Jetzt wird es auch mal Zeit, dass PS3- und Xbox-360-Spieler neidisch auf die Wii-Kollegen blicken: Schließlich bekommen die Disney Micky Epic sowieso schon exklusiv – und jetzt gibt’s auch noch eine leckere Special Edition davon.
In der speziell designten Packung finden Mäusefans neben dem Spiel eine DVD mit ‘Behind the Scenes’-Videos, eine Remote-Faceplate und zwei Wii-Skins im Micky-Look sowie als Krönung eine etwa 13 Zentimeter große Vinyl-Sammlerfigur des tierischen Helden.
In den USA werden etwa 70 Dollar dafür veranschlagt. Ob wir auch in Europa in den Genuss der Collector’s Edition kommen werden, wenn Disney Mickey Epic Mitte November erscheint, ist derzeit noch offen – wir gehen aber davon aus.
Am 23. September um 20 Uhr ist es soweit, dann findet in Köln das Symphonic Legends Konzert statt: Das WDR Rundfunktorchester spielt Stücke aus Nintendo-Klassikern wie F-Zero, Metroid, Super Mario Bros. und natürlich The Legend of Zelda.
Wenn Ihr es am 23. September nicht nach Köln schafft, ist das zwar schade, aber zumindest kein Beinbruch. Nachdem sich die Internet-Live-Übertragung von Symphonic Fantasies im letzten Jahr bereits als großer Erfolg erwiesen hat, wird auch das diesjährige Konzert nicht nur im Radio, sondern auch per Livestream direkt ins Internet geschickt. Auf der offiziellen Webseite findet Ihr dafür bereits die Links. In wenigen Tagen wird auch das komplette Programm des Konzerts bekannt gegeben. Streicht Euch den 23. September auf jeden Fall schonmal gut im Kalender an!
Am 8. Oktober drehen wir den Spieß um: Denn während sonst Japan und USA oft die Nase vorn haben, wenn es um Spielveröffentlichungen oder coole Goodies geht, können an diesem Tag die europäischen Zocker etwas nur für sich beansprochen.
Die Collector’s Edition von Enslaved: Journey to the West erscheint nämlich nur auf unserem Kontinent. Neben dem Spiel stecken in der speziell gestalteten Verpackung (die laut Namco Bandai in obiger Abbildung noch nicht finalisiert ist) ein Artbook mit Skizzen und schicken Renderabbildungen der Welt und Charaktere sowie der Soundtrack von Nitin Sawhney auf CD. Ein Preist steht noch nicht fest, wir tippen auf etwa zehn Euro “Luxus-Gebühr”.
Final Fantasy VII mit HD-Grafik, glasklarem Surround-Sound und lebensechter Charakter-Mimik? – Nö.
Dieses Remake des Kultspiels überzeugt durch liebevollen 8-Bit-Charme. Leider wissen wir nicht, wer für das offensichtliche RPG-Maker-Projekt verantwortlich ist, aber das erste untere Video zeigt den Anfang des Original-Spiels im Retro-Look.
Dabei ist dies nicht mal der erste Ausflug von Squares PlayStation-Klassiker in pixelige 8-Bit-Gefilde. Ende der 1990er entwickelten chinesische Software-Piraten ein “NES-Bootleg mit dem Titel Final Fantasy VII. Nur Spieler mit einer sehr lebendigen Fantasie erkennen in diesem allerdings das Original wieder (siehe zweites Video unten).
Mit dem Namen werden die wenigsten unter Euch etwas anfangen können – doch schon bei den ersten Bildern fällt es vielen Youtubianern wie Schuppen von den Augen. “Das ist doch der…” – Richtig! Das ist definitiv die coolste Internet-Type seit dem niesenden Panda! Oder der Klavier spielenden Katze (was das betrifft)!
Um es mit Wikipedia zu halten: “Freddie Wong is the most rockin’ American film-maker and electronic game player.”
Klingelt’s noch immer nicht? Na dann wird es aber Zeit, dass Ihr Freddie kennenlernt! Deswegen schon mal vorab eines seiner aktuellsten Videos: Time Crisis nachgespielt zusammen mit Andy Whitfield – auch bekannt als Spartacus (amerikanische TV-Serie, produziert von Sam Raimi).
In einem anderen Video hört Freddie auf die erboste und extrem neugierige Internet-Gemeinde, welche einfach nicht verstehen kann, wie sich der 3DS von Nintendo wirklich anfühlt. Wer eine 3D-Brille zu Hause hat, sollte diese nun aufsetzen und direkt zum YouTube-Video surfen – die 3D-Funktion funktioniert leider nicht im eingebetteten Video.
Seinen Durchbruch (soweit man bei YouTube überhaupt von einem “Durchbruch” reden kann), feierte der gebürtige Amerikaner übrigens mit Guitar Hero und seinem “soon to become pure epicness” Video “How Guitar Hero was MEANT to be played (Rush – YYZ on Expert)“.
Mittlerweile hat das gute Stück über sieben Millionen Aufrufe und gehört damit definitiv zum Kult um Plastikklampfen und Musikspielen dazu.
“Did he just break my guitar?” Außerdem ist das Video wohl der Grund, warum so viele Plastikgitarren weltweit elendig zerfetzt auf dem Wohnzimmerboden verendeten.
Das war anno 2006 – in den letzten vier Jahren war Freddie jedoch alles andere als untätig. Viele seiner Videos drangen aufgrund des Spiele-Bezugs schnell auf die entsprechenden Blogs und News-Seiten vor, einige andere gelten als eher unbekannt. Einige seiner aktuellen Highlights sind die diversen Call of Duty-Persiflagen, in denen er sich durchaus auch als Stuntman verdient macht.
Zum Abschluss noch zwei eher unbekannte, aber nicht weniger witzige Videos von ihm:
Und wer sich jetzt fragt “Wie macht der Wong das?”, der sollte auf seinen Blog www.freediew.com oder seine YouTube-Seite klicken. Hier gibt es nicht nur die gesammelten Werke der letzten Jahre zu bewundern, sondern auch das eine oder andere Making-of.
Sehr interessant für Leute, die auch mal gerne mit einer Plastikknarre durch die Nachbarschaft rennen wollen, während die besten Freunde als billiges Kanonenfutter dienen.
Noch eine Info zum Schluss: Freddie steht auf Waffeln. Yup! Waffeln. Richtig! Sowas!
Was uns das wohl sagen soll? Sony hat eine Website mit einem Countdown online gestellt, welche einen Mann im Smoking und mit Rose im Knopfloch zeigt, der gerade strickt. Im Schatten stehen einige weitere Anzugträger, der Mann selbst erinnert sehr stark an Don Corleone aus Der Pate. Der Untertitel der Website lautet “amimono”, was so viel wie “gestrickte Kleidung” oder “stricken” bedeutet. Der Countdown endet am 2. September.
Das lang erwartete Portal 2 wird zwar über einen Koop-Modus verfügen, nicht aber über einen Mehrspielermodus, in dem man gegeneinander antritt. Valves Erik Wolpaw erklärte in einem Interview, dass die Entwickler einen Multiplayer-Modus ausprobiert haben, in dem ein Team einen Ball mit Hilfe von Portalen in eine bestimmte Zone bringen muss. Das andere Team hat die Aufgabe, dies zu verhindern. Nach ein paar Minuten sei aber das pure Chaos ausgebrochen. Außerdem geht den Entwicklern bei dieser Variante der Puzzle-Effekt von Portal 2 zu stark verloren.
Hier der originale Wortlaut: “Along with co-op, [we had] the idea of sort of a competitive Portal multiplayer. We went down that path, actually, for a little while and had something up and running — the best way to describe it is sort of speedball meets Portal. You know, a sports analog. And it quickly became apparent that while it’s fun for about two seconds to drop portals under people and things like that, it quickly just devolves into pure chaos. It lost a lot of the stuff that was really entertaining about Portal, which was puzzle-solving. Cooperative puzzle-solving was just a much more rewarding path.”
Kaz Hirai (siehe Foto), Chef von Sony Computer Entertainment, bestätigte gegenüber MCV, dass die kommenden PlayStation-Konsolen nicht ausschließlich auf Downloads setzen werden.
“Wir machen auch Geschäfte in Ländern, in denen die Internet-Infrastruktur nicht so weit ausgebaut ist, wie wir uns das erhoffen würden”, so Hirai. Er kommt zu dem Schluss, dass es im Videospielkonsolen-Geschäft immer notwendig sein wird, einen physischen Datenträger zu haben. Hirai weiter: “Zu glauben, dass in zwei, drei oder vielleicht sogar in zehn Jahren alles aus dem Internet geladen wird, ist abwegig.”
Im Klartext heißt das: Spiele für künftige PlayStation-Geräte werden weiterhin auch auf physischen Datenträgern erscheinen. Da wird nicht nur Sammlern mit Glasvitrine der ein oder andere Stein vom Herzen fallen…
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