GameStick

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Wieviele Konsolen braucht die Welt? Wenn es nach PlayJam, der “weltweit führenden Plattform für Casual und Social Games auf TV” geht, zumindest noch eine mehr. Denn seit gestern läuft die Kickstarter-Kampagne für den GameStick.

Laut Pressemitteilung ist GameStick “eine kleine aber leistungsstarke, dedizierte Spiele-Konsole, die direkt in einen TV-HDMI-Steckplatz kommt – mit einem voll ausgestatteten Bluetooth-Controller – ready-to-play- direkt aus der Box. Wenn man unterwegs ist, kann der Stick einfach in den Controller eingeclickt warden. So wird das Spielen am großen Bildschirm mobil.” Für uns klingt das nicht so ganz logisch, denn mobiles Spielen sollte ja nunmal eben genau keinen Fernseher erfordern, aber na gut…

Die technischen Daten:

  • Prozessor – Amlogic 8726-MX
  • Speicher – 1GB DDR3 / 8GB FLASH
  • WiFi – 802.11 b/g/n
  • Bluetooth – LE 4.0
  • OS – Android Jelly Bean
  • Controller – Bluetooth, 4 Modi: iCade, Gamepad, Mouse und Keyboard

Wie unschwer zu erkennen ist, wird zwecks Spiele-Versorgung auf Android gesetzt, aber auch das hört sich noch kurios an, denn laut Kickstarter-Seite hat PlayJam derzeit etwa 200 Spiele “identifziert”, die mit dem GameStick prima funktionieren würden – ziemlich wenig, aber ohne Touchscreen geht eben auch vieles nicht.

Die Kampagne läuft bis Ende Januar und hat das Ziel, 100.000 US-Dollar einzusammeln – Verkaufspreis für das dann hoffentlich finanzierte Gerät sollen 79 US-Dollar (ca. 60 Euro) sein. Wer sich genauer dafür interessiert, der findet bei Kickstarter noch jede Menge detailliertere Infos, außerdem hilft das Video unten schon mal zur Entscheidungsfindung:

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extremo
3. Januar 2013 20:45

Kann ich nur zustimmen: Dinge die die Welt nicht braucht. Gebe diesem Projekt keine Chance. Mir kommts so vor, als ob nun jeder Idiot (sorry) versucht durch Kickstarter an etwas Geld zu kommen.

Walldorf
3. Januar 2013 18:21

In zwei Jahren wirds diese Android-Konsolen in jedem Discounter für um die 50 Euro geben. 😉

Grindor
3. Januar 2013 17:26

So langsam wird wirklich jeder (unötige) mist auf Kickstarter finanziert.

retro xxl
3. Januar 2013 17:07

In einigen teilen der welt verhungern menschen oder sterben an krankheiten, weil die finanziellen mittel für die behandlung fehlen und hier wird geld für solchen dreck gesammelt…. und wahrscheinlich werden die ihr geld auch bekommen, wobei doch jeder cent woanders besser angelegt wäre….solche nachrichten machen mich irgendwie sauer….bekloppte welt!

WNxKraid
3. Januar 2013 15:27

“”Dinge die die Welt nicht braucht”” – die Zweite.

Flammuss
3. Januar 2013 12:55

Habe ich jetzt den Ansatz von Android falsch verstanden? Das OS wurde doch entwickelt, um sich ständig (mehrmals pro Jahr) weiter zu entwickeln, was es ja auch macht. Auch die Hardware ändert sich bei Android gefühlt jede Woche, weshalb Entwickler ja nun mal lieber für eine etwas stabilere OS Plattform entwickeln (z.B. iOS).Wie lange soll die Konsole also aktuell sein und vor allem bleiben? Kann ich da drauf dann nach einem Jahr keine aktuellen Spiele mehr spielen?Und warum sollte jemand diese Casual Mini Spielchen auf einem Fernseher spielen wollen?Mit ist das komplette Konzept dahinter nicht ganz klar! (Langfristig)

captain carot
3. Januar 2013 12:26

Da fehlt ein Display.Wer keine Konsole hat, aber ein Android Gerät mit HDMI Out braucht übrigens nur ein Bluetoothpad. :-p

tak
tak
3. Januar 2013 11:12

Ich finde die Idee nicht schlecht, ich kenne genug Leute die auf den ersten Blick ziemliche Casuals sind, keine Konsole außer vielleicht Wii, keinen starken Rechner haben und dennoch liebend gerne Binding of Isaac und Super Mario World im Emulator zocken. Die großen AAA Spiele für moderne Konsolen überfordern einfach viele Leute.Durch Kickstarter bekommt man Aufmerksamkeit der Käufer und Entwickler, so bekommt die Konsole auch ihre Ports. Es ist zwar Android, dennoch müssen die Spiele ja angepasst werden.Die Idee ist auch auch recht charmant, schnell bei einem Kumpel das portable Ding anstöpseln und das neueste Indiespiel zeigen.Dennoch- ich brauchs nicht, nach dem Ouya ist die Idee einer Nischenandroidkonsole nichts neues, ihr Geld bekommt die Firma auf jeden Fall, aber es werden keine Rekorde gebrochen, beim Spielenachschub wird das Ding auch im Schatten von Ouya stehen.Ähnliche Geräte gibts wohl anscheinend schon, aber ohne öffentliche Aufmerksamkeit gibts keine Community und keine Spiele.Und faszinierend wie man mit Kickstarter einfach so Geld scheffeln kann.

Unglueck
3. Januar 2013 10:51

Im ersten Moment dachte ich: Cooler Bluetooth Controller zum mitnehmen fürs Handy/Tablet!Bei genauerem Betrachten sieht das Steuerkreuz mal richtig mies aus..Wenn ich weiter drüber nachdenke ist das ganze mit Android ohne Touchscreen sowieso völlig sinnfrei und mir erschließt sich auch nicht warum die aus einem (offenbar) fertig entwickelten Produkt ein Kickstarter Projekt machen.

Tommo
3. Januar 2013 10:32

Wayne?

Next Snake
3. Januar 2013 10:27

Wird der Markt jetzt langsam mit Android Abspielgeräten überschwemmt?

3. Januar 2013 10:21

Dinge, die die Welt nicht braucht …