Filme mit Bezug zu Video-, Computer-, Arcade- und VR-Games

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 35)
  • Autor
    Beiträge
  • #1616210
    Retro-FanRetro-Fan
    Teilnehmer
    Anfänger (Level 3)

    AVALON – SPIEL UM DEIN LEBEN

    In naher Zukunft: Das illegale, weil das Gehirn des Spielers angreifende,
    Virtual-Reality Kriegsspiel Avalon ist der Hit bei allen Zockern,
    um dem tristen Alltag zu entfliehen.
    Wer gut genug ist, kann Geld mit seinen im Spiel erreichten Punkten verdienen,
    so dass sich auch Teams gebildet haben, die ausschließlich darauf aus sind,
    ganze Levels zu beherrschen und gegnerische Spieler zu töten.
    Ash, eine junge Einzelspielerin, erfährt vom geheimen Level “Special A” im Spiel,
    den sie unbedingt erreichen will-
    obwohl man sagt, dass noch kein Spieler von dort zurückgekommen ist.
    Im laufe des weiteren Spiels geschehen seltsame Dinge- es beginnt mit einer Zeitverschiebung, die den Tod von Ash’s Spielfigur zur folge hat, und als sie
    sich wieder einloggt weiß bald keiner mehr,
    ob Ash nun im Spiel, in der Realität- oder nur in einer Halluzination,
    von einem Hirnschaden durch die Reizüberflutung des Spiels hervorgerufen, steckt…
    Ist Avalon wirklich nur ein Spiel- oder steckt mehr dahinter?

    Dieser polnische Film, 2001 gedreht vom japanischem Regisseur Mamoru Oshii,
    welcher bis dahin lediglich Erfahrungen mit Animes gemacht hat,
    kommt völlig ohne bekannte Schauspieler aus,
    allerdings wurden alle Figuren gut ausgewählt und passen in ihre Rollen.
    Dazu kommt eine unverbrauchte Grundstory, die sich zwar diverser anderer Filme
    und Bücher bedient, aber insgesamt eigenständig und einfach anders daherkommt.
    Auch der durchgehend verwaschene, dreckige Look des Films passt zur trostlosen Zukunftsvision, die man vorgesetzt bekommt, ebenso der passende Soundtrack.
    Technisch gesehen kann man hier nicht meckern, was logischerweise daran liegt,
    dass die Digital eingefügten Kampfszenen ein Teil des virtuellen Spieles sind.
    Wenn man sich auf den recht eigenwilligen Look des Films einlassen will,
    und Interesse an Computergames hat, sollte man ruhig mal ein Auge riskieren.
    Man darf nur keinen reinen Actionfilm erwarten,
    die Story steht hier überraschenderweise klar im Vordergrund.

    8/10

    ASSAULT GIRLS

    Das Virtual Reality-Spiel “Avalon” wurde über die Jahre weiterentwickelt,
    und ist mittlerweile in Stufe “F” angekommen.
    Hier spielen aktuell 4 Einzelgänger, 3 Frauen und 1 Mann,
    in einer Endzeitwelt gegen riesige Monsterwürmer in einer Wüste.
    Der letzte Gegner, ein deutlich stärkerer Sandwurm, ist alleine nicht zu schlagen-
    so dass sich die drei Spielerinnen verbünden.
    Dummerweise hat der “Jäger”, der einzige Mann im Spiel, die stärkste Waffe von allen.
    Können die drei “Assault Girls” den von sich selbst überzeugten “Jäger”
    überreden ihnen zu helfen?

    Mamoru Oshii hat 2009 eine Quasi-Fortsetzung zu seinem “Avalon” gedreht,
    welche ebenfalls dort spielt- allerdings im Nachfolger “Avalon F”.
    Wie schon im Vorgänger hat man auch hier auf eher unbekannte Gesichter gesetzt,
    welche aber überzeugend rüberkommen.
    Allerdings hat man den eh schon ruhigen Erzählstil von Avalon
    hier auf die Spitze getrieben, Actionszenen gibt es eher selten.
    Übertrieben lange Kamerafahrten, und lange Szenen ohne Dialoge
    oder Kampfhandlungen bestimmen große Teile des Films.
    Die Digitalen Tricks erfüllen ihren Zweck,
    sollen ja auch ein Spiel darstellen- und nicht die Realität.
    In “Avalon F” regieren allerdings generell eher hellere und vor allem Blautöne,
    der dreckig-braune Stil von “Avalon” ist weitgehend verschwunden.
    Trotz der sehr kurzen Laufzeit von nur knapp über einer Stunde
    kommt der Film einem länger, weil streckenweise langweilig vor-
    und das mehr oder weniger offene Ende
    (samt lächerlich kurzem Showdown-Kampf gegen den Endgegner-Sandwurm)
    lässt den Zuschauer erst recht unbefriedigt zurück.
    “Assault Girls” Kann man sich mal ansehen,
    kommt aber bei weitem nicht an den Vorgänger heran. Schade.

    4/10

    BEN X

    Der junge Ben leidet am Asperger-Syndrom und hat daher große Probleme,
    sich im Leben zurechtzufinden.
    Ausser diversen Mitschülern, welche ihn aber täglich nur tyrannisieren,
    hat er keine sozialen Kontakte ausserhalb des Elternhauses-
    seine Lehrer und die Familie versuchen zu helfen, doch sie sind ziemlich machtlos.
    Sein Ausweg ist das Multiplayer-Online-Spiel “Archlord”,
    in dem er als Held “Ben X” zusammen mit der ihm bisher persönlich unbekannten
    Heilerin “Scarlite” alle virtuellen Herausforderungen und Gefahren meistert.
    Ben denkt immer öfter darüber nach, sich umzubringen-
    doch auf einmal meldet sich “Scarlite” bei ihm, und will ihn treffen.
    Wie im Spiel finden sie gemeinsam eine Lösung, Ben’s Peiniger bloßzustellen,
    und die ganze Welt zum Nachdenken zu bringen…

    “Ben X” ist ein absolut großartig gespieltes Drama,
    welches sehr durchdacht inszeniert wurde.
    Von Anfang an wird man durch eine hektische Geräuschkulisse, schnelle Schnitte,
    und den dauernden Wechsel zwischen Ben’s Onlinespiel und der realen Welt
    darauf eingestimmt, was in ihm vorgehen muss, wie er durch’s Leben geht,
    und welche Verbindungen er zwischen diesen beiden Welten knüpft.
    Hier geht es um Ausgrenzung von Aussenseitern, in diesem Fall eines kranken Menschen,
    doch zutreffend auf jedes beliebige Beispiel.
    Der Film schafft es, die Zuschauer gleichzeitig zum Lachen
    und zum Nachdenken zu bringen- ein so perfektes Ende sieht man selten.

    10/10

    BRAINSCAN

    Der Teenager Michael (Edward Furlong) verbringt den Großteil seiner Zeit
    mit Computerspielen und Horrorfilmen.
    Eines Tages kommt er zu einem neuen Spiel,
    welches ein völlig neues, interaktives Erlebnis verspricht: “Brainscan”.
    Es geht darum, zu handeln und zu denken wie ein Mörder-
    und dementsprechend auch Morde zu begehen.
    Kurz nachdem Michael den ersten Level spielt, und erfolgreich einen Mord begeht,
    wird in der Nachbarschaft eine Leiche gefunden.
    Schon bald erscheint der Trickster, ein virtueller Dämon, welcher Michael eröffnet,
    dass das vermeintliche Spiel Wirklichkeit wurde- und er bei seinem Mord
    einen Zeugen hinterlassen hat, den er nun im zweiten Level töten muss.
    Inzwischen ist Michael auch schon dem Ermittler Hayden (Frank Langella) aufgefallen-
    und das “Spiel” geht weiter…

    Man muss das Drehjahr des Films (1994) berücksichtigen, um hier von guten Effekten
    zu reden- aber was man zu sehen kriegt ist durchaus gelungen.
    Sehr brutal ist der Film nicht, die meisten Morde werden nicht explizit gezeigt-
    aber die Stimmung passt, und dürfte jeden Zocker und Horror-Fan ansprechen.
    Die Schauspieler sind durchweg passend,
    der passende Heavy Metal-Soundtrack ist ebenfalls gelungen.
    Natürlich erinnert der “Trickster” ein wenig an Freddy Krueger,
    nur dass hier aus Träumen eben Virtual Reality gemacht wird-
    Fans der “Nightmare” Filme dürften hier also eine Interessante Variante entdecken.
    Der Gag am Ende ist im übrigen mal richtig gut gelungen.

    7/10

    EXISTENZ – DU BIST DAS SPIEL

    “eXistenZ” ist ein neuartiges Virtual Reality-Spiel,
    welches über einen “Bioport” ans Nervensystem des Spielers angeschlossen wird,
    und mit einem “Pod”, der aussieht wie ein Fleischklumpen an einer Nabelschnur,
    intuitiv gespielt wird.
    Der Pod kommuniziert über das Rückenmark mit dem Gehirn, und versetzt den Spieler
    aus der realen Welt übergangslos in eine real erscheinende Spielewelt.
    Die Designerin des Spiels Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh)
    wird bei der Vorführung des neuen Spiels mit einer eingeschmuggelten Waffe
    aus biologischem Material angeschossen,
    kann aber von ihrem PR-Manager und Bodyguard Ted Pikul (Jude Law) gerettet werden.
    Die beiden finden heraus, dass von einer Gruppe “Anti-eXistenZialsiten”
    ein hohes Kopfgeld auf Allegra ausgesetzt wurde.
    Allerdings ist ihr Pod dabei beschädigt worden, und niemand weiß mehr,
    was real ist und was nicht- denn das Spiel wurde ja gestartet…

    David Cronenberg hat hier quasi einen Modernen Nachfolger
    seines eigenen Body Horror-Klassikers “Videodrome” gedreht.
    Ein surrealer Cyber-Thriller, mit skurrilen Ideen, dreckiger Optik,
    teils recht brutalen Szenen und verschachtelter Inszenierung.
    Für Zocker sind vor allem die vielen, oft nicht auf den ersten Blick erkennbaren
    Insider-Jokes interessant.
    Offensichtliche Punkte wie bestimmte Sätze, die eine Diskussion
    und damit die Handlung voranbringen, aber auch unauffällige Kleinigkeiten
    wie “Texturlose”, also einfarbige Kleidung, und oft unscharf oder billig wirkende
    Hintergründe im Vergleich zu den Charakteren im Vordergrund.
    Die gute Besetzung auch in Nebenrollen (Ian Holm, Willem Dafoe) tut ihr übriges
    für einen rundum gelungen, etwas ruhig, aber sehr interessant erzählten Film

    9/10

    FPS – FIRST PERSON SHOOTER

    In einem Krankenhaus macht ein Virus alle Menschen erst zu einer Art Zombies,
    und zerfrisst dann das Fleisch seiner Opfer-
    so dass sich das Problem eigentlich schnell von alleine erledigt haben sollte.
    Unser Held muss aber natürlich trotzdem in das Krankenhaus aufbrechen,
    da seine Frau dort arbeitet…

    Gezeigt wird das ganze, entsprechend dem Namen,
    zum großen Teil aus der Sicht des “Spielers”, bzw der Hauptfigur.
    Gelegentlich gibt es Zwischensequenzen in denen man “sich” sieht,
    den Level erfolgreich beendet hat, oder ähnliches.

    “Ich liebe Zombies! Egal was man ihnen antut, man fühlt sich nie schlecht.”

    FPS ist eine Deutsche Produktion, die wie ein besserer Amateurfilm daherkommt,
    und sicher auch gut gemeint ist-
    aber meines Erachtens trotzdem auf ganzer Linie versagt.
    Unglaublich peinliche und lächerliche Oneliner oder blöder Singsang
    kommen im Minutentakt, vorgetragen von einer unsagbar “coolen” Stimme,
    die einfach nur nervt.

    “Ein Zombie steht im Walde, verfault und dumm.
    Ich hab ne tolle Knarre, die macht BummBumm”

    Im Grunde hat man mehr davon, wenn man einem Kumpel beim zocken zusieht,
    denn hier kommt bei zuschauen eigentlich nur eines auf: Langeweile.
    Die kurze Egoshooter-Szene am Ende der “Doom” Verfilmung hat schon nur bedingt
    funktioniert, war aber flott, und man hat sich zumindest nicht gelangweilt.

    “Schlaf, Zombie Schlaf. Ich mach mein Messer scharf.
    Die Klinge haut dich klitzeklein, es könnte kaum noch schöner sein…”

    Die “Story” ist natürlich nur Alibi für ein paar teils recht herbe,
    aber immer billigst gemachte Splatterszenen.
    Überhaupt hat die Hauptfigur im “Spiel” nur ein Tempo: Langsam!
    Herumschleichen, Blöd daherreden, einen Zombie killen.
    Herumschleichen, Blöd daherreden, einen Zombie killen.
    Herumschleichen…
    Das Cover erweckt ja den Anschein, gegen ganze Horden von Zombies anzutreten…
    Ist aber nicht.

    Die Gedanken sind frei, ich schlag dich zu Brei.

    Das einzige was ich jetzt noch als “ganz nett” empfand, und was Punkte bringt,
    waren diverse Zitate aus anderen Filmen:
    Von “Ich sehe tote Menschen” über “Groovy” bis zu “Du bist totes Fleisch”
    und “Schau mir in die Augen, kleines” kann man lustiges Zitateraten veranstalten.
    Immerhin ist der Anfang ganz nett gemacht:
    In 8 Bit-Optik wird die Vorgeschichte erzählt,
    und auch mittendrin gibt’s kurzes 8 bit-gesplatter zu sehen.
    Warum jetzt aber ausgerechnet 8 Bit-Grafik?
    Gab es da schon “richtige” FPS??? Die ersten einigermaßen spielbaren
    kamen doch erst im 16 Bit-Zeitalter auf den Markt…?!
    Pure Zeitverschwendung!
    Spannung? Dramatik? Tempo? Fehlanzeige. Gibt’s hier einfach nicht.
    Ein FPS mit angezogener Handbremse. Nö, funktioniert nicht!

    2/10

    GAMER

    Die nahe Zukunft: Alles dreht sich für Zocker nur noch um zwei Online-Games:
    “Society”, welches eine Art erweitertes “Sims” mit diversen Perversionen darstellt-
    und “Slayers”, in dem moderne Gladiatoren in Deathmatches gegeneinander antreten.
    Beide Games haben eines gemeinsam:
    Der Spieler steuert reale Menschen, die mittels ins Gehirn gepflanzter Nanochips
    gezwungen werden, seine Aktionen ausführen.
    Bei “Slayers” treten Häftlinge mit zu erwartender Todesstrafe gegeneinander an,
    denn wer 30 Runden Deathmatch übersteht, gewinnt die Freiheit zurück.
    Der Häftling Kable (Gerard Butler) wurde vom Spieler Simon (Logan Lerman)
    schon zu 29 Siegen gesteuert- allerdings hat der Erfinder des Spiels,
    Ken Castle (Michael C.Hall) nicht damit gerechnet,
    dass jemals ein Häftling so weit kommt, und sabotiert das Spiel.
    Simon und Kable müssen nun einen weg finden,
    ohne Kontrolle von Castle zusammenzuarbeiten.
    Zum Glück gibt es da noch die Hackergruppe “Humanz”,
    welche das gesamte Menschenverachtende Spiel stoppen wollen…

    Die Inszenierung ist schnell und hektisch, der Gewaltgrad relativ hoch,
    und die Optik kommt wie ein langer Videoclip daher.
    Auch an der Besetzung ist absolut nichts auszusetzen,
    “Gamer” flimmert hart, dreckig, brutal und laut über den Bildschirm.
    Ob Zuschauer ohne Interesse an Videogames etwas mit dem Film anfangen können,
    sei dahingestellt- leicht verdauliche Mainstream-Kost ist er jedenfalls nicht.
    Die “Extended Version” ist auf DVD und Blu-ray ungekürzt,
    lediglich Genickbruch-Geräusche wurden herausgefiltert.
    Im Originalton sind die Geräusche enthalten.
    Die normale 18er (und natürlich noch stärker die 16er) Version ist gekürzt.

    8/10

    PIXELS

    1982 wurden Raumsonden ins Weltall geschickt,
    gefüllt mit den Zeugnissen der damaligen menschlichen Kultur.
    Unter anderem auch ein Videoband,
    auf welchem sich einige Nerds diverse Duelle bei einer Videospiele-Meisterschaft
    auf Arcade-Automaten in einer Spielhalle liefern.
    Über 30 Jahre später kommt eine Antwort aus den tiefen des Weltalls zur Erde-
    aber keine freundliche.
    Eine Ausserirdische Rasse hat die Botschaften gefunden-
    und als Kriegserklärung verstanden.
    Ist ja auch kein Wunder, wenn man zusehen muss,
    wie Raumschiffe abgeschossen und diverse Lebewesen vernichtet werden.
    Das Video wird von den Invasoren ernst genommen,
    man orientiert sich an den “Waffen” der Menschen- und so kommt es,
    dass diverse riesige Figuren aus klassischen Videogames die Erde angreifen.
    Jetzt können nur noch die “Profis” von damals helfen!
    Zwei der damaligen Zocker sind immer noch befreundet-
    obwohl ihre Leben völlig unterschiedlich verlaufen sind.
    Hooper (Kevin James) ist inzwischen Präsident der vereinigten Staaten-
    sein bester Kumpel Brenner (Adam Sandler) erledigt einfach Aufgaben
    wie Elekrogeräte anschließen für die Firma “Nerd-Brigade”.
    Hooper holt Brenner zur Hilfe- und sogar ihr damals größter Konkurrent
    und Gewinner des Wettbewerbs Eddie (Peter Dinklage) wird um Hilfe gebeten.
    Nun müssen Nerds die Erde retten- mit dem Präsidenten an vorderster Front.

    Es ist schon erstaunlich:
    Ein Film von Chris Columbus, von dem mir bisher noch kein einziger gefallen hat.
    Noch dazu mit zwei Hauptdarstellern, die ich beide nicht mag.
    Und doch gefällt mir Pixels ausserordentlich gut.
    Muss wohl am Zocker-Gen liegen…
    “Pixels” ist ein gut gemachter, nostalgischer Spaß,
    welcher zumindest jedem, der Spielhallen noch Live erlebt hat zusagen müsste.
    Der Sandlertypische Primitiv-Humor, welcher in vielen seiner Filme vorherrscht,
    ist hier zum Glück kaum zu entdecken.
    Warum der Film von Kritikern so verrissen wurde,
    und im Kino floppte ist mir persönlich ein Rätsel-
    vielleicht WEIL der erwartete Primitvhumor von Sandler hier größtenteils fehlt?
    Ich jedenfalls kann Pixels zumindest jedem Zocker empfehlen,
    der “damals” schon dabei war- oder Fan von Retro-Games ist.

    9/10

    RALPH REICHTS

    Randale Ralph ist der böse, alles kaputtmachende Charakter
    im beliebten Spielhallen-Automaten “Fix it Felix Jr.”.
    Als der Automat sein 30-jähriges Jubiläum feiert
    (und mit ihm auch die Bewohner des Hauses im Spiel, welches er immer zerstört),
    beschließt er, dass die Zeit reif ist sich zu einer guten Figur zu wandeln-
    ähnlich dem Helden des Spiels, Felix.
    Er möchte dazugehören, nicht als einziger “böser” ausgestoßen auf der Müllkippe
    neben dem Haus wohnen, wo die anderen Bewohner und Felix ein schönes Leben haben,
    sobald die Spielhalle über Nacht geschlossen wird.
    Als man ihm sagt dass man nur zu den guten gehören kann,
    wenn man eine Medaille gewinnt wird genau das sein Ziel.
    Im “Hero’s Duty” Automaten kriegen gute Spieler eine Heldenmedaille,
    wenn sie einen bestimmten Punkt erreichen.
    Es gelingt ihm diese zu besorgen, dummerweise landet er auf dem Rückweg
    im “Sugar Rush”-Automaten, einem Rennspiel für Kinder-
    wo er seine Medaille verliert und eine der Fahrerinnen, “Glitch” genannt,
    eine Münze oder ähnliches benötigt, um im nächsten Rennen zu starten.
    Da kommt ihr die Medaille recht, welche sie Ralph vor der Nase weggeschnappt hat.
    Nun muss Ralph “Glitch” helfen ihr Rennen zu fahren, seine Medaille wiederkriegen,
    rechtzeitig wieder in “seinem” Spiel auftauchen bevor es als defekt abgeschalten
    und aus der Halle entfernt wird-
    und zu allem Überfluss hat er unfreiwillig auch Cybugs aus “Hero’s Duty” befreit,
    welche sich jetzt langam überall ausbreiten…

    Wie man es von einer Disney-Produktion erwartet,
    sind die Animationen und die gesamte Optik überzeugend gelungen.
    Und, wie man es ebenfalls von Disney’s Trick-und Animationsfilmen gewohnt ist,
    ist der Film nur bedingt “Erwachsenentauglich”.
    “Ralph reichts” fängt nett an, die Grundstory wird erzählt,
    jede Menge Anspielungen auf andere Games und deren Figuren sind zu entdecken,
    man wähnt sich schon in einer “Best of Videogames”-Show.
    Nach nicht einmal 30 Minuten Laufzeit, mit dem Eintritt in das Spiel “Sugar Rush”
    und dem auftauchen von “Glitch”
    wird der Film dann beinahe unerträglich kitschig und nervig.
    Für Kinder mag diese knallbunte, oft in Pinktönen gehaltene Welt lustig sein,
    dazu past auch, dass ab diesem Zeitpunkt die Anspielungen auf andere Games stark
    zurückgefahren werden- da Kinder diese wohl eh nicht kennen und verstehen würden.
    Und ja, natürlich steckt dahinter eine Botschaft für die lieben kleinen,
    wie wichtig Freundschaft und Loyalität sind.
    Ist ja auch nichts dagegen zu sagen- aber nach dem, auch für ältere Zuschauer,
    wirklich netten Anfang habe ich mich größtenteils durch einen gut gemachten
    aber quietschig-bunten typischen Kinderfilm gequält und mich gelangweilt-
    da haben auch die schwer bewaffnete Baller-Tussi
    und die bösen CyBugs aus “Hero’s Duty” nichts mehr herausgerissen.

    4/10

    STARFIGHT

    Alex (Lance Guest) lebt mit seiner Mutter und seiner Freundin
    Maggie (Catherine Mary Stewart) in einem Trailerpark,
    und spielt dort jeden Abend den Arcade-Automaten “Starfighter”.
    Als er eines Tages bis zum Ende vordringt und den Punkterekord bricht,
    erscheint kurz darauf ein Mann, der sich als Centauri (Robert Preston),
    Erfinder von “Starfighter” vorstellt.
    Centauri nimmt Alex in seinem DeLorean-Raumgleiter mit, und entpuppt sich somit
    als Ausserirdischer, welcher im ganzen Universum solche Automaten als Test
    für geeignete Raumschiffpiloten aufgestellt hat, denn im Weltall herrscht Krieg
    gegen boshafte Invasoren, und gute Piloten sind selten.
    Auf einer Raumstation trifft Alex auf diverse andere Ausserirdische,
    und hört sich das ganze an-
    fühlt sich damit aber überfordert und erbittet seine Rückkehr zur Erde.
    Zuhause angekommen, bemerkt er, dass ihm feindliche Ausserirdische gefolgt sind,
    welche die möglichen neuen Starfighter ausschalten sollen.
    Da er nun keine Wahl mehr hat, kehrt er mit Centauri zur Raumstation zurück,
    wo inzwischen ein verheerender Angriff der Invasoren stattgefunden hat.
    Ein letztes bewaffnetes Raumschiff, der Prototyp der zerstörten Flotte
    ist noch intakt, und Alex ist der einzig übrige Starfighter,
    der zumindest im Spiel ungeschlagen ist…

    In Deutsch ist der Film (offiziell) nur als VHS erhältlich,
    auf DVD oder BD muss man zu Importen greifen.
    Das Video ist leider nur in Vollbild, während das Originalformat 2,35:1 wäre.
    “Starfight” ist eine unterhaltsame Mischung aus einem typischen 80’er Jahre
    Teeniefilm und Star Wars, welcher unverkennbar in manchen Szenen
    und beim Design der Ausserirdischen vorbild war.
    Hier wurden erstmals Raumschlachten mit Computereffekten statt Modellen realisiert,
    was 1984, zu seiner Entstehungszeit noch nicht bekannt und üblich war.
    Aus heutiger Sicht wirken diese natürlich arg angestaubt,
    aber das kann man dem Film ja nicht vorwerfen.
    Allerdings ist die aussage des Film heute um so witziger:
    Ein Zocker wird durch Abschüsse anderer Lebewesen und seinen dadurch erhaltenen
    Highscore zum Retter der Menschheit, ja sogar des ganzen Universums.
    Heute wäre man da wohl eher als potentieller Massenmörder abgestempelt.
    Darstellerisch gibt es nichts zu meckern,
    die Masken der ausserirdischen sind ebenfalls gelungen

    7/10

    STAY ALIVE

    Der Zocker Loomis gerät an eine Kopie des noch nicht veröffentlichten PC-Games
    “Stay alive”, und stirbt, kurz nachdem er es gespielt hat,
    auf mysteriöse Weise unter den selben Umständen wie seine Figur im Spiel.
    Sein Kumpel Hutch gerät an den Nachlass, unter anderem auch an das Spiel.
    Also werden ein paar Zockerkumpels zusammengerufen,
    um das unbekannte Spiel zu testen.
    Es geht dabei um die “Blutgräfin” Elisabeth Bathory,
    und das Spiel muss mit einer Beschwörungsformel gestartet werden.
    Kurz nachdem der erste im Spiel stirbt,
    passiert auch ihm das gleiche in der Realität…
    Der einzige Weg, dem sicheren Tod zu entkommen,
    liegt für die anderen wohl darin, das Spiel zu beenden, ohne zu sterben.
    Allerdings führen Erfolge im Spiel auch zu Veränderungen in der Realität.
    Natürlich forscht auch bald schon die Polizei im Umfeld der Freunde nach,
    denn wer glaubt schon an einen Videospiele-Fluch…

    Von ein paar Logiklöchern abgesehen wird man hier gut unterhalten,
    die Inszenierung ist gelungen, die Mischung aus Story und Horrorszenen passt-
    und auch die Schauspieler gehen größtenteils in Ordnung,
    wobei die Zocker erwartungsgemäß etwas Klischeehaft rüberkommen.
    Erstaunlich ist auch dass man es hier geschafft hat,
    den Film trotz nur wenigen gezeigten brutalen Szenen recht hart wirken zu lassen,
    der Director’s Cut ist mit FSK 16 ungekürzt.

    7/10

    TRON

    Einem der besten Programmierer der Computerfirma Encom, Kevin Flynn (Jeff Bridges),
    wurde von einem Kollegen die Idee zu einem Videospiel gestohlen.
    Ed Dillinger (David Warner) wird mit diesem Spiel zum Star der Firma,
    während Flynn entlassen wird und eine Spielhalle eröffnet.
    Jahre später: Dillinger ist inzwischen zum Geschäftsführer aufgestiegen.
    Programmierer Alan Bradley (Bruce Boxleitner) arbeitet für Encom am
    Sicherheitsprogramm “Tron”, welches die Computer überwachen soll.
    Eines Tages werden ihm die Zugangsrechte für sein Programm entzogen.
    Da er unter einem Vorwand aus dem System gesperrt bleibt,
    beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen.
    Seine Freundin Lora war mal mit Flynn zusammen, und schlägt vor mit diesem zu reden-
    um das Sicherheitsprogramm von Encom zu hacken,
    und so vielleicht herauszufinden was dort vor sich geht.
    Flynn ist natürlich sofort dabei, sieht er so doch die möglichkeit,
    sich an Dillinger für dessen Ideendiebstahl zu rächen.
    Es gelingt den dreien bei Encom einzubrechen-
    doch als Flynn sich illegal einloggen will, reagiert das alles überwachende,
    neu entwickelte, und allen unbekannte Master Control Programm auf drastische Weise:
    Flynn wird digitalisiert und so ins innere des Computers befördert-
    wo er nun als ein digitales Programm gegen andere in einer Arena antreten soll.
    Seine einzige Hilfe: Das Programm “Tron”, welches Bradley erstellt hat-
    und Flynn zur Seite steht…

    “Tron” war wohl deutlich seiner Zeit voraus.
    Als der Film aktuell war, lief er nicht besonders erfolgreich-
    da hatte man von Disney wohl anderes erwartet.
    Im Laufe der Jahre hat er sich allerdings zu einem Kultfilm entwickelt,
    der auch heute noch vollkommen überzeugt-
    auch wenn die Optik aus heutiger Sicht ein wenig steril wirkt.
    Damals war das aber das aufwändigste und beste was Computertechnik hergab.
    Die Story ist originell, die Optik absolut einzigartig, die Besetzung hervorragend.
    Ein echter Klassiker!

    10/10

    TRON LEGACY

    Vor 20 Jahren verschwand Kevin Flynn (Jeff Bridges) spurlos in der digitalen Welt.
    Sein Sohn Sam Flynn ist Aktionär von Encom,
    was ihm ein gutes Leben ohne Stress ermöglicht, mehr interessiert ihn nicht.
    Eines Tages erscheint Alan Bradley (Bruce Boxleitner) bei Sam,
    und erzählt ihm von einer mysteriösen Nachricht auf seinem alten Pager.
    Ursprung der Nachricht:
    Das “Flynn’s”, die alte, schon lange geschlossene Spielhalle seines Vaters.
    Sam macht sich auf den Weg zur Spielhalle, und sucht die Quelle der Nachricht.
    Diese entdeckt er in einem geheimen Raum, von welchem wohl nur sein Vater wusste.
    Er aktiviert den dort stehenden Computer- und landet in der virtuellen Realität,
    wie schon sein Vater 20 Jahre zuvor…
    Kaum dort angekommen, wird er von Wachprogrammen gefangen genommen,
    und wird auf das Spielraster geschickt.
    Sowohl den ersten Discus-Kampf, als auch das Lighcycle-Rennen
    kann er für sich entscheiden- da taucht Quorra (Olivia Wilde) auf
    und verhilft ihm zur Flucht aus dem Spielraster.
    Sie bringt Sam zu seinem Vater, welcher ihm erklärt
    dass sein von ihm geschaffenes Programm Clu die Macht übernommen hat-
    und eine Rückkehr in die reale Welt so nicht möglich ist.
    Finden die beiden gemeinsam einen Weg?

    28 jahre nach dem ersten Film erschien diese Fortsetzung,
    welche die Geschichte gekonnt und mit Originalbesetzung weitererzählt.
    War schon der erste “Tron” technisch am Rande der damaligen Möglichkeiten,
    steht ihm “Tron Legacy” da in nichts nach.
    Hervorragende Optik, erneut tolle Besetzung und eine gute weiterführung
    der Originalstory. Hier passt einfach (fast) alles.
    Lediglich der Soundtrack ging mir an manchen Stellen auf die Nerven, da dieser
    oft ziemlich gleich klingt, und vor allem gegen Ende sehr penetrant eingesetzt wird.
    Solange der Score im Hintergrund das geschehen untemalt passt das gerade noch-
    ein wenig mehr abwechslung hätte aber gut getan.
    Die “Disco”-Szene mit DJs und Tänzer beim Discus-Kampf
    war dann aber für mich einfach nur nervtötend und lächerlich.
    Der Score kostet den Film einen Punkt,
    so dass er knapp hinter dem Original ins Ziel geht.

    9/10

    WARGAMES

    David Lightman (Matthew Broderick) ist ein Computerfreak, und hackt sich
    schon auch mal in den Computer seiner Schule, um seine Noten zu verbessern.
    Irgendwann, auf der Suche nach einer Herausforderung,
    gerät er allerdings unwissend an Joshua, einen Computer des amerikanischen
    Raketenwarnsystems, mit welchem er ein Spiel beginnt:
    Weltweiter Thermonuklearer Krieg.
    Was er nicht ahnt: Joshua hört erst auf zu den Ernstfall zu berechnen,
    wenn er das Spiel auch gewinnen kann.
    Unklar ist nun, ob Joshua das Spiel als solches ansieht,
    oder tatsächlich Raketen startet.
    Nur der Programmierer von Joshua, Stephen Falken, kann jetzt noch helfen-
    doch dieser ist untergetaucht, und hat sich für tot erklären lassen…

    Teenie-Film trifft auf Kriegs-Thriller.
    Von der für heutige Verhältnisse abgesehen extrem veralteten Computertechnik
    abgesehen, kann der Film auch heute noch überzeugen.
    Gut besetzt und von Regisseur John Badham ohne Längen flott erzählt
    ist “Wargames” ein Highlight der 80’er Jahre.
    Selbst die Klischeebeladene Darstellung der Computerfreaks und Militärs
    kommt hier eher sympathisch als nervig daher.
    Das Ende des Films mögen zwar manche etwas kitschig finden,
    aber (vor allem für einen Amerikanischen Film) bemerkenswert ist es allemal.

    9/10

    WARGAMES 2 – DEAD CODE

    Der Film ist eher ein modernisiertes Remake, denn eine Fortsetzung.
    Ging es im Original noch um einen Nuklearen Weltkrieg,
    dreht es sich hier, 25 Jahre später, um Terrorismus.
    Die aktuellere Computertechnik tut dem Szenario zwar optisch gut,
    aber im Grunde kann man sich den Film sparen, wenn man das Original kennt.
    Darstellerisch und inszenatorisch ist alles im grünen Bereich, zeitlich angepasst-
    und somit immerhin gehobener Durchschnitt und kein Totalausfall.

    6/10

    #1616217
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Schau dir mal den neuen Jumanji an.

    #1616244
    NikeXNikeX
    Teilnehmer
    Profi (Level 3)

    eXistenZ liebe ich. Da war Cronenberg noch Cronenberg. Fand ihn besser als Inception. 9 von 10 gehen in Ordnung. Es gibt ja noch Hackers. Fand ich furchtbar, bis auf das WipEout Intro. Brainscan war einerseits öde, aber dann dieser VR Bezug. Einmalig.

    #1616246
    Retro-FanRetro-Fan
    Teilnehmer
    Anfänger (Level 3)

    “Jumanji” kenne ich nur das Original- konnte ich absolut nichts damit anfangen.
    Trifft übrigens auf fast alle Filme mit Robin Williams zu…
    War doch aber ein Brettspiel, wenn ich mich nicht täusche?

    “Hackers” habe ich vor langer Zeit mal gesehen- aber da ging es doch nicht um Games-
    oder habe ich da was verdrängt?
    Kann durchaus sein, auch den fand ich einfach nur komplett belanglos…

    #1616248
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Kennt jemand Terminal Entry? Der gehört hier rein. Den fand ich als Kind/Jugendlicher sehr geil. KA, ob der heute noch taugen würde. Habe da Zweifel.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Terminal_Entry

    Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine sind okay.

    #1616253
    Retro-FanRetro-Fan
    Teilnehmer
    Anfänger (Level 3)

    Nie davon gehört… Habe gerade mal geschaut- gibt es in Deutschland nur auf VHS.
    Noch dazu vom “Highlight”-Label, welches eher trashigen Kram veröffentlichte…

    #1616255
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Damals war das für mich kein Trash, aber da war ich schätzungsweise 13 oder 14 Jahre alt.
    Immerhin habe ich den Film im Gedächtnis behalten. Der Übergang des Films vom Spiel zur Realität hatte mich so umgehauen, dass ich die Panik darüber heute noch nachfühlen kann.

    EDIT
    Das kostet ja richtig Geld 😀
    https://www.ebay.de/itm/Yaphet-Kotto-Kabir-Bedi-TERMINAL-ENTRY-VHS-Raritat/263782359596

    Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine sind okay.

    #1616270
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Avalon ist schon sehr geil aber mit Mamoru Oshii rennt man bei mir eh offene Türen ein. Allerdings konnte ich mit Assault Girls nicht viel anfangen.

    #1616271
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Cronenberg gehört für mich zu den Regisseuren, auf die ich immer gespannt bin, was sie als nächstes machen. Die Filme enthalten enorm viel Subtext und gerade Existenz zeigt sehr schön, wie das Unterbewusstsein in Träumen arbeitet. Das wurde selten realistischer dargestellt als in dem Film. Dadurch entwickeln seine Filme, ähnlich Lynch eine Sogwirkung, die ihresgleichen sucht und schwer in Worte zu fassen ist.
    Die Fliege und Dead Ringers gehören mMn zu seinen besten Arbeiten. Die Schauspielkunst wirkt da zuweilen recht verstörend und löst ein beklemmendes Gefühl aus.

    Vielleicht nicht grad ein Film mit dem totalen Videospielbezug, aber the Beach von Danny Boyle enthält eine Videospielsequenz und mutet wie das Vorbild für Far Cry 3 an und ich würde einen Besen fressen, wenn die Macher sich diesen Streifen nicht wieder und wieder angesehen hätten. Werden auch ähnliche Themen abgehandelt wie der Verlust der Unschuld, wann ein Paradies zur Hölle wird usw. Am Ende stehen beide Protagonisten praktisch vor einer Entscheidung, die sie treffen müssen, derweil sie eine Entwicklung durchmachen.
    Vermutlich gefällt mir darum beides sehr gut. ^^

    Was sicher nicht unerwähnt bleiben sollte, sind die beiden Tron-Filme. Der Zahn der Zeit hat am ersten ordentlich genagt, aber geht immer noch. Die Neuauflage/Fortsetzung ist gar nicht mal so schlecht, insbesondere der Sound von Daftpunk ist Hammer und einer der besten elektronischen Soundtracks der letzten Zeit. Der andere wäre der von Chappie.

    #1616274
    NikeXNikeX
    Teilnehmer
    Profi (Level 3)

    Yo Retro Fan, dein Knowledge in Ehren, aber Lowyr empfiehlt dir den neuen Jumanji, und Du so: Kenn ich nicht, Ciao. Dann beim nächsten Tipp: Trash, Ciao. Das macht es halt müssig zu diskutieren. Oder sollte das alles nur ein Monolog plus Einleitungslawine sein? Aha, Kong, Du schätzt also Cronenberg auch? Mein Lieblingsfilm von ihm ist Crimes of the Future. Nicht nur weil er anders ist, sondern weil der Film wie ein offenes Buch ist, wenn du Cronenberg studieren willst.
    Ich erwähne jetzt noch mal versuchsweise einen anderen Film, nämlich “Der Rasenmähermann”. Die Angel Studios haben da Anfang der 90er ein Wunder vollbracht. Zusammen mit TRON1 war das DER Film, der in mir und bei den Freunden den Sog zur Sehnsucht nach VR erzeugte. Die Cyberwar Sequenzen, oder das Wettfliegen durch Cybertube, liegend, oder Cyberjobe als Gott (“Das ist mein Universum!”), die kleine CGI Erotik… magisch, neu, anders. Story zwar belangslos, aber mit einem Feeling von ET, von 80er Jahren, von Abenteuer. Habe das SNES Game gemocht. Ist nah am Film, sogar mit IQ Tests, 3D Welten, Autofahrten, Plattform Level und Jobe.
    Auch wenns nur Simulation von etwas neuem war, so denke ich gern mit Nostalgie daran. Ja, ich habe die Originalstory von Rasenmähermannn hier, als Erzählung und als Comic. Pierce Brosnan als gestresster und ambitioniert naiver Wissenschaftler macht seine Arbeit im Film gut. Fahey war o.k. Was mich richtig anmachte, war die Idee, das Bewusstsein in die virtuelle Realität zu kopieren. Was wohl Stanislaw Lem dazu sagen würde? Ja, die Originalstory hat nichts mit dem Film zu tun, sondern ist mega grotesk (Gras fressender nackter Mann). King konnte auch absurd sein, heute eher schnarch.
    Ich wette, die Meisten hier fanden den Film wie immer doof…

    #1616275
    Retro-FanRetro-Fan
    Teilnehmer
    Anfänger (Level 3)

    @ChrisKong:

    “The Beach” ist Klasse- vor allem auch die genannte Szene.
    Das ist aber dann doch zu wenig für diesen Thread. 😉

    Die beiden Tron-Filme muss ich mir auch mal wieder ansehen…
    stehen im Regal, hatte da nur in letzter Zeit wenig Lust drauf.
    Wobei ich dir recht gebe, dass der zweite Film auch gelungen ist-
    AUSSER beim Soundtrack, den ich katastrophal nervig fand.

    #1616276
    Retro-FanRetro-Fan
    Teilnehmer
    Anfänger (Level 3)

    Lowyr empfiehlt dir den neuen Jumanji, und Du so: Kenn ich nicht, Ciao. Dann beim nächsten Tipp: Trash, Ciao. Das macht es halt müssig zu diskutieren.

    Du hast schon gelesen, was ich geantwortet habe? Scheinbar nicht…
    Jumanji ist meines Wissens KEINE Videospieleverfilmung, zumindest das Original nicht.
    Da ich dieses schon Scheisse fand, spare ich mir ein Remake erst recht.
    Und in diesen Thread gehört das ganze dann schon mal gar nicht,
    selbst wenn der Film toll wäre. Daher, vollkommen zu recht: Ciao!

    Den nächsten Tip habe ich, wie man unschwer nachlesen kann, erstmal gesucht-
    und festgestellt, dass er nur auf VHS von einem Trash-Label rauskam.
    Was soll ich deiner Meinung nach jetzt machen?
    Mir sofort die VHS kaufen und ein Review schreiben?

    Da gibt es auch nichts zu diskutieren- wie denn auch?
    Ich kenne beide nicht, der eine (Jumanji) interessiert mich noch dazu nicht-
    und passt auch gar nicht zum Thema.
    Also fehlt schon die Grundlage für eine Diskussion.

    Und ja, den “Rasenmähermann” fand ich schon Scheisse als er rauskam. 😉

    #1616278
    NikeXNikeX
    Teilnehmer
    Profi (Level 3)

    Doch, hab ich gelesen, viel wars ja nicht (Essenz: “Kenn ich nicht” und “Trash”, oder wie jetzt mit “Scheisse”). Das macht dich als Diskussionspartner für mich uninteressant. Aber das ist kein Verlust für uns beide, nehme ich an. Und ich muss Kong recht geben, es besteht keine Kongruenz zwischen Text und Wertung, lediglich ein gewisser Narzissmus tritt hier meines Erachtens zu tage. Eine Diskussion kann übrigens mittels Fragen gestartet werden, wie es auch Kinder machen:
    “Was macht den Film für dich…?”
    “Wie siehst du…?”
    Ich gedenke nicht, deinen Beiträgen weiterhin Aufmerksamkeit zu schenken. Bitte serviere mir jetzt den Tee im Speisesaal.

    #1616279
    Retro-FanRetro-Fan
    Teilnehmer
    Anfänger (Level 3)

    Danke für das zukünftige Missachten meiner Threads. Ist besser so.
    Bevor ich noch hundert mal erklären muss, dass man einfach meine Texte lesen sollte.
    Wird dir auch nicht schwer fallen, da ich hier keine mehr zu veröffentlichen gedenke.
    Macht ja hier auch keinen sinn, nach dem was mir der Kong über das Forum erzählte…

    #1616281
    NikeXNikeX
    Teilnehmer
    Profi (Level 3)

    *spuckt den Tee aus*
    “Ich trinke ihn heiss! Das ist ist nur lauwarme Brühe!”
    Jason rennt aus dem Speisezimmer, und heult sich aus

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 35)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.