Analysten geben Tipps zur optimalen Nutzung des PSN

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Bei der Präsentation tiefroter Geschäftszahlen am vergangenen Donnerstag versprach Kazuo Hirai, CEO von Sony, eine radikale Kursänderung, auch mit Blick auf Download-Tiel und das PlayStation Network. Drei Analysten geben nun ihre Vermutungen zum Besten, wie dies in Zukunft aussehen könnte…

Erster des Trios ist Michael Pachter, der via GI International seinen Senf dazu gab. Er gehe davon aus, dass Sony die kostenpflichtigen Inhalte reduziere, gleichzeitig aber weiterhin – im Gegensatz zu Microsoft – keine monatliche Gebühr verlangen werde.

Billy Pidgeon von M2 Research hält das aktuelle Freemium-Modell für gar nicht schlecht und ist das Meinung, dass Sony noch stärker darauf setzen solle. Generell sollte sich hin zu mehr bezahlpflichtigen Inhalten außerhalb des klassischen Gamings bewegt werden. In diesem Zusammenhang wäre auch eine Partnerschaft zu Abodiensten wie HBO oder ESPN, siehe Microsoft, denkbar.

Asif Khan, CEO von Panoptic Management Consultant, vertritt hingegen die Position, dass Sony sein Portfolio eher straffen und dafür auf Qualität setzen solle. Dies minimiere dann auch die Kosten. Er spielt sogar mit der Option, SCEA aus der Konzerngruppe auszugliedern, erwähnt aber gleichzeitig, dass dies in der Praxis wohl nie passieren werde.

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captain carot
16. April 2012 17:01

SCEA oder SCE? Und vor allem, warum gewinnträchtige Geschäftsfelder ausgliedern? Normalerweise gliedert man Verlustgeschäfte aus.