
Während für die Nutzung des Cloud-Gaming-Service OnLive eine monatliche Gebühr in Höhe von 14,95 Dollar anfällt, soll es bei dem vergleichbare Dienst Gaikai kein solches Abo geben. Wer bei Gaikai spielen will, muss allerdings mit Pop-ups und anderen Werbebannern rechnen, die während des Zockens eingeblendet werden. Zudem ist das kostenlose Spielen zeitlich begrenzt. Den vollen Titel gibt es nach Ablauf der vom Publisher vorgegebenen Probezeit nur gegen Bares.
Gaikai-Mitgründer David Perry wehrt sich indes gegen Vergleiche mit OnLive: “Wir sind keine Konkurrenten von irgendwelchen anderen Streaming-Unternehmen oder -Technologien. Die Leute kommen nicht zu uns, um Spiele zu spielen, sie spielen die Games auf der Seite vom Publisher. Der Publisher benutzt unsere Technik, um das alles möglich zu machen. Egal von wo aus du klickst, du landest immer auf der Seite vom Publisher mit der neuesten Version des Spiels.”
Mehr über Cloud-Gaming:









interessant an dem konzept: die Publisher betreiben ihre serverfarmen selbst. Das dürfte technisch einfacher zu realisieren sein.
Ich meinte ganz was anderes. Konsumenten sind auch nicht unbeeinflussbar. Man muss ja nur ein paar neue Bedürfnisse generieren und schon wird so ein Projekt interessant. Hier sind natürlich alle immer völlig unbeeinflussbar, das ist mir schon klar. Fanboyismus ist ja auch höchst selten von marketing beeinflusst…
Eine Menge. Was du gar nicht kaufst geht unter, siehe Mini Disc, Beta Max o.ä.Auch wenn´s beim letzteren zum Teil damalige Werbung war, zum Teil waren´s auch die schneller fallenden Preise, die VHS für Kunden attraktiv machten, trotz der schlechteren Quali.Schönes Beispiel aktuell ist der online Vertrieb von Musik. Hier werden die Online Verkaufszahlen zwar immer richtig schön hingestellt, das Wachstum rausgekehrt, den Löwenanteil der Verkäufe machen aber immer noch CD´s aus und es werden soweit ich weiß mehr CD´s über Onlinehändler verkauft als Musik in Downloadstores gekauft wird.Beim PC ist der Downloadbereich für Spiele zwar schon interessant, der Hauptteil wird aber ebenfalls noch mit Abstand auf Disc verkauft.
“”Wie weit sich dabei sinnfreie Veronlineung treiben lässt entscheiden am Ende allerdings eh die Konsumenten.””Wieviel die Konsumenten tatsächlich selbstständig entscheiden, sei mal dahin gestellt.
Ich will richtige Spiele. Dabei stört mich insbesondere das man irgendwann nicht mehr zocken kann.Trotzdem wird online natürlich kommen und gleichzeitig auch viele positive Aspekte. Aber an Onlinevertrieb alleine glaube ich nicht, zumindest mittelfristig. Ich denke die nächsten 50, 60 Jahre wird es immer auch Datenträger geben.
Seht´s mal realistisch: Hier hofft die Wirtschaft auf DIE neue Einnahmequelle, nicht nur bei Spielen auch bei anderen Anwendungen. Wenn der Markt erst mal abgegrast ist kommt wieder ein neuer Trend.Wie weit sich dabei sinnfreie Veronlineung treiben lässt entscheiden am Ende allerdings eh die Konsumenten.
Sehe ich auch so.
Genau Tetsuo, da hast du recht.Ich will auch nichts mieten.Ich will das mir was gehört.Ich will meine Games sehen.Sollte dies zur Norm werden, werde ich mein Hobby auf den Nagel hängen.So einfach ist das.Es gibt genug “”alte”” Games die ich noch nicht gespielt habe:-)Für mich sind diese Cloud-Gaming-Service Versuche reinste Verarsche und Abzocke.
Aber den Sinn hinter der Technik sehe ich immer noch nur darin dem Kunden einfach sein Besitzrecht zu nehmen. Er wird zum Mieter degradiert, sein Nutzungsrecht wird Massiv eingeschränkt. Ich will das mir das für das ich bezahle auch gehört, basta! Der Wandel der sich derzeit durch die Bank vollzieht beängstigt mich etwas. Die Hersteller versuchen krampfhaft die Kontrolle über für sie bisher nicht greifbare Bereiche zu erlangen. Sei es nun der Besitz von Spielen, der Gebrauchtmarkt, das langsame sterben lassen des PCs oder die immer dreisteren kosten bei den DLCs.
Ich finde, man sollte offener an sowas rangehen. Wenn es die Norm wird, ist es natürlich sch…Aber wenn es eine (gute wie ich denke) Alternative bleibt, dann ist es durchaus interessant. Man stelle sich vor: Auf Geschäftsreise/an der Uni/Schule/… in Pausen ist es möglich, auf dem Laptop viele interessante Games schnell zu zocken, no strings attached…Das wäre zumindest für mich ein interessanter Bonus. Solange es eine Alternative bleibt, wie gesagt…
Das interessiert mich alles nicht. Ich werde so etwas nicht unterstützen. In ein paar Jahren werden bestimmt, genau wie bei On Live verschiedene Server abgestellt. Dann hast Du 70 Euro für ein Spiel bezahlt und auf einmal ist es weg. Na danke schön. Nee, sowas brauche und will ich auch nicht. Ich bin immer an neuer Technik interessiert, aber nicht an so einem Rotz.
Ob die Werbung auch mit Adblock Plus funzt?Irgendwie kann ich mir übrigens nicht so recht vorstellen, dass Nintendo Mario Kart dafür freigegeben hat.Von der Kostenseite ist Gaikai allerdings wirklich etwas interessanter, auch wenn ich sowas nicht nutzen werde. Ich will meine Games zu Hause stehen haben.
Das ist im Endeffekt genauso wie Sonys neue Demogeschichte. Mir ist es allerdings lieber einen fixen Monatlichen Betrag zu bezahlen und dafür von dieser nervigen Werbung verschont zu bleiben. Halbe Spiele und dann auch noch Werbe- pop ups die mitten unterm Spielen reinplopen, das wird ja immer schöner. Ich bin mit der Richtung in die sich mein einstmals liebster Zeitvertreib hin Entwickelt nicht mehr einverstanden. Ich bau mir jetzt eine Zeimaschine und reise 20 Jahre zurück. Zu nes und snes Zeiten sind die Leute auch abgezockt worden mit den Preisen, aber da hab ich wenigstens noch was bekommen für mein Geld.