmo-Koei)
  • Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 (Namco-Bandai)
  • Tomb Raider (Square Enix)

…für Xbox 360:

  • Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 (Namco-Bandai)
  • Tomb Raider (Square Enix)

…für Wii U:

  • Micky Epic: Die Macht der 2 (Disney)
  • The Amazing Spider-Man – Ultimate Edition (Activision)

…für Nintendo 3DS:

  • Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate (Konami/Nintendo)

M!oment M!al #48

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Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, wie ich das erste Mal ein gebrauchtes Spiel gekauft habe. Streets of Rage 2 wurde zum Ende der 16-Bit-Ära in einer Videothek um die Ecke abverkauft, denn es musste Platz gemacht werden für die anrückenden PlayStation und Saturn-Spiele. Knapp 20 Mark muss der Titel damals gekostet haben. In Spielspaß kann man den Preis gar nicht aufrechnen, wohl aber anmerken, dass das Spiel einst mehr als das fünffache gekostet hat. Es war zur damaligen Zeit ein, wie würde man heute sagen, „Schnapper“. Auch wenn es schon Jahre alt war. Zeitloser Klassiker – so oder ähnlich dachte ich schon damals. Doch auch im Freundeskreis wurde fleißig getauscht. Manchmal nur für kurze Zeit verliehen, blieb das eine oder andere Spiel irgendwann doch ganz in meinem Besitz – natürlich nicht ohne die Abgabe eines entsprechenden Titels aus eigenem Bestand. War ein Titel durchgespielt oder doch nicht so gut wie erhofft, tauschten wir einfach mal. Online war damals noch ein Fremdwort, also stellte sich auch nicht die Frage nach einem Pass dafür. Jeder konnte alles spielen, das richtige System natürlich voraus gesetzt. An diesen Umständen hat sich einiges geändert.

In den letzten Jahren zieht nämlich gerade benannter Online-Pass jede Menge Unmut seitens der Spieler auf sich. Viele Games, die Online-Multiplayer unterstützen, wollen nach dem Verkauf nämlich nicht mehr ohne weiteres auf der Konsole laufen. Möchte ich also einen gebrauchten Titel online spielen, benötige ich dafür einen Aktivierungscode. Diesen gibt es nicht für umsonst – in den Augen vieler Zocker ein echtes Ärgernis. Nur in den seltensten Fällen hat der Vorbesitzer den Code nicht eingelöst, welcher bei Neukauf dem Spiel bei lag. Undenkbar ist dies vor allem bei Mehrspieler-Knallern wie Battlefield 3 oder FIFA 13. Für Zweitspieler heißt es daher: rund 10 Euro auf den Kaufpreis drauf rechnen oder ohne Mehrspieler-Option auskommen. Je nach Spiel stellt sich diese Frage mehr oder weniger, doch dürfte in der kommenden Konsolengeneration nicht von diesem Modell abgewichen werden.

The Witcher 3: Wild Hunt

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Aus PC-Magazinen wissen wir dank Previews nun wieder etwas mehr zu The Witcher 3: Wild Hunt:

Demnach dauert das Epos etwa 50 Stunden. Am Ende befindt sich die Welt in einem von 36 Zuständen und der Spieler darf einen von drei Epilogen, die jeweils rund eine Stunde lang sind, durchspielen. Welcher Charakter eine Wiederkehr feiert, hängt von etwaigen alten Spielständen ab. Geralts Hintergrundgeschichte bleibt hingegen auf jeden Fall unangetastet.

Geralts Axii-Spell kehrt zurück und er kann damit etwa Pferde zähmen. Einfacher ist es natürlich, eines käuflich zu erwerben. Ein Feuer-Spell namens Ignii ist ebenfalls vorhanden. Zum Zeitvertreib kann auch auf die Jagd gegangen werden, wobei der Tag-Nacht-Wechsel diktiert, welches Tier gerade durch die Gegend streunt.

Städte haben eine dichtere Atmosphäre und Leute, die Euch verjagen, wenn Ihr etwa Unrecht begeht. Alternativ kann auch Karten gespielt oder die Axt in einem Minispiel geworfen werden.

Dabei kann Geralt bis zu Level 60 aufsteigen, muss allerdings bedenken, dasss die oben erwähnte Wildjagd keine Erfahrungspunkte, sondern lediglich neue Ressourcen bringt. Die wirtschaftliche Entwicklung der Welt ist dynamisch und davon abhängig, was man wo verkauft.

Im Kampf kann der Hauptcharakter nun Körperteile gezielt anvisieren und sogar springen bzw. klettern. Bekannte Gegenden sind bisher die Hauptstadt Novigrad, die Skellige Islands und die Wasteland Wilds. Die Inseln können generell per Boot erreicht werden.

Assassin’s Creed IV: Black Flag

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Wirklich glücklich wird Ubisoft mit dem Start der PR-Kampagne zu Assassin’s Creed IV: Black Flag wohl nicht mehr: Nach den ganzen zu früh entfleuchten Infos der vorherigen Tage war gestern auch noch ebenso kurzzeitig wie offensichtlich ungewollt die offizielle Seite zu Spiel auf der Firmen-Homepage verfügbar – jetzt nicht mehr, aber flotte Menschen u.a. bei Gaming Everything haben obigen Screenshot geschossen.

Daher wissen wir jetzt, dass der kommende Teil am 29. Oktober an den Start gehen soll und “auch für Next-Gen-Konsolen” kommen wird – das dürfte zuvorderst PS4 bedeuten, aber sofern Microsofts nächste Hardware zeitnah auftaucht, wird die sicher auch beglückt.

Star Wars 1313

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Star Wars 1313 war eines der grafischen Highlights der letztjährigen E3 und galt stets als sicherer Kandidat für einen Next-Gen-Release. Nun berichtet Kotaku mit Berufung auf mehrere Quellen, dass das Projekt eingefroren wurde. Schuld daran sei der Kauf von Lucasfilm durch Disney im November.

Eine andere Quelle zeichnet dabei die verworrene Entstehungsgeschichte des Projekts nach:

Los ging es 2009 als Underworld, welches eine Ergänzung zu einer Live-Action-TV-Show sein und zwischen dem Prequel und den Original-Trilogien spielen sollte. Stilistisch hätte man sich dabei an Knights of the Old Republic orientiert, also ein Open-World-Rollenspiel erschaffen und dieses stets durch episodischen DLC ergänzt.

2010 wurde die TV-Sendung ad acta gelegt und LucasArts plante eine Reihe von Star-Wars-Klonen populärer Marken (etwa Call of Duty oder Farmville). Desdhalb änderte man Underworld zu Hive und wollte nun ein Third-Person-Action-Adventure im Stil von Uncharted haben.

Irgendwann 2011 oder 2012 sah George Lucas den Prototypern und schlug vor, einige Side-Stories von Star Wars darin umzusetzen, aber als Star Wars 1313 dann auf der E3 2012 gezeigt wurde, stand immer noch kein klares Konzept dahinter.

LucasArts hat den Bericht nicht kommentiert und betont, dass sich der Titel weiterhin in Entwicklung befinde.

Monster Hunter 3 Ultimate

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Wie Capcom verkündet, “habe man auf die Fans gehört”, weshalb es bereits im April einen Download-Patch für die Wii-U-Fassung von Monster Hunter 3 Ultimate geben wird, der zwei wichtige Dinge behebt bzw. hinzufügt:

Zum einen entfällt dann die Regionalsperre im Online-Modus, womit sich Monsterjäger über die Kontinente hinweg zusammenschließen können. Zum anderen wird es dann auch möglich sein, das Spiel auf dem Gamepad-Display zu genießen (etwa so wie im Bild oben).

Na, ist das nicht nett? Zum Verkaufsstart am 22. März geht’s zwar noch nicht, aber da sollen dafür schon die ersten kostenlosen Download-Bonusquests erhältlich sein (die auch mit der 3DS-Fassung funktionieren) und in den kommenden Monaten noch regelmäßig welche folgen

Metro: Last Light

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Der erste Titel aus der THQ-Restmasse hat nun einen fixen Termin: Das bei Deep Silver untergekommene Metro: Last Light war ja bekanntlich nahezu fertig und wird deshalb auch in absehbarer Zeit an den Start gehen – am 17. Mai ist es in Europa soweit.

Cliff Bleszinski

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In einem längeren und lesenswerten Blog-Post bei Tumblr bezieht Cliff Bleszinski, Macher von Gears of War, Stellung zu einigen momentan kontrovers diskutierten Themen. Dabei verteidigte er u.a. Mikrotransaktionen und zeigte Verständnis für die Geschäftspraktiken von Electronic Arts.

Letztere würden im Gegensatz zu Valve immer als die “bösen Buben” angesehen, weil sie neue Geschäftspraktiken ausprobierten. Dabei würden beide ähnliche Geschäftsmodelle betreiben. EA entwickele sich einfach gemäß des “digitalen Fahrplans”, der Spiele als Serviceleistungen ansehe.

Wenn man Electronic Arts nicht möge, solle man einfach nicht die entsprechenden Spiele kaufen oder keine Mikrotransaktionen unterstützen. Der Hersteller habe eine Menge Marketinganalysten auf das Kaufverhalten von Videospielern angesetzt und wisse schon, was er tue. 

Mit einem Blick in die Foren von GAF, IGN oder Gamespot sei zu erkennen, dass sich diese Kritiker in der Minderheit befänden. Der Durschnittsspieler, der jährlich einfach sein Madden oder GTA kauf, habe kein Problem damit , auch paar Taler mehr zu bezahlen.

Generell sei festzustellen, dass Spiele unter Berücksichtigung der Inflation noch nie billiger waren, obwohl deren Entwicklung inklusive Marketing mitunter Hunderte von Millionen an Dollars kosteten. Das alte Geschäftsmodell entwickele sich also weiter und wachse oder sterbe, das wisse noch niemand. Mit dieser Fragestellung müsste sich aber auch jeder einzelne Entwickler auseinandersetzen.

Letztlich müsse jedes Unternehmen in der Branche Gewinn machen, schon alleine deshalb, weil man mitunter auch Aktionäre zufrieden stellen müsse. Der Spieler könne allerdings mit jedem seiner Dollars eine Wahl betreiben.

PlayStation 4

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Mit IGN hat der Metal Gear Solid-Meister Hideo Kojima über seine ersten Eindrücke und Vorstellungen zur PlayStation 4 geplaudert:

Dabei interessieren ihn weniger die technischen Daten, denn die würden sich wie üblich in jeder neuen Generation verbessern. Er nennt das “vertikale Evolution”, bei der Sachen wie Bildqualität und -rate, Ton, 3D-Fähigkeiten etc. natürlich stets stärker werden.

Vielmehr will er neue Wege, um die nächste Generation zu erweitern – eine “horizontale Evolution”, die in Richtung online und soziale Aspekte geht, wenn Leute mit den Spielen durch verschiedene Geräte und Medien wie Tablets und Smartphones interagieren können.

Dieser neue Aspekt ist für ihn viel spannender, und entsprechend möchte er ihn auch in die Metal Gear-Welt einbringen.

Ob und wann wir von diesen vagen Plänen und Wünschen was zu sehen kriegen, bliebt wohl noch offen. IGN weißt darauf hin, dass Ground Zeroes natürlich der naheliegende Kandidat dafür wäre, da Kojima das geplante Basen-Management bereits als ideal für Smartphone-Nutzung erwäht hatte.

Crytek

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Crytek-Chef Cevat Yerli lehnt sich ja gerne mal mit seinen Statements aus dem Fenster, jetzt hat er bei IGN wieder einen hübschen Knaller im Rahmen der Berichterstattung über Warface platziert: Seiner Meinung nach sollten in sich abgeschlossene Single-Player-Spiele entsorgt werden.

Er relativiert das aber gleich insofern, dass er Solo-Modi nicht völlig abschaffen will – man sollte aber ‘verbundenen’ oder Online-Single-Player draus machen.

Denn Online- oder soziale Komponenten könnten dem Solo-Erlebnis mit einer neuen Ausrichtung frischen Schub geben und Vorzüge bringen, die es den Spielern schmackhaft machten, Teil einer zusammengeschlossenen Erfahrung zu sein statt für sich allein zu agieren.

Dabei würde es natürlich keinen Sinn ergeben, einfach nur eine traditionelle Solo-Kampagne mit Online-Zwang zu verknüpfen. Aber wenn es greifbare Vorteile bringen würde, online zu sein, wäre man sicher gerne dabei.

Außerdem lässt sich Yerli zu der Behauptung verleiten, The Walking Dead wäre über ihren Free-to-play-Dienst Gface sicher noch efolgreicher gewesen – warum und weshalb, verrät er aber nicht.

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