Wenn man die Meldung nicht auch bei Reuters finden würde, man müsste sie fast für einen verspäteten Scherz halten: Adam Levine, Frontmann der US-Poprock-Truppe Maroon 5, verklagt jetzt Activision, weil die ihm bei Band Hero ganz arg schlimmes Unrecht getan haben.
So beschwert sich der Sänger, dass er zwar die Erlaubnis gegeben habe, sein virtuelles Ebenbild ins Spiel einbauen zu lassen, aber nur um den eigenen Song “She Will Be Loved” zu performen. Dass Spieler seinen Avatar jedoch auch für andere Lieder (die er teilweise nicht mag) auswählen konnten und einige Songs davon sogar – Oh Gott – von Frauenstimmen gesungen werden, das sei furchtbar.
Da wird die arme Künstlerseele ihrer ganzen Authentizität beraubt, aber andere Details in der Klageschrift lassen mutmaßen, wo der Hase wirklich lang läuft: Demnach habe Activision nämlich von anderen Musiker entsprechende Genhemigungen eingeholt und denen dreisterweise auch noch mehr Geld bezahlt!
Das muss natürlich zwingend mit Schadensersatz gesühnt werden, wobei Levine großzügig keine spezielle Summe vorgeschlagen hat. Mal sehen, wie schnell das wieder alles im Sande verläuft, bei ähnlich gelagerten Klagen von Courtney Love (wegen Kurt Cobain) oder No Doubt hat man auch bald nichts mehr gehört…








