David Jaffe

5
62

Für leise Töne ist er nicht gerade bekannt: David Jaffe. Der God of War-Schöpfer brach auf seinem Blog eine Lanze für die vielgescholtenen Publisher – indem er auf die Entwickler (verbal) einschlug, die seiner Meinung nach selbst Schuld sind, wenn sie Grund zum Jammern haben:

Ich lehne den müden Vorwurf ab, dass die Publisher die Spieleentwickler unterdrücken. Und ich lehne diese Vorwurf wegen dieses klassischen Satzes ab, den sie sicher schonmal gehört haben: Jeder bekommt das, was er verdient. Punkt”, schrieb Jaffe auf seinem Blog. Anders ausgedrückt: Man ist das wert, was man auszuhandeln im Stande ist. Er argumentiert, dass Entwickler keine Verträge bei Publishern unterschreiben sollten, die sie nicht mögen, und sich solange nicht auf etwas einigen sollten, bis sie vollständig mit dem Vertrag zufrieden sind:“Wenn euer Studio nicht gut genug ist, um bessere Angebote zu bekommen, und nicht klug genug ist, um mit alternativen Finanzierungs-Formen die Publisher zu umgehen, dann verdienst du, was du bekommst, fügte er hinzu.

Auch das die Publisher die Entwickler in ihrer Kreativität einschränken, hält er für einen Irrglauben: “Als jemand, der ebenso für einen Publisher wie auch für einen Entwickler gearbeitet hat, kann ich Ihnen sagen, dass in mindestens 50% der Zeit die Entwickler einfach nicht gut genug sind, um das ‘große’ Spiel zu machen, von dem sie denken, dass sie dazu in der Lage wären, unabhängig davon, wie viel kreative Freiheit sie bekommen”, behauptete Jaffe – mehr dazu auf seinem Blog.

5 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
17. April 2013 17:44

Hmmm…was macht der eigentlich zur Zeit? “” Jeder bekommt das, was er verdient. Punkt””Ah, er sonnt sich bestimmt im Erfolg seines letzten Titels…Twisted Metal. xD

ChrisKong
17. April 2013 15:10

Lieber Affe, als Jaffe.

Siekard
17. April 2013 14:26

Wow… jeder kriegt was er verdient: Ja, Baby, Kindstot, haste verdient und deine Familie soll leiden! Wasn Arsch, aber war er ja schon immer.God of War ist aber toll, Kratos aber auch ´n Arsch. ^^

ChrisKong
17. April 2013 13:44

Der macht es sich aber ganz schön leicht. Logisch können die Publisher die Entwickler unter Druck setzen. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, dass es früher überhaupt die ganze Zeit Diskussionen über Publisher gab. Damals war das entwickelnde Studio wichtig und jemand der den Vertrieb übernahm, wenn das Studio diese Kapazitäten nicht hatte. Als die Vertreiber merkten wieviel Geld in diesem Business zu holen ist, hatten sie natürlich Blut geleckt und wir sind in der Situation wie sie sich heute präsentiert, mit ein paar wenigen Publishern die alles kontrollieren und aufkaufen…………….zum Kotzen!!!!

WNxKraid
17. April 2013 13:19

Wiedermal viel zu stark verallgemeinert.Mit ner Starken Marke wie GoW im Rücken hat man ja auch eine viel bessere Ausgangsposition, als ein unbekannter Entwickler mit ner neuen Marke.Den Fall das zu wenig Geld oder zu knappe Zeivorgaben die Entwickler hindern das bestmögliche Ergebnis abzuliefern, gibt es dabei genauso wie Entwickler welche schlichtweg überfordert sind.Das Hauptproblem ist ja sowieso, das hier meist zwei Welten aufeinander treffen.Die Kreativen mit wenig Sinn fürs geschäftliche und die Geschäftsmänner ohne allzu große Ahnung vom kreativen Prozess.Somit arbeitet man oftmals Gegeneinander, statt miteinander für das optimale Ergebnis zu sorgen.Ich will keinesfalls sagen das man den Entwicklern alle Zeit der Welt lassen muss, ganz im Gegenteil, etwas Zeitdruck ist manchmal ganz förderlich, aber zu viel davon ist mitunter tödlich.Gutes Beispiel dafür, das übermäßig viel Zeit noch kein gutes Spiel garantiert: Duke Nukem Forever.