A World of Keflings – im Klassik-Test (360)

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Pünktlich zur Einführung der Xbox-360-Avatare erschien Mitte November 2009 mit A Kingdom for Keflings eine Art virtuelles ”Gullivers Reisen”: Euer riesenhaftes Alter Ego griff dabei einem Völkchen unter die Arme und baute dessen Königreich aus. Ein gutes Jahr später marschiert Ihr durch eine ganze Welt mit mehreren Klimazonen – spielerisch hat sich aber wenig getan. Deshalb kommt Kennern der Spielablauf von A World of Keflings arg vertraut vor: Wieder kommandiert Ihr die kleinen Einwohner zu Tätigkeiten ab und lasst sie so diverse Rohstoffe sammeln und transportieren. Mit dem Material erstellt Ihr nach Bauplänen neue Gebäude, in denen Grundelemente weiter verfeinert werden. Die braucht Ihr, um verschiedene Missionen der Keflinge zu erfüllen und komplexere Gebäude zu konstruieren.

Ein paar Detailverbesserungen fallen angenehm auf: So wurde das Ressourcenmanagement etwas vereinfacht und fleißige Helfer schleppen Euch Bauteile hinterher – lange, monotone Fußmärsche halten sich diesmal in Grenzen. Auch die Inszenierung bekam eine gelungene Feinpolitur: Launige Textdialoge und witzige Aufgaben gefallen, außerdem kommt die bunte Optik nicht mehr ins Stottern. Dass Ihr jetzt drei Königreiche statt nur eines aufbaut, entpuppt sich als dezente Mogelpackung: In Eis- und Wüstenszenarien seid Ihr nur einen Bruchteil der Zeit unterwegs, die meiste Zeit verbringt Ihr wieder im bewaldeten Szenario, das schon Kingdoms bot. Trotzdem wird der sympathische Weltenbau über die rund zehn Stunden Spielzeit nicht langweilig, sofern Ihr Euch mit dem unaufgeregten Konzept anfreunden könnt und nichts dagegen habt, dass Ihr eher ein Update als einen vollwertigen Nachfolger bekommt.

Friedliche Aufbausimulation, die sich nur wenig von ihrem Vorgänger unterscheidet.

Singleplayer70
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DC Universe Online – im Klassik-Test (PS3)

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Wertung

  • monatliche Abo-Gebühr: 12,99 Euro
  • Freund und Feind aus dem bekannten DC- Universum treten auf
  • ausufernde Schauplätze wie Metropolis, Gotham City oder die Wachturm-Station

Detailreicher Online-Spielplatz für Fans des DC-Heldenkosmos mit eintönigen Kämpfen, aber viel Comic-Flair.

Singleplayer78
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Prinny 2: Dawn of Operation Panties, Dood! – im Klassik-Test (PSP)

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Konnten sie in Prinny: Can I Really Be the Hero? ihrer strengen Chefin Etna nach einer bockschweren Jump’n’Run-Odyssey gerade noch so das Super-Dessert kredenzen, wartet bereits das nächste Abenteuer auf die 1.000 geplagten Flattermänner: Ein übler Knilch hat ausgerechnet Etnas Schlüpfer geklaut – die Prinnys haben jetzt zehn Stunden Zeit, besagtes Wäschestück zurückzuholen, sonst geht es ihnen dreckig. Dabei orientieren sich die Gesellen erneut an Capcoms Klassiker Ghosts ‘n Goblins, und das gleich in zweierlei Hinsicht. Die Prinnys springen ähnlich steif wie Rittersmann Arthur: Ihr könnt Euren Sprung in der Luft nicht mehr beeinflussen, dafür lassen sich grobe Fehler noch per Doppelsprung kompen­sieren. Und genau wie Arthurs Abenteuer ist auch das Prinny-­Gehüpfe richtig, richtig schwer. Wer hier ohne das richtige Fingerspitzengefühl herangeht und nicht genügend Geduld mitbringt, wird nicht weit kommen. Netterweise hat Nippon Ichi diesmal immerhin eine neue, einfachere Schwierigkeitsstufe implementiert.

Das ist nicht die einzige Neuerung: Ihr könnt nun verschiedene Spezial­manöver ausführen, wenn die Comboleiste gefüllt ist. Euer Prinny hält sich jetzt auch an Kanten fest, wenn das Sprungziel knapp verfehlt wird. Gleich blieben die dynamischen Levels: Je nach Tageszeit ändern sich Wetter oder Wasserstand in mancher Stage, was die Schwierigkeit oft beträchtlich variiert. Grafisch legt das Spiel im Vergleich zum Vorgänger eine kleine Schippe drauf: Die 2,5D-Levels sind noch schöner gestaltet und manch polygonaler Boss bringt angenehme Abwechslung in den Bitmap-­Alltag.

Bockschwere Hüpferei mit viel Nippon-Charme und einigen guten Detailverbesserungen.

Singleplayer80
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God of War Laufey – erscheint im Februar 2027

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Kann man so machen: Kurz und knackig hat Sony Santa Monica in der Nacht auf Samstag verraten, wann God of War Laufey erscheint – wie schon spekuliert sogar ziemlich bald, und zwar am 16. Februar 2027.

Damit liegt es genau zwischen Tomb Raider: Legacy of Atlantis und Persona 4 Revival – ob diese oder andere Spiele, die vor GTA VI in den gleichen Monat geflüchtet sind, nun vielleicht nochmals verschoben werden, ist bisher nicht bekannt.

Weitere göttliche Info-Happen von San Diego Comic Con: Neben den Remakes der Original-Trilogie ist auch ein weiteres neues God of War in Arbeit, bei dem wieder Kratos die Hauptrolle spielt und das direkte Verbindungen zu Laufey haben wird.

 

Saint Slayer: Spear of Sacrilege – im Test (PS5)

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Screenshot von Saint Slayer: Spear of Sacrilege
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Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Die Entwickler bei Lillymo Games haben ganze Arbeit geleistet. Saint Slayer ist kein simpler Castlevania-Klon, tatsächlich überrascht Euch das Spiel immer wieder mit cleveren Ideen, insbesondere die kreativen Bosskämpfe verdienen Lob. Wer vor allem moderne Plattformer gewohnt ist, der muss sich erst an Spieltempo und Sprungverhalten gewöhnen. Vor allem wird hier Geduld belohnt: Lernt die Bewegungsmuster Eurer Gegner und lasst Euch nicht hetzen, dann kommt Ihr auch in den ­späteren Levels gut voran. Wer die 8-Bit-Castlevanias oder Bloodstained mochte, der ist bei Saint Slayer genau richtig.

Gelungene Interpretation des ”Castlevania”-Konzepts mit toller Präsentation und einigen originellen Ideen.

Singleplayer80
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Marvel Tokon: Fighting Souls – Intro veröffentlicht, DLC-Kämpfer angekündigt

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Publisher Sony Interactive Entertainment und Entwickler Arc System Works haben mittlerweile auch das Intro von Marvel Tokon: Fighting Souls veröffentlicht. Zudem erfahren wir, dass irgendwann im Herbst mit Phoenix Cyclops der erste DLC-Kämpfer für den Prügler verfügbar sein wird.

Marvel Tokon: Fighting Souls erscheint am 6. August für PS5.

Splatoon Raiders – hatte einen prominenten Mitentwickler

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Logo von Splatoon Raiders

Monolith Soft hat enthüllt, dass man an Splatoon Raiders mitentwickelt hat. Unklar ist noch, wofür genau die Macher der Xenoblade Chronicles-Reihe verantwortlich waren.

Splatoon Raiders erschien gestern exklusiv für Switch 2.

The Relic: The First Guardian – Deep-Dive-Trailer zum Kampfsystem

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Publisher Perp Games und Entwickler Project Cloud Games präsentieren einen neuen Deep-Dive-Trailer zu The Relic: The First Guardian. Darin stellt man uns das Kampfsystem näher vor.

The Relic: The First Guardian erscheint am 31. Juli für PS5. Xbox Series X und Switch 2 folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Hydroventure – im Klassik-Test (Wii)

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Auf den ersten Blick wirkt ”Hydroventure wie der Wii-Klon von Sonys knuffigem LocoRoco. Abgesehen von der indirekten Kipp-Steuerung sind sie aber sehr verschieden. Ihr steuert einen Schwall Wasser durch die Seiten eines magischen Buches: Anstatt das kühle Nass direkt zu kontrollieren, kippt Ihr die Umgebung durch Neigen der Remote, damit das Wasser in die richtige Richtung fließt. Kurzes Rütteln lässt den Bildschirm und Euren Blob hüpfen, was Euch hilft, höhergelegene Plattformen zu erreichen. Das fühlt sich nachvollziehbar und genau an und ist in kürzester Zeit erlernt. Unterwegs sammelt Ihr Tropfen, um Euer Volumen zu vergrößern und Extraleben zu erhalten. Interessant wird es durch die verschiedenen Aggregatzustände des Wassers. Schon bald lernt Ihr, die Flüssigkeit zu komprimieren: So könnt Ihr sie feinfühliger manövrieren und besser zusammenhalten. Hält dieser Zustand zu lange an, erfolgt eine Explosion und das Wasser spritzt in alle Richtungen – manchmal ist das aber auch ganz praktisch. Später könnt Ihr Euch sogar vereisen oder als Wolke durch die Levels schweben, das sorgt für Abwechslung und interessante Rätsel. Oft müsst Ihr etwa Gegenstände transportieren: Schwemmt ein Zahnrad zu seiner Maschine, um weitere Hebel funktionsfähig zu machen.

Der Aufbau erinnert an Marios 3D-Abenteuer: Es geht nicht darum, einfach nur die weitläufigen Levels zu durchqueren. Ziel ist es, verschiedenste Herausforderungen zu lösen, um als Belohnung bunte Regenbogentropfen zu bekommen. Habt Ihr genug beisammen, öffnen sie neue Zugänge in den Arealen oder schalten weitere Welten frei. Gelegentlich kann es allerdings passieren, dass Ihr einen bereits gefundenen Regenbogentropfen auf dem Weg zu einer neuen Aufgabe versehentlich noch einmal aufsammelt, dann werdet Ihr wieder direkt aus dem Level befördert – das hätte eleganter gelöst werden müssen.

Auch die Kamera zickt ab und an: Teilt sich Euer Wasser in zwei ähnlich große Pfützen, weiß die virtuelle Regie nicht mehr, welche sie nun im Fokus halten soll. Sie posi­tioniert die Perspektive einfach irgendwie mittig – das kann zu Übersichtsproblemen führen.

Abgesehen von diesen Kritikpunkten überzeugt Hydroventure voll und ganz: Das Abenteuer ist umfangreich und ansprechend präsentiert. Mit seinen stimmungsvollen Farben und den schön gezeichneten Levels erfreut der Wii-Download das Auge, die gelungene Wasserphysik sorgt für ein exzellentes Spielgefühl: Wenn Ihr durch Felsspalten fließt, Euch eine Pumpe durch die Gegend spritzt oder Ihr durch Löcher im Boden sickert, fühlt sich das richtig überzeugend an.

Hübsch präsentiertes Geschicklichkeitsspiel mit gelungenen Rätseln und feiner Steuerung.

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Xenoblade Chronicles 2 – Übersichtstrailer zur Switch-2-Umsetzung

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Nintendo stimmt uns mit einem Übersichtstrailer auf die kommende Switch-2-Portierung von Xenoblade Chronicles 2 ein. Darin thematisiert man etwa die verbesserte Technik und die neuen inhaltlichen Features und zeigt passende In-Game-Sequenzen dazu.

Xenoblade Chronicles 2 erschien am 1. Dezember 2017 für Switch. Die Switch 2 wird am 30. Juli bedient.

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