Dass japanische Entwickler mit sich selbst hadern, war im letzten Jahr ein großes Thema. Auch Traditionshersteller Sega macht hier keine Ausahme: Masayoshi Kikuchi, Produzent von Binary Domain, erklärte gegenüber CVG, warum das Spiel ein Shooter werden sollte:
“Das [Shooter-]Genre wurde ausgesucht, weil es die größtmögliche Zugänglichkeit für möglichst viele Spieler gewährleisten soll”, erzählt er – und zwar im Westen wie im Osten, wie er betont: “Nach all den Jahren, in denen ich ausschließlich japanische Spiele entwickelt habe, sehe ich es als Herausforderung an, ein weltweites Publikum anzusprechen – nicht nur ein japanisches oder westliches, sondern das Publikum als Ganzes.
Hierfür wollten sich Segas Yakuza Studios, die auch die gleichnamige Serie produzierten, aber nicht nur an westlichen Shootern orientieren, sondern dem Genre auch neue Impulse geben. Kikuchi analysierte, woran es gegenwärtigen Shootern mangelt und hofft, mit Binary Domain die Kluft zwischen West und Ost zu überbrücken. Auch bei den Dialogen achtete man auf die globale Eignung: “Für Binary Domain arbeiteten Autoren aus Japan und Großbritannien zusammen – von der Story bis zum kleinsten Dialog.”
Binary Domain soll am 17. Februar für PS3 und Xbox 360 erscheinen.








