Wer glaubt, dass Videospiele schädliche Einflüsse auf reales Verhalten hätten, wird diese Meldung als weiteren Beweis betrachten. Alle anderen dürfte sie eher amüsieren.
Wie der britische Telegraph meldet, kam es am vergangenen Dienstag in Frankreich zu einem spektakulären Gefängnisausbruch. Der des Doppelmordes verdächtigte Jean-Pierre Treiber (45) wartet seit 2004 im Hochsicherheitsgefängnis in Auxerre, Burgund auf seinen Prozess.Nun gelang ihm die Flucht – in einem selbst gebastelten Pappkarton!
Ob Treiber durch die Metal Gear-Saga auf diese Idee gekommen ist, wissen wir nicht. Der Ablauf seiner Flucht erinnert jedoch stark an Solid Snakes Abenteuer: Wie im Spiel verbarg er sich in der Pappschachtel, die anschließend unbemerkt auf die Ladefläche eines LKW gebracht wurde. Der Transporter trat daraufhin eine Reise von etwa 160 Kilometern an, während welcher Treiber dann unbemerkt vom LKW entkam. Diese Flucht sorgt nun für Entsetzen bei den Behörden, die sich nicht erklären können, wie jemand mithilfe einer simplen Pappschachtel das Wachpersonal austricksen konnte. Wir vermuten, dass in Frankreich die schon auf Shadow Moses stationierten Genom-Soldaten arbeiten, deren Blickfeld traditionell stark eingeschränkt ist.




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