Gameplay Director Patrick Fortier hat jetzt im Interview mit Eurogamer klargestellt, dass Bossgegner in Deus Ex: Mankind Divided doch nicht “totgeredet” werden können. Entsprechende Meldungen waren vor einigen Wochen aufgetaucht, nachdem in einem älteren Interview die verschiedenen Spielstile erklärt worden waren.
Fortier unterstreicht nun, dass es Situationen mit NPCs geben werde, die verbal gelöst werden können. Bosskämpfe seien jedoch etwas anderes und losgelöst davon zu betrachten. Aber auch bei denen werden nach wie vor “nicht-tödliche” Lösungsmöglichkeiten unterstützt.
Deus Ex: Mankind Divided erscheint in der ersten Jahreshälfte 2016 für PS4 und Xbox One.









[quote=Ravingrabbid]
@SonicFanNerd
Beim ersten Mass Effect gab es unter anderem die Möglichkeit den Ober-Endboss Saren zum Suizid durch Dialog zu überreden. Kämpfen musste man Ende dann zwar trotzdem gegen ihn, da er wiederbelebt wurde, aber so konnte man sich zumindest eine gesamte Phase des Kampfes sparen. Sowas ähnliches hätte ich mir auch für Deus Ex gewünscht.
[/quote]Beste Stelle in allen drei Teilen!
@carotDas wäre auch ein sehr guter Ansatz. Und irgendwie auch realistischer. Dass jeder Boss mit sich reden lassen wird, wäre auch irgendwie unglaubwürdig.
Kurzfassung:Sowas könnte bei Bossgegnern auch von der jeweiligen Motivation abhängen.Boss 1 ist so fanatisch, dass er nicht mit sich reden lässt.Boss 2 ist ggf. durchaus Argumenten zugänglich.Boss 3 wiederrum reagiert auf solche Versuche besonders aggressiv.
[quote=SxyxS]
ich denke dass auf unterer Ebene so etwas längst realisiert wurde,
zb bei Mass Effect,wo man mit Dialogoptionen die Wahl hat Leute in die Party aufzunehmen oder gg sie zu kämpfen,
nur ist das bei Bosskämpfen eine Sache der [b]glaubwürdigkeit[/b] in jeder Hinsicht:
die Bosse [B]müssen[/b] weder tiefgreifende Characktäre sein als dass man viel erleuchtendes zu quatschen hätte,
noch wäre eine Kampfoption [b]realistisch[/b],weil ein Bossgegner zuerst Schachmatt gesetzt werden muss um überhaupt ein Diskussion gefahrlos führen zu können(selbst Blade Runner kam nicht wirklich um diesen Kniff rum weil Roy zu 99% tot war),dh man hat ihn längst überwältigt u entwaffnet um den Dialog führen zu können-dh wenn er nicht reden oder aufgeben will bleibt nur Exekution.Ein anschliessender Kampf in so einer Situation wäre [b]unrealistisch[/b] an den Haaren herbeigezogen.
Kommt noch hinzu dass es schwierig ist eine Story zu konstruieren in der der Held glaubwürdig eine emotionale Bindung zu gleich mehreren Bossen im Spiel haben kann.
Das funktioniert in MGS u einem Mafiaszenario in dem sich ein Mafioso am eigenen Clan rächt-aber sonst??
In einem Spiel wie Deus Ex wo man um die ganze Welt reist um bosse zu töten,wohl kaum.
Ergänzend möchte ich noch hinzufügen dass es das schon längst gibt-bei Sly Cooper wo sowohl
die Endbosse Dimitri als auch King Panda teil von Slys Truppe werden.
Kommt noch hinzu dass ich im letzten Deus Ex den ersten Endboss gar nicht wirklich getötet sondern nur geteasert habe,er aber trotzdem hopps ging weil das Drehbuch nichts anderes zulies(im vorgänger hats noch funktioniert)
[/quote]Ich kann deine Haltung verstehen, teile sie aber nicht so. :)Die fett markierten Stichpunkte möchte ich nun kurz kommentieren:Realismus in einer Dystopie zu verlangen finde ich ziemlich optimistisch. :)Deine Haltung dazu mag ich dabei gar nicht an sich kritisieren.Meine Haltung ist eine andere:Es geht um ein Spiel, welches in einer Dystopie angesiedelt ist.Das man da schon ein wenig “”over the top”” gehen darf, finde ich legitim.Und müssen muss nix. 🙂 Geht eher darum, dass es “”könnte””. Auch schweben mir nun nicht alle Bosse in einem Deus Ex vor, aber ein spezieller Antagonist und/oder halt der “”Endboss””.Überstrapazieren sollte man so etwas nicht, dann wirkt es vermutlich nicht mehr.Was ich teile ist das Problem mit der Immersion.Also mehr oder weniger die Glaubwürdigkeit, die schwierig dabei wäre.Aber ehrlich gesagt ist das nicht meine Aufgabe das vernünftig zu verpacken. Ich bin kein Softwareentwickler (bzw. Storyautor).Ich hab da lediglich einen interessanten Ansatz drin gesehen, der sich vom Einheitsbrei absetzt. :)[quote=Ravingrabbid]
@SonicFanNerd
Beim ersten Mass Effect gab es unter anderem die Möglichkeit den Ober-Endboss Saren zum Suizid durch Dialog zu überreden. Kämpfen musste man Ende dann zwar trotzdem gegen ihn, da er wiederbelebt wurde, aber so konnte man sich zumindest eine gesamte Phase des Kampfes sparen. Sowas ähnliches hätte ich mir auch für Deus Ex gewünscht.
Aber zumindest gibt es ja eine No-Kill-Option. Selbst die hat bei HR gefehlt. Im Original jedenfalls.
[/quote]ME 1 ist ein gutes Beispiel, wie so etwas aussehen könnte. Im Ansatz. Denn richtig durchdacht war das nicht. Es wirkte schon recht bemüht und aufgesetzt. Auch mit dem Einfluss von der Sovereign.Aber das geht in die Richtung die mir vorschwebt.
@SonicFanNerdBeim ersten Mass Effect gab es unter anderem die Möglichkeit den Ober-Endboss Saren zum Suizid durch Dialog zu überreden. Kämpfen musste man Ende dann zwar trotzdem gegen ihn, da er wiederbelebt wurde, aber so konnte man sich zumindest eine g
ich denke dass auf unterer Ebene so etwas längst realisiert wurde,zb bei Mass Effect,wo man mit Dialogoptionen die Wahl hat Leute in die Party aufzunehmen oder gg sie zu kämpfen,nur ist das bei Bosskämpfen eine Sache der glaubwürdigkeit in jeder Hinsicht:die Bosse müssen weder tiefgreifende Characktäre sein als dass man viel erleuchtendes zu quatschen hätte,noch wäre eine Kampfoption realistisch,weil ein Bossgegner zuerst Schachmatt gesetzt werden muss um überhaupt ein Diskussion gefahrlos führen zu können(selbst Blade Runner kam nicht wirklich um diesen Kniff rum weil Roy zu 99% tot war),dh man hat ihn längst überwältigt u entwaffnet um den Dialog führen zu können-dh wenn er nicht reden oder aufgeben will bleibt nur Exekution.Ein anschliessender Kampf in so einer Situation wäre unrealistisch an den Haaren herbeigezogen.Kommt noch hinzu dass es schwierig ist eine Story zu konstruieren in der der Held glaubwürdig eine emotionale Bindung zu gleich mehreren Bossen im Spiel haben kann.Das funktioniert in MGS u einem Mafiaszenario in dem sich ein Mafioso am eigenen Clan rächt-aber sonst??In einem Spiel wie Deus Ex wo man um die ganze Welt reist um bosse zu töten,wohl kaum.Ergänzend möchte ich noch hinzufügen dass es das schon längst gibt-bei Sly Cooper wo sowohldie Endbosse Dimitri als auch King Panda teil von Slys Truppe werden.Kommt noch hinzu dass ich im letzten Deus Ex den ersten Endboss gar nicht wirklich getötet sondern nur geteasert habe,er aber trotzdem hopps ging weil das Drehbuch nichts anderes zulies(im vorgänger hats noch funktioniert)
[quote=SxyxS]
haufenweise leute totschiessen ist ok,
aber jemanden zum suizid überreden soll heikel sein?
[/quote]Ich denke schon, dass es eine andere emotionale Ebene einnehmen kann.””Erschieße”” ich nun zahllose gesichtslose “”Sturmtruppen”” um zum Boss zu kommen, oder muss ich mich in einem komplexen Gespräch, in der die Beweggründe, die Emotionen, das Leben, die Vergangenheit virtuell zu Leben erweckt wird, einem (virtuellen) Individuum stellen?Aber generell stimme ich dir schon zu: Figuren töten ist immer halt Figuren töten. Nur die Bindung, bzw. Abneigung, zu den Figuren variiert stark.Darüber hinaus könnte man eine solche Vorgehensweise ja an den vorigen Spielstil koppeln:Renne ich wie Rambo durch den Bosskomplex und mähe alles um, dann fehlt die Option für einen solchen “”Überredungsbossfight”” .Ist man allerdings eher der Leisetreter und hat den Bosskomplex still und heimlich infiltriert, so ergäbe das eine tolle Option in meinen Augen.Mann könnte das ja eben auch noch mit den Augments unterfüttern. Quasi könnte man seinen Gegner “”hacken”” und so weitere Dialogoptionen erhalten, um den Boss zu “”überreden”” (ähnlich dem Spiel “”Remember Me””).Aber gut, das sind halt auch nur wirre Gedanken in meinem Kopf. ;)Manchmal finde ich sowas spannend und ich mag es so etwas nicht immer gleich ad acta zu legen. (Sonst hätten wir vermutlich nie Bossfights ala Metal Gear Solid erhalten ^^).Ich find es schon ein wenig schade, dass das nicht weiter verfolgt wird.
ich empfinde das jetzt nicht unbedingt als Bad news. Im Gegenteil. Lofwyr bringst es mit seinem Kommentar ziemlich gut auf den punkt.[quote=Lofwyr]
Nachvollziehbar ist allerdings das man z. B. Osama bin Hitler nicht einfach zum Aufgeben überreden kann.
[/quote]
Schade, aber egal. Kanns trotzdem kaum erwarten.
Tja,bei Oberbossen die ihr Leben riskieren um dich zu tötenliegt die Wahrscheinlichkeit bei 0% dass die sich dann noch ausgerechnet von dir zur Aufgabe überreden lassen(u insbesondere dann nicht wenn du dem Oberboss zuvor noch alle Leute getötet u sein Geschäft ,seine Lebensgrundlage,sein Lebenswerk,seine Pläne etc ruiniert hast,was man ja üblicherweise in Spielen tun muss um überhaupt zum Bosskampf zu gelangen,geschweige denn diese in den Suizid zu treiben 🙂
[quote=SxyxS]
haufenweise leute totschiessen ist ok,
aber jemanden zum suizid überreden soll heikel sein?
[/quote]Ich glaube nicht das das so gemeint war. Nachvollziehbar ist allerdings das man z. B. Osama bin Hitler nicht einfach zum Aufgeben überreden kann.
haufenweise leute totschiessen ist ok,aber jemanden zum suizid überreden soll heikel sein?
Schade, wäre mal ein interessante Ansatz Bosskämpfe auch verbal zu einem finalen Schluss zu führen.Mich hätte die Mechanik dahinter interessiert, Zumal Deus Ex da durchaus Möglichkeiten geboten hätte (“”Augmented-Brainchip-Overload””, Überreden zum Suizid für das große Ganze, etc.). Zugegeben, das wäre schon heikel, aber im inzwischen “”erwachsenen”” Medium Videospiele durchaus denkbar.