Michael Herde: Zombies finde ich grundsätzlich klasse – egal, ob im Film oder Spiel. Dementsprechend müsste ich bei der Adrenalin geschwängerten Untotenhatz Left 4 Dead 2 jubelnde Luftsprünge vollführen. Tu ich aber nicht, denn irgendwas stört mich. Ob es daran liegt, dass sich meine Widersacher auflösen, ehe sie tot zu Boden sinken? Oder liegt es daran, dass ich keine Körperteile abtrennen darf? Oder an der durchwachsenen Grafik? Oder daran, dass die Partner-KI in Solo-Kampagnen spinnt? Es bleibt mir nichts anders übrig: Ich muss mit dem Kollegen Philip Ulc online zocken, denn im Koop ist das Spiel spitze – egal ob geschnitten oder nicht. Nur: Zombie-Flair geht anders.
Philip Ulc: Durchwachsene Grafik? Im Vergleich zum Vorgänger hat Valve den Zombies bessere Texturen verpasst, aber klar, an den Detailgrad der Modern Warfare 2-Gegner reichen die Untoten nicht heran – greifen dafür aber auch zu beeindruckenden Hunderten an. Widersacher lösen sich auf? Immerhin bluten sie rot – im Erstling gab es noch grünen Lebenssaft. An den Atmosphäre-hemmenden Schnitten gibt es nichts schön zu reden, doch nur deutsche Spieler erfreuen sich an fünf Counterstrike Source-Waffen. Und wer auf akuten Splatter verzichten kann (in der deutschen Version spritzt es beim Kettensägen-Einsatz trotzdem heftig), der ballert sich freudestrahlend durch abwechslungsreichere Levels, mehr Gegnertypen und erstmals im Tageslicht.




Final Fantasy XIII-Protagonistin Lightning (Bild) hat am ersten Verkaufstag des PS3-Rollenspiels in Japan einen Blitzstart hingelegt. Nach Angabe von Square Enix gingen am 17. Dezember 1,1 Millionen Einheiten über die Ladentheke. Bei dieser Rechnung wurde die Bundle-Variante – bestehend aus Final Fantasy XIII und weißer PS3 Slim – noch nicht berücksichtigt.
21. Dezember






