Die kürzliche Ankündigung von Nintendos Mastermind Shigero Miyamoto, dass er sich von seiner jetzigen Position zurückziehen wolle und sich kleineren Projekten widmen will (wir berichteten hier) hat nicht nur bei Nintendo für Entsetzen gesorgt – auch die Börse, das Sensibelchen der Marktwirtschaft, reagierte natürlich sofort: Reuters berichtete gestern, dass der Aktienkurs von Nintendo nach Bekanntgabe der Nachricht um 2% fiel – in Relation zum durchschnittlichen Verlusts des Nikkei um 0,7%.
Nintendo hatte die Nachricht sofort dementiert – und bekanntlich bleibt der Mario-Schöpfer der Firma ja auch erhalten. Trotzdem wurde jetzt vielen das Unvermeidliche bewusst: Irgendwann ist die Designer-Legende nicht mehr da. Und nicht nur Aktien-Besitzer fragen sich, was dann aus Nintendo wird.
Analyst Asif Khan von Panoptic Management Consultants behauptete jetzt gegenüber IndustryGamers, dass Miyamotos Abgang nur geringe Auswirkungen auf Nintendos “Firmenwert” hätte: “Es hätte größere Folgen, wenn Miyamoto zu Microsoft gehen würde”, glaubt Khan. “Der Mann ist 59 Jahre alt und letztendlich muss jeder mal in Rente gehen oder sterben.“
“Die Zeichen, die er in der Videospiel-Industrie gesetzt hat, werden natürlich nicht über Nacht verschwinden, stellte der Analyst heraus. [ ] aber wer denkt, dass nur ein Mann für deren [Nintendos] Erfolg verantwortlich ist, liegt falsch. Steve Jobs hat ein großartiges Team geschaffen, dass den Erfolg von Apple fortführt, und ich habe keinen Zweifel, dass Miyamoto und Iwata dasselbe geplant haben.
Nintendo wurde übrigens 1889 gegründet – als Hersteller von Hanafuda-Spielkarten.









Ja der große Mann sollte sich lieber kleinen Projekten hingeben, dann bekommen wir auch noch mehr Stoff von ihm bevor er wirklich in Rente geht 🙂
Stimmt, egal wie oft man sich unter Schönheit Chirurgie Messer legt. Man kann sein Äußeres anpassen. Aber das Altern, das kann man nicht aufhalten. Eines Tages, werden wir alle sterben. Das ist der Lauf des Lebens. So sollte man seine Erfahrungen der jüngeren Generation weiter reichen, auf das Sie es “”besser”” machen kann.