God of War und Dante’s Inferno haben es vorgemacht: Das Vermischen von Mythologie, Weltliteratur und Kulturgeschichte mit blutrünstiger Fantasy-Action funktioniert in der Welt der Videospiele überraschend gut und macht dem Spieler dementsprechend viel Spaß.
Namco Bandai will sich ein Stück vom Trend-Kuchen abschneiden und präsentiert Knights Contract. Hinter dem generischem Titel verbirgt sich ein eigenwilliges Monstergemetzel angesiedelt in einem Europa zwischen Barock und Aufklärung.
Ihr schlüpft in die Rolle des Scharfrichters Heinrich, der im Deutschland des 18. Jahrhunderts schwer damit beschäftigt ist, Hexen einen Kopf kürzer zu machen. Angeführt werden die Hexenjagden vom mächtigen Alchemisten Faust. Einer jungen Hexe namens Gretchen gelingt es, den hünenhaften Heinrich mit einem Unsterblichkeitszauber zu belegen. Nicht unbedingt das schlimmste Los, aber es führt dazu, dass Heinrich fortan als Komplize der Hexe gejagt wird – ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich mit Gretchen gegen Faust zu verbünden.
Heinrichs Unsterblichkeit spielt eine wesentliche Rolle im Spiel. Denn, wie sollte es anders sein – Ihr könnt nicht sterben. Gretchen dagegen schon. Also müsst Ihr die Blondine deswegen vor den Schergen schützen. Dabei wird auf mächtiges Schlag- und Stechwerkzeug zurückgegriffen, inklusive blutiger Finishing Moves. Gretchen zaubert zur Unterstützung auch gerne mal eine Guillotine herbei, um Gegnern den Kopf zu verdrehen. Bayonetta verleiht anscheinend ihr Spielzeug auch an Kolleginnen…
Knights Contract soll 2011 für Xbox 360 und PS3 erscheinen.




Endlich ist es heraus: Square-Enix gab erst kürzlich bekannt, dass Dragon Quest IX: Sentinels of the Starry Skies am 11. Juli in Amerika und am 23. Juli in Europa erscheinen wird. Aufgrund des großen Bekanntheitsgrades des Franchise ist sogar von einer deutschen Übersetzung auszugehen – so kann jeder in den Genuss der neuen Abenteuer rund um die von Akira Toriyama erstellten Figuren kommen.
Ubisoft-CEO Yves Guillemot (Foto) rechnet mit einem 3D-Boom in der Spielindustrie. “Ich glaube, dass nächstes Jahr vielleicht 15 bis 20 Prozent der Next-Gen-Spiele in 3D sein werden … und im folgenden Jahr werden es bestimmt 50 Prozent der Spiele sein”, sagte er während der gestrigen Bilanzpräsentation. Als Ursache für den möglichen 3D-Hype führte Guillemot die technischen Entwicklung auf dem TV-Markt an. “Es wird mehr und mehr 3D-Spiele geben, weil auch immer mehr 3D-TV-Geräte erhältlich sein werden.” Dreidimensionale Spiele werde es jedoch nicht nur für Heimkonsolen, sondern auch für mobile Geräte geben.



