
Wie Eurogamer mit Bezug auf den Bericht in einer belgischen Zeitung berichtet, droht Electronic Arts nun Ärger mit dem Land wegen seiner Weigerung, an FIFA 19 bzw. dem Spielmodus Ultimate Team Änderungen vorzunehmen. Knackpunkt sind die kaufbaren Kartenpacks mit zufälligem Inhalt, die nach der belgischen Einschätzung mit Lootboxen gleichzusetzen sind und deshalb eine Art Glücksspiel darstellen – was nach den Landesgesetzen illegal wäre.
Diese Einschätzung wurde bereits letztes Jahr getroffen und hat u.a. Valve und Blizzard dazu veranlasst, bei Counter-Strike: Global Offensive bzw. Overwatch Anpassungen vorzunehmen. Electronic Arts sieht das Ganze dagegen nicht ein und bleibt bei seinem bisherigen Vorgehen. Deshalb soll nun die belgische Staatsanwaltrschaft Ermittlungen aufgenommen haben, ob das als kriminelles Vorgehen zu werten ist.
Kommt man dort zu der Einschätzung, droht nun tatsächlich ein Gerichtsfall daraus zu werden – warten wir mal ab, ob EA nicht doch einen Rückzieher für sinnvoll halten wird…









Ich halte Mikrotransaktionen und damit einhergehend Lootboxen für eine Seuche in der heutigen Spielelandschaft. Allein schon wie viele Mobile-Titel ich aufgrunddessen fallen gelassen hatte, welche ohne diesen Mist aber vermutlich wunderbare Spiele wären…
Electronic Arts sieht das Ganze dagegen nicht ein und bleibt bei seinem bisherigen Vorgehen.
Konsequent. Ein Gerichtsfall als Lootbox. 🙂
Bin gespannt was draus wird.
Belgien = Land des Jahres
Erst die unterhaltsame WM und jetzt die Pioniersarbeit gegen gierige Publisher.
Bitte alle IN DEN KNAST werfen!
😉
Yup. Bitte als kriminelle Aktivität einstufen. Dann ne riesen Geldstrafe hinterher. Dann bitte andere Länder nachziehen. Einer muss halt anfangen. Meinen Segen haben die.
Haha. ?
Sehr schön.