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Bonus 1: M!-Autoren über Soulsbourne

Thomas Nickel

Vor vielen, vielen Jahren fiel mir der Import-Test des ”Souls”-Urknalls Demon‘s Souls zu – die Asia-Fassung mit (eher zweckmäßigen) englischen Texten, an einer US- oder EU-Version hatte Japan-Publisher Sony damals kein Interesse. Die Erfahrung war sehr interessant. Das Konzept fühlte sich damals neu und anders an als das, was man sonst so vorgesetzt bekam. Kleinvieh-Gegner, die wirklich gefährlich waren? Langsames, planvolles Vorgehen? Das war 2009 schon sehr ungewöhnlich, aber auch willkommen. Die mäßige Übersetzung und die durchwachsene Technik sorgten allerdings auch für Irritation. So hatte ich viel Spaß mit Demon’s Souls, war in Sachen Wertung jedoch vorsichtig – 82 Spielspaßpunkte zückte ich damals. Ausschlaggebend war neben der erwähnten Technik auch das hohe Frustpotenzial für den durchschnittlichen Triple-A-Konsumenten. Rückblickend hätte mir der egal sein sollen, aber im Nachhinein weiß man es ja meistens besser. Und tatsächlich hat Demon’s Souls dann auch auf der PS5 endlich sein volles Potenzial entfaltet. Ich mag die dunkle Stimmung des PS3-Originals sehr, aber mit stabilen 60 fps spielt es sich auf der PS5 einfach noch mal so gut.

Oliver Schultes

Ja, ich bin mit Bloodborne erst spät zur FromSoftware-Party gekommen. Aber ich hab’s mir dann voll gegeben, alle ”Soulsborne”-Titel nachgeholt, bis zum letzten Item ausgelutscht und als Krönung Sekiro: Shadows Die Twice getestet. Die chronologische Fortentwicklung ging entsprechend an mir vorbei, allerdings empfinde ich das in der Rückschau nur als kleinen Nachteil. Jeder Titel steht für sich selbst, bietet individuelle Eigen- und Feinheiten, fasziniert mit unterschiedlicher Welten-Architektur und abgeänderten Spielmechaniken. Der Einstieg fiel mir beileibe nicht leicht, aber als ich Pater Gascoigne nach unzähligen Anläufen endlich gelegt hatte, war ich vom Virus infiziert. Was für eine Spannung! Was für Emotionen! Was für ein Frust! Was für ein Triumphgefühl! Hidetaka Miyazaki und sein Team hatten mich – pardon für diesen Ausdruck – bei den Eiern! Seitdem bin ich Fan der Designphilosophie und respektiere die Kompromisslosigkeit, mit der FromSoftware an neue Projekte herangeht. Ich kann aber auch die Leute verstehen, die gerne in diesen Kosmos eintauchen möchten, aber von der hohen Schwierigkeit abgeschreckt werden. Den Unentschlossenen unter Euch sei gesagt: Alle ”Soulsborne”-Titel sind machbar, auch wenn man nicht die Reaktionszeit eines Superhelden hat – Konzentration, Kontrolle, Ausdauer, Übung und Wille führen Euch ans Ziel. Und die sagenhafte Community, die in endlosen Wiki-Einträgen kleinste Details listet und in Videos Spielstrategien, Bosskampf-Tipps und andere Hilfen bereitstellt. ”Soulsborne”-Titel sind nicht nur für eigenbrötlerische Solo-Kämpfer, sondern auch für gesellige Teamplayer, die am Lagerfeuer gerne von ihren Geschichten in Boletaria, Lordran, Drangleic, Lothric, Yharnam und Ashina berichten.

Colin Gäbel

Demon’s Souls spielt in meiner Zockerlaufbahn eine ganz besondere Rolle. Hat es doch nicht weniger vollbracht, als meine 2009 dahinsiechende Begeisterung fürs Hobby neu zu entfachen. Zu einer Zeit, in der die (gefühlt) immer stärker werdende Tendenz zu übersimplifizierten Spielerlebnissen mit überbordender Inszenierung meinen Spaß am Zocken fast ausgelöscht hatte, kam das gnadenlose Action-RPG aus Japan gerade recht. Klar, das in diesem Special umfangreich beschriebene Drumherum macht die ”Soulsborne”-Vertreter nur noch besser. Mein Kern der Faszination ist aber die Spielmechanik. Es ist die Herausforderung, das Besserwerden und Lernen, die emotionale Hängepartie zwischen Ausrasten und Triumphgefühl, die mich primär an den Controller fesselt. Nicht eine wendungsreiche Story oder eine bombastische Inszenierung. Ganz so, wie in seligen Kinderzockertagen (oder zumindest meiner Erinnerung daran). Als Tester stand ich dann mit Dark Souls erstmals in der Verantwortung, FromSoftwares Erfolgsformel  für die M! Games in eine passende Wertung zu überführen. Gern hätte ich die 90+ gezückt, aber angesichts Kollege Nickels vorsichtigen 82% für Demon’s Souls schien mir dieser Schritt zu gewagt. Okay, in Relation waren die glatten 90% für den zweiten Teil dann vielleicht minimal zu hoch. Aber irgendwie musste man sich ja den späteren verdienten Regionen von Bloodborne, Dark Souls III und auch Sekiro: Shadows Die Twice annähern. Dass Olli nach jahrelanger Abwehrhaltung gegenüber der ”Souls”-Serie dann doch noch den Weg der Vernunft eingeschlagen hat, ist die Kirsche auf der Sahnetorte. Umbasa!

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29. September 2023 1:31

Fromsoftware sollte ne Castlevania Lizenz endlich holen..
(mit Castlevania OST…)

29. September 2023 1:25

als alter NES fan, sprach mir Demon’s Souls sofort an
… gewisse NES Games wie Zelda II, Castlevania etc. hatten einen ähnlichen Feeling.., welches mir der Wii / 360 Äre der “Casual / Vereinfachung” vom Gameplay zT. verloren ging, aber die Souls Franchise zum Glück stark wiederbelebte

kpt.duplo
19. Juni 2023 14:38

Sehe ich genauso. Das “Glücksgefühl stellt sich bei mir absolut nicht ein. Eher Erleichterung und Freude darüber diese Passage nie wieder spielen zu müssen. Mit anderen Worten das Gegenteil von Spaß sondern erleichterung darüber dass die Qual zumindest hier ein Ende hat. Auch die Wertungen finde ich vollkommen übertrieben.

Nicht zuletzt verstehe ich nicht wieso die Macher es für eine gute Idee halten den Spieler beim Tod zu bestrafen. (Verlust von Seelen, Blut…) Es ist das erklärte Ziel der Macher den Spieler oft sterben zu lassen. Das ist unumgänglich und gehört zum Konzept, wieso also noch die Strafe? Ich für meinen Fall finde es alles andere als motivierend wenn mir nach dem scheitern noch in die Eier getreten wird. Egal was ich mache oder spiele…

Runner
28. November 2022 21:07

Ich habe zwar irgendwie alle möglichen Teile im Haus, finde aber die Wertungen sehr stark übertrieben. Dieses” Wenn du 100 Mal gestorben bist und es dann endlich schaffst, ist die Genugtuung und der Triumph
umso grösser” bedeutet mir garnichts. Da bin ich nicht der Spielertyp dafür. Ich will nach einem Arbeitstag meine Ruhe haben und keinen Stress. Also bitte keine riesen Herausforderungen. Auch wenn es handwerklich sehr gut gemachte Spiele sind und alles total super ist, es ist einfach zu speziell. Die Wertungen von über 90 sind einfach schon Fan-Wertungen. Ich spreche hier von den extremen Vertretern. Eine 85 für ein sehr gutes Spiel, was aber nicht für jedermann was ist, wäre in meinen Augen vielleicht angebrachter. Oder vielleicht eine extra Wertung für besondere Fans die auf sowas besonders abfahren. Ich erinnere mich an eine Video Games von 1994 wo Stunt Race FX 3 oder 4 verschiedene Wertungen für verschiedene Modi bekommen hatte. Das war in dem Fall auch angebracht. Eigentlich keine schlechte Idee. Zum Glück hab ich mir die Soulsborne Teile immer günstig geholt. Ich habe nämlich immer nicht sehr lange gespielt . Wenn es aber jemand ganz besonders genießt, wie der Chef, dann freut es mich ihn.

Bort1978
19. Oktober 2021 12:47

Na ich würde jetzt nicht sagen, dass Doom in der 2. Liga spielt. Und das aus deinem Mund. ?

D00M82
19. Oktober 2021 12:03

Ja kommt es nicht. Wie soll ein Erstligist auch in der Tabelle an einen Zweitligist kommen 😀

Bort1978
19. Oktober 2021 10:58

Jup. Kommt nicht an Dark Souls ran. ?

D00M82
19. Oktober 2021 10:53

Dark Souls ist ganz okay, aber habt ihr mal Doom Eternal gespielt?

Bort1978
19. Oktober 2021 6:29

Zumindest im Heft kam auch noch ein Zusatzkasten mit alternativen Spielen. Dort war auch Nioh genannt. Teil 1 habe ich auch über 120h gesuchtet. Teil 2 will ich auch irgendwann mal angehen.
The Surge 1+2 kann ich auch nur empfehlen, wenn man Soulslike mag. Mit den beiden Spielen hatte ich jede Menge Spaß.

FirePhoenix
18. Oktober 2021 23:53

Was hier noch gar nicht angesprochen wurde und wesentlich mehr Soulslike ist als Sekiro ist ja Nioh. Hab Teil 1 mit Begeisterung gefinished, Teil 2 muss noch warten bis die Nioh Collection für PS5 mal günstiger wird.

Zerodjin
18. Oktober 2021 18:37

Unzählige Stunden mit Dark Souls und Bloodborne (auch dank der Root-Chalice-Dungeons) verbracht. Demon´s Souls musste ich auf der PS3 damals unfreiwillig abbrechen, Dark Souls 2 und 3 konnte ich zumindest auskundschaften, liegen alle drei jetzt auf dem Pile Of Pleasure.

Ich hoffe das Gameplay von Sekiro ist nicht wirklich so restriktiv wie befürchtet. Wenn der Fokus auf einer Kombination aus Millimetergenauigkeit und Sekundenbruchteiltakt liegt, bzw. wie oft beschrieben das Gameplay keine/kaum Variablen bietet, wird´s schwierig weil boring an der Leine…

Wäre schade um das Setting, das zieht mich auf jeden Fall und bleibe daher lieber optimistisch.

dunklertempler
18. Oktober 2021 13:42

Mit Sekiro angefangen und es ist ein Meisterwerk.
Die anderen Spiele haben mich dagegen nicht abgeholt, das Setting ist dort auch nicht so meins.

Opa_Hoppenstedt
18. Oktober 2021 11:27

Ich bin ehrlich, ich kann in den SoulsBorne Spielen nicht allzu viel reißen, trotzdem bin ich immer mit Leidenschaft dabei, mit der Betonung auf Leiden. Ich kann halt nichts für meine “Homer Simpson”-Fummelstummel. Trotzdem bin ich froh, die Spiele mit Ausnahme von DS2 (und Sekiro aus diversen Gründen) beendet zu haben und habe auch nichts gegen “den einen” Schwierigkeitsgrad. Dark Souls Remastered ist schliesslich mein Liebling (auch gerne mit Randomizer) und Bloodborne das einzige Ps4 Spiel, das ich platiniert hab. Ach ja, ich spiele natürlich offline.

Rudi Ratlos
18. Oktober 2021 10:34

Aus der Reihe reizen mich einzig Sekiro und Bloodborne, aber ich glaube nicht, dass ich das meinen Nerven antun kann ?

Der Artikel war wirklich toll und konnte zumindest gut anreißen, woher die Reihe ihre Faszination zieht. Einzig die Überleitungen am Ende jedes Parts hätte es imo nicht gebraucht, den Artikel dürften die meisten Leser eh am Stück verschlungen haben ?

greenwade
16. Oktober 2021 19:56

schön, mal wieder was von dir zu lesen. …und das von meinem gesabbel tatsächlich was hängen bleibt. ?

FirePhoenix
16. Oktober 2021 19:27


Danke, werd mich noch mal reinknien 😀

Daddler
16. Oktober 2021 18:18

ein schönes Understatement von Dir…

Lagann
16. Oktober 2021 16:31

Is ganz ok die Reihe.

Daddler
16. Oktober 2021 15:53

@spacemonkey Dies habe ich ja nur geschrieben, falls jemand überhaupt nicht mit der Spielmechanik klarkommt. Kann ja auch vorkommen. Der Boss in Deinem Video war für mich endgültig der Durchbruch mit dem Parieren. Ich weiß noch, wie ich das erste Mal die erste Phase geschafft und mich riesig gefreut habe und dann kommt noch eine Phase… Im übrigen gibt es zu diesem Bossfigt einen genial witzigen Moment in eine Video auf Rocket Beans TV. Die beiden Moderatoren Nils und Simon beissen sich an diesem Boss die Zähne aus. Dann sieht es so aus, als schaffe Simon den Boss. Er hat in in der 2. Phase fast besiegt, da ist der Akku vom Pad leer und er stirbt. Dieser Moment und die Reaktionen sind so klasse, da sie mir nicht unbekannt sind, was Spielpech anbelangt…

Spacemoonkey
16. Oktober 2021 13:36

anfangs hab ich auch so gespielt und versucht es mir mit “tricks” leichter zu machen. finde am ende kostet es einen viel mehr nerven und vor allem zeit. wenn man druck macht, pariert und die konter richtig einsetzt geht es deutlich schneller. ich empfehle gerade am anfang nicht so viele stealth kills zu machen um mit dem kampfsystem richtig warm zu werden. wenn man stundenlang rumschleicht und nie kämpft aber dann plötzlich vor einem boss steht ist man nicht wirklich warmgespielt.

hier mache ich zb genichiro ohne passive soulstaktik. alle 3 phasen in unter 3min. wenn man es da auf die lebensleiste absieht kommt man locker in den zweistelligen minutenbereicht. und dann in der dritten phase doch noch zu sterben ist doch nicht gesund fürs hirn 😉
https://www.youtube.com/watch?v=bCw1r4GITQ4
immer wenn man einen helleren metallischen klang hört hat man pariert und man kann direkt zuschlagen. sonst sind es normale blocks und nach solchen kommt man meist nicht zum zug und wird vom gegner unterbrochen. wenn man darauf achtet wird vieles einfacher

Daddler
16. Oktober 2021 12:25

Auf Elden Ring freue ich mich ebenfalls unfassbar. Zu Sekiro; jeder Boss lässt sich auch mit einer anderen Strategie besiegen. Ein Kumpel von mir hat ALLE Bosse OHNE! Parieren geschafft. Da er mit der Spielmechanik nicht gut zurechtgekommen ist. Seine Taktik; 1.) Ausweichen, ausweichen, ausweichen!!! 2.) Jeder Boss hat mindestens einen Angriff in seinem Angriffsmuster, wo er kurz innehält. In diesem Moment 1-2 zuschlagen und SOFORT weglaufen! 3.) Diesen Vorgang wiederholen. Bei dieser Methose reduzierst Du AUSSCHLIESSLICH die Lebensleiste des Bosses. ist die unten, kannst Du ebenfalls einen Todeshieb ausführen und dem Boss einen “roten”Punkt” nehmen. Es dauert nur wesentlich länger und Du musst die Angriffsmuster der Bosse kennen. Ich habe es selbst gesehen, bei der Hexe im Keller, dem Boss auf dem Dach und auch dem finalen Boss. Eine Sache noch; Es ist sehr hilfreich, wenn Du Manöver freischaltest, mit denen Du eine große Distanz schnell überbrücken kannst und schnell wieder weglaufen kannst. Ach ja, und der in meinen Augen schwerste Boss; ich sage nur Brücke / Kirschenblüte kannst Du leicht mit Asche, Erbsen (und Knallkörpern) besiegen! Daher Asche und Erbsen bis dahin auf gar keinen Fall verbrauchen. Ich wünsche Dir viel Erfolg, denn gerade auch die zweite Hälfte des Spiels ist einfach optisch wie spielerisch ein Traum!

FirePhoenix
16. Oktober 2021 6:22

Elden Ring wird wieder sowas von DayOne ?


Oh, bei dir also quasi wie bei mir. BB fand ich auch mit am leichtesten, musste mich anfangs nur eben umgewöhnen an den Kampfstil. Nur die schwereren Bosse in den späteren Dungeons waren knackig.


DS3 ist mMn der beste Einstieg, dann 2 und zuletzte 1, also genau rückwarts.


Absolut. Ich mag auch diese Gefühl, dass es jederzeit vorbei sein könnte und bin es auch aus den alten Zeiten gewohnt. GnG ist allgemein genial, aber der neueste Teil ist teilweise sehr unfair, während ich die anderen Teile besser schaffe. Ich warte noch auf ein Angebot für XBOX, noch hält sich der Preis leider sehr stabil.


Offtopic: Stimmt evtl. was nicht mit dem Kommentar Editor? Kann den Cursor seit gestern nicht per Tastatur nach links oder rechts bewegen (hoch/runter klappt), das hatte ich noch nie.

genpei tomate
16. Oktober 2021 1:22

Für mich, als alter “Arcadier” , eine der Spiele Reihe, die mir den Glauben an Videogames zurück-gegeben haben und alt-eingesessen Entwickler und neue-Games-Designer angespornt haben, ihr “Bestes” zu geben ( oder geben zu müssen…), denn From Softwares Welten, tatsächlich was neues erschaffen haben, trotz dem , dass sie die ausgelutschte Schwert-und-Drachen Thematik aufgreifen.
Ich greife eine Aussage Greenwades auf , als er vor Jahren sagte, dass DS1 wie ein Spiel aus der Arcade Zeit rüberkommt, indem jeder Abschnitt als ein Level gewertet werden kann. Recht hat-te er: Wenn es ein Spiel gibt, das mir ein “so wie früher” Gefühl vermittelt und trotzdem Kampf-Mechanisch, besser als viele anderen, “die Moderne” verkörpert, dann ist es “Dark Souls”: Das “Ghosts n Goblins” unserer Zeit und mit seinem Bruder “Bloodborne” mit zu den besten Games -Kreationen gehörend, die das Medium bieten.
Hach ja, wenn ich schon mal dabei bin: Besorgt euch “Ghosts n Goblins Resurrections”. 😉

Sanftmut
15. Oktober 2021 21:47

Bei mir war Dark Souls 3 der Einstieg in die Welt der Schreie und Flüche.
Ich wundere mich noch heute darüber, warum meine Nachbarn nie die Polizei gerufen haben, so laut, wie ich damals geflucht habe (war sogar mal heiser!).
“DU HU***S**N”, “DU F***E, um nur einige Beispiele zu nennen.

Aber trotzdem: hab das Spiel vergöttert. Die Szenarien die From Software geschaffen hat, sind einfach großartig!
Wenn ich während den Zock-Sessions am Wochenende zwischendurch dann doch mal die Wohnung verlassen musste und mir auf dem Weg zum Supermarkt irgendeine neue Idee eingefallen ist, wie ich Boss XY vielleicht schaffen könnte: unbezahlbar!

Bort1978
15. Oktober 2021 15:19

Google nach den Videos von Tyrannicon, die unten verlinkt hat. Die helfen dir bestimmt auch beim Uhu weiter.
Der ging eigentlich. Mit dem Endboss hatte ich am allermeisten Probleme. ?

Heisenberg
15. Oktober 2021 14:28

Mein erstes Souls war auch Dark Souls auf Xbox 360,auch nur weils in Gold gratis war.
Am Anfang dachte ich, sieht etwas altbacken aus und ist unfair und übertrieben schwer.

Aber es hat schnell Klick gemacht. Keine Quest Marker, keine Hilfe, keine Map. Voll geil und genau mein Ding. Wie bei vielen Resident Evil Spielen, viele Wege und Möglichkeiten, also voll meins.

Habs dann auf 360 dreimal durchgespielt und war somit ein Riesen Fan von From Software.

Nochmals das remastered 4 mal durch. Teil 2 durch, Teil 3 3 mal durch, ganz easy.

Dann Bloodborne durch, viel zu easy. Kaum gestorben. Bosse superleicht.

Aber dann kam Sekiro ????
Zu schwer, zu lang dauern die Bosse, zu lang die Lebensleisten. Kurz gesagt, für mich keine Chance.
Habs bis heute nicht durch und hänge bei Uhu fest.

Wer hat nur Rat für mich.
Naja bald kommt Elden Ring. Das wird wieder ein fest.

Vreen
15. Oktober 2021 13:42

Ist bei mir genauso. Selber bei dem eh schon langsamen ds2 habe ich teilweise mit smougs oder havels rüstung gespielt. Ist halt auch irgendwie ein geiles Gefühl einen schweren Angriff einfach aushalten zu können.

Umso schwerer die Umstellung für sekiro. Ehrlich gesagt hätte ich viel lieber ein ähnlich modulares kampfsystem, komplett mit unterschiedlichen Waffen und Rüstungen, bei sekiro gehabt

FirePhoenix
15. Oktober 2021 12:02

Bin mehr der Blocker, bei DS immer den “Tank” gehabt mit der dicksten Rüstung+Schild. Daher war BB auch rechts anders für mich, da heiß es immer ausweichen statt blocken. “Versucht” zu blocken, ja ja, nach wenigen missglückten Versuchen isses dann aber schnell aus.

FirePhoenix
15. Oktober 2021 11:58


Jo, nach begeisterten Reviews hatte ich damals auch Demons Souls aus den USA importiert, war ja regionfree und die PAL Version kam ja erst einiges später.
Changed my life – yes ?

Bort1978
15. Oktober 2021 11:58

Also ich habe bei Sekiro meistens bei den Bosse auf Angriffe gewartet und bin entweder ausgewichen oder habe versucht zu blocken / parieren, um dann Treffer nachzusetzen. Also ähnlich wie bei DS. Mag sein, dass das Kampfsystem anders gedacht ist, aber so bin ich auch durch das Spiel gekommen. Aber ist jetzt auch schon wieder echt ne Weile her und ich hatte es glaube nur bis ins NG++ gespielt.