Gestern ist sie erschienen im japanischen PlayStation Store – die Bayonetta-Demo für PS3. Wir haben sie zum Tanz gebeten…es war ein rauschender Abend.
Und das obwohl die PS3-Version grafisch etwas verwaschen um die Ecke kommt – schade, denn Stil, Charme und tolle Animationen hat das Spiel. Auch ist die Hauptdarstellerin mehr als ein dummes Sexpüppchen, die Bilder in unserer Galerie sind nur möglich, weil sie beim Kämpfen schon mal ihren Anzug verliert. Warum? Weil der aus ihren verzauberten schwarzen Haaren besteht – und die müssen eben regelmäßig auch für einen Special Move herhalten und geben dann nackte Details von Bayonettas sexy Body Preis…
Spielerisch hat uns der Titel einmal mehr begeistert. Mit einer Fülle an total abgedrehten Schlägen, Tritten, Ballerattacken, Spezialmanövern, Zeitlupen-Sprüngen & Finishing Moves – die entstehen anfangs eher per Zufall; aber das macht bei einer Demo ja nix. Die Steuerung ist gelungen – wer Devil May Cry kennt, kann auch Bayonetta flüssig zocken.
Gut 15 Minuten hat uns das Probespiel unterhalten – drei Bossfights inklusive. Der letzte jedoch entpuppte sich als dröger 1-gegen-1-Fight gegen eine mysteriöse Dame, hier war lediglich die volle 3D-Raumausnutzung (Bayonetta konnte an den Wänden und der Decke laufen) imposant. Da waren die vorigen Auseinandersetzugen saftiger: Nachdem wir einen dicken Fleischberg ausreichend geschwächt hatten, verwandelte sich Bayonettas Haarpracht in einen riesigen, Zähne fletschenden Dämon, der den geschwächten Obermotz spontan an die Wand klatschte.
Grafisch wirkte das gesamte Game wie eingangs erwähnt recht unscharf, auch die träge Kamerakontrolle mittels rechtem Analogstick muss noch besser werden. Wir sind gespannt auf die fertige Japan-Version, die schon Ende Oktober erscheint – hierzulande müssen wir uns noch bis 2010 gedulden.
UPDATE:
Wie die japanische Website andriasang berichtet, scheint sich Entwickler Platinum Games deutlich von der PS3-Version distanzieren zu wollen. Man habe lediglich die technisch bessere Xbox-360-Version programmiert und den Code Sega danach zur Umsetzung übergeben.