Games Convention wird ersetzt

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Wie M! GAMES bereits berichtete, zieht die Spielebranche um: Statt in Leipzig veranstaltet der BIU Europas wichtigste Spielemesse ab diesem Jahr in Köln. Das hielt die Leipziger Messe dennoch nicht ab, eine direkte Konkurrenz-Veranstaltung zu planen.

Doch nun fällt die klassische Games Convention in diesem Jahr aus. An ihre Stelle tritt Games Convention Online, deren Schwerpunkt nicht mehr Videospiele im Allgemeinen, sondern Online-, Browser- und Handyspiele bilden. Zusätzlich wurde der Termin vorverlegt auf den 31.07. bis 02.08.2009. Wie bisher soll es einen Fachbesucher- und Publikumsbereich geben. Online kann man sich kostenpflichtig Vorträge und Konferenzen abrufen. Erwartet werden vor Ort mehrere zehntausend Besucher. Allerdings soll die Messe auch via Internet jedem zugänglich gemacht werden.

Wolfgang Marzin, Geschäftsführer der Leipziger Messe: “Die GAMES CONVENTION ONLINE bietet dem dynamischsten Wachstumsmarkt der Spielebranche eine eigenständige Plattform.”
Führende Anbieter von Browser-Titeln wie Bigpoint und Gameforge begrüßen das Konzept. Ganz im Gegensatz zu den großen Publishern wie Electronic Arts, Ubisoft oder Capcom, die geschlossen zur gamescom in Köln (19.08. – 23.08.2009) gehen.

Nervige Spielklischees

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Lästige BegleiterWir schreiben das Jahr 2009 und moderne Spiele begeistern uns mit hervorragendem und immer wieder frischem Gameplay. Richtig? Falsch! Denn noch immer werden Zocker von Altlasten geplagt, die sich seit Jahren nicht weiter entwickelt haben. Ich rede von Spielelementen, die kein Mensch spielen will, aber in vielen Spieletiteln nach wie vor vertreten sind.

Beispiel gefällig? Der Feuerdungeon. Selbst im All-Time-Favourite Legend of Zelda ist dieser Abschnitt für mich immer der spielerische Tiefpunkt. Überall plumpst man in lebenszehrende Lava, Feuerfontänen knabbern sinnlos an der Lebensenergie. Steinplattformen versinken in heißem Magma. Das macht doch keinen Spaß!
Eine weitere Lokalität, die ich nie wieder sehen will: Kanalisationen. In diesen vertrackt angelegten Gewölben kennt sich doch kein Mensch aus! Man sucht nur nach dem gut versteckten Ausgang, während sich lästige Ratten an unseren Hintern heften. Wie gut, dass man diese miefigen Gänge nicht auch noch riechen muss.

Weiteres Beispiel: Das Alibi-Rätsel. Ich glaube, dass der erste Resident Evil-Teil diese Kindergarten-Puzzles salonfähig gemacht hat: Sucht immer nach dem richtigen Gegenstand, der die nächste Tür öffnet. Egal ob das ein Schlüssel, ein Wappen oder ein in fünf Teile zerbrochenes Siegel ist. Es ist immer dasselbe …

Und als letztes: Begleitmissionen. Irgendein hilfloses Wesen (wie z. B. eine verzogene Präsidenten-Tochter) verirrt sich immer in den tiefsten aller Dungeons. Wie gut, dass der ahnungslose Held vorbeikommt, um sich der holden Maid anzunehmen – als ob man mit Hochleveln, Goldsammeln und der Sucherei des richtigen Schlüssels nicht eh schon genug beschäftigt wäre. Zudem stehen diese strunzdummen wie wehrlosen KI-Hampelmänner natürlich immer im Weg rum.

Stellt sich nur noch die Frage, was Euch selbst in Euren Lieblingsspielen so nervt?

Schwere Zeiten für Sony

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Das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahrs (Oktober bis Dezember 2008) sah für Sony düster aus. Der Nettogewinn brach auf 10,4 Milliarden Yen ein. Der operative Gewinn endete mit einen Verlust von 18 Milliarden Yen. Der Umsatz ging um 24,6% auf 2.150 Milliarden Yen zurück. Für das laufende Geschäftsjahr, das im März endet, erwartet man einen Verlust von 150 Milliarden Yen.

Der Spielesparte erging es nicht besser: schmelzender Umsatz (-32,2%) und ein magerer Gewinn von 0,4 Milliarden Yen. Es wurde weniger Hardware verkauft als erwartet. Selbst die Verkäufe von PS2 und PSP gingen den Keller. Dennoch konnte Sony die PS3 dank gesunkener Herstellungskosten profitabel anbieten.

Die Hardware-Verkaufszahlen des 3. Quartals (01.10.08 – 31.12.08):

  • PS2: 2,52 Mio. St. (- 53% zum Vorjahr)
  • PSP: 5,08 Mio. St. (- 12% zum Vorjahr)
  • PS3: 4,46 Mio. St. (- 9 % zum Vorjahr)

Doch auch in Sachen Software lief es nicht besonders. Die Software-Verkaufszahlen des 3. Quartals (01.10.08 – 31.12.08):

  • PS2: 29,7 Mio. St. (- 51 % zum Vorjahr)
  • PSP: 15,5 Mio. St. (- 15 % zum Vorjahr)
  • PS3: 40,8 Mio. St. (+ 57 % zum Vorjahr)

Auch wenn die PS3 hier deutlich zugelegt hat, brachten Exklusivtitel nicht den erwarteten Geldsegen. Denn in den USA konnte sich LittleBigPlanet bisher nur 611.000 mal verkaufen. Resistance 2 schaffte es auf 598.000 Stück. Zumindest konnte Metal Gear Solid 4 die Millionen-Marke knacken. Allerdings enttäuschten die US-Verkäufe von Tomb Raider: Underworld mit 246.000 PS3-Exemplaren. Die Verkaufszahlen hierzulande liegen uns leider noch nicht vor.

Dragon Ball Origins in Australien eingezogen

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Nicht nur die USK sorgt mit ihren Altersfreigaben bei manchen Zockern für Kopfschütteln. In Australien vergab die staatliche Jugendschutz-Behörde die PG-Freigabe (Parental Guidance Recommended) für Dragon Ball Origins – wie bereits für alle Vorgänger in der Serie. PG steht für harmlose Spielinhalte und nur für Kleinkinder ungeeignet.

Dumm nur, dass in dem Titel Goku in einer Szene seine Hosen herunterlässt. Damit enthält der Titel sexuelle Anspielungen und muss neu gewertet werden. Kurzum: Alle Dragon Ball Origins wurden eingezogen und brauchen nun eine andere Kennzeichnung. Und da sage mal noch einer, dass die USK ihren Job nicht gut macht!

Tecmo und Koei fusionieren

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Die beiden japanischen Publisher bilden ab 1. April 2009 ein gemeinsames Unternehmen. Vor einem halben Jahr wollte bereits Square Enix den Konkurrenten Tecmo aufkaufen, was auf Widerstand beim Hersteller von Dead or Alive und Ninja Gaiden stieß. Stattdessen zog man nun eine Verschmelzung mit dem kleineren Traditionshersteller Koei vor, der durch die Dynasty Warriors-Reihe berühmt wurde. Der neue Hersteller Tecmo Koei will jährlich einen Umsatz von 600 Millionen Euro erwirtschaften.

Neuer Trailer zu Final Fantasy

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Rollenspieler dürfen jubeln: Square Enix hat einen neuen Trailer zum kommenden Mammut-RPG Final Fantasy XIII enthüllt. Der Filmclip auf der offiziellen Seite zeigt nicht nur gewohnt spektakuläre Zwischensequenzen, sondern auch Kampfeinlagen. Damit wurde auch das Geheimnis des ominösen Countdowns gelüftet (maniac.de berichtete).

Final Fantasy Trailer 1

Final Fantasy Trailer 2

Final Fantasy Trailer 3

Hier geht’s zur offiziellen Seite

Neuer “Legend of Chun-Li”-Trailer – noch kürzer, noch schlimmer

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Die Anzeichen verdichten sich: Februar wird ein Monat, in dem Street Fighter-Fans alle Höhen und Tiefen erleben werden.

Das Highlight setzt natürlich Street Fighter IV, mit dem sich Handkantenkünstler ab dem 20.2. auf PS3 und Xbox 360 Ohrfeigen verteilen können. Aber nur eine Woche später droht Ungemach – Street Fighter: The Legend of Chun-Li startet in japanischen und amerikanischen Kino.

Zum Anheizen gibt’s auf der offiziellen Homepage (die findet Ihr hier) einen neuen Trailer, der auf rund 30 Sekunden die Bandbreite der Emotionen abruft: Anfangs werden kurzerhand Szenen von Street Fighter IV (= gut) eingespielt, gegen Ende hin wollen die menschlichen Darsteller Emotionen mittels übertriebender Grimassen ausdrücken (= schlecht).

Trotzdem sind wir immer noch (halbwegs) guter Hoffnung, dass uns kein neues Boll-Werk erwartet, sondern zumindest schmerzfreie 90 Minuten herauskommen. Bildet Euch einfach selbst ein Urteil, indem Ihr auf der Homepage den “Trailer 2”-Button auf eigene Gefahr drückt. Und wenn alles gut geht, liefert uns Japan-Emigrant Jan kurz nach Filmstart eine knallharte Kritik zum Streifen…

Halo Wars – ein großes Risiko?

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Der Master Chief ist nicht zu stoppen: Wer die Import-News der M! 01/09 gelesen hat, weiß bereits, dass Halo inzwischen auch auf dem heimischen Tisch gespielt werden kann – als so genanntes “Interactive Strategy Game” nach “Space Hulk”-Art.

Aber damit nicht genug: Weil das scheinbar immer noch zu wenig Mainstream-tauglich war, steht in ein paar Monaten ein weiteres Brettspiel an, das definitiv Klassiker-Charakter hat – Risiko.

Weil bei der altbekannten Welteroberung mit Würfeln und Plastikfigürchen Taktik eine wichtige Rolle spielt, darf Halo Wars als Pate herhalten. Die ‘Weltkarte’ hat sechs Regionen mit insgesamt 42 Territorien, um die Ihr Euch in drei Parteien (UNSC, Covenant und Flood) streitet.

Risk: Halo Wars wird in den USA im Juli erhältlich sein und etwa 40 Dollar kosten. Ob das Brettspiel den Sprung nach Europa schafft, ist fraglich.

“It´s cool to be a Game Programmer” – Fachvortrag am 10.02.2009 in Berlin

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Warum können sich Spieleprogrammierer ihren Job inzwischen aussuchen? Warum verdienen sie mehr als die anderen? Ist Programmierung Kunst? Ist Programmieren sexy? Was muss Mann oder Frau dazu können? Diesen und weiteren Fragen wird nach dem großen Erfolg des ersten Fachvortrags Anfang Januar an der Games Academy nachgegangen. Im Rahmen der Informationsveranstaltung über die Ausbildungsprogramme der Games Academy erörtern die Fachreferenten Thomas Dlugaiczyk, David Salz und Daniel Matzke diesmal folgende Themen:

  • Warum Informatik sexy ist
  • Warum Mathematik und Physik eigentlich Kunst ist und beides Spaß macht.
  • Sind die Jobaussichten wirklich so gut?
  • Voraussetzungen
  • Game Programmierung – Tools, Techniken und Tricks
  • Der Game-Programmierer als Allround-Talent

Der Rektor der Games Academy, Thomas Dlugaiczyk, ist selbst seit Jahren in der Games Branche in der Ausbildung aktiv und kennt sich durch viele Reisen und Besuche bestens aus – in Deutschland, in Europa und Nordamerika. Unterstützt wird er diesmal von zwei Profis aus der Industrie: Die Diplom-Informatiker (Univ.) Daniel Matzke und David Salz sind als erfolgreiche Programmierer, Game Designer und Dozenten hervorragend mit der Materie vertraut. Mit ihrem Unternehmen Bitfield stellen sie Basistechnologien für Nintendo-Entwickler auf der ganzen Welt her und kreieren eigene Game-Konzepte auf dem DS.

Im Anschluss an die Veranstaltung kann die Einrichtung besichtigt werden. Um Anmeldung per Mail an info@games-academy.de wird gebeten.

Termin:

10. Februar 2009, 16:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Games Academy

Rungestrasse 20, Aufgang 5, 5. Etage

10179 Berlin

 

Konamis Rock Revolution in Deutschland ohne Peripherie

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Konami hat den Zug verpasst: Während Rock Band und Guitar Hero um die Musikspielkrone ringen, erscheint der Nachzügler Rock Revolution vom Musikspiel-Erfinder Konami in Europa Mitte März ohne Peripherie.

Während PS3- und Xbox 360-Besitzer auf bereits bestehendes Equipment zurückgreifen, haben Wii-Rocker die Option, lediglich mit Nunchuk und Remote zu spielen.

Als preiswerte Ergänzung für Musik-Fans wird das Spiel zudem nicht als Vollpreis-Titel angeboten.

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