Steve Gaynor, Designer bei der Fullbright Company und unter anderem für Gone Home verantwortlich, hat jetzt in einem Interview mit NowGamer erklärt, warum aus der Sicht eines unabhängigen kleinen Entwicklerstudios das Entwickeln für PS4 deutlich leichter als für Xbox One ist.
Hauptgrund dafür sei die Paritätsklausel, welche es diesen Teams verbiete, ihren Titel auch auf der Microsoft-Konsole zu veröffentlichen, wenn dieser bereits für ein PlayStation-System erhältlich ist. Für ein kleines Entwicklerstudio sei es aber schier unmöglich, einen Titel gleichzeitig für mehrere Konsolen zu produzieren, sodass man eben lieber bei der PlayStation bleibe und sehe, was passiere.
Gaynor betont jedoch, dass es für Indie-Entwickler viele verschiedene Veröffentlichungsoptionen gebe und diese nur in seinen Augen die beste sei.


















Danke für den Werbespot 🙂
Also Verarbeitung und Material sind bei Microsoft schon mal besser!Meine Playstaion3 Slim hat immer so laut geknackt wenn sie warm oder heiß geworden ist und die Ps4 soll ja ein ziemlich lautes Laufwerk haben.Ist jetzt keine Parteiergreifung!Nach meiner Prognose wird es immer einen Gleichstand zwischen Sony und Microsoft geben.Ich empfinde Microsoft als Vertrauenswürdiger.Und die Kinect Kamera ist auch ne edle Sache.Die Sonygemeinschaft (die Spieler) ist sich auch eher fremd und man fühlt sich bei XBox und XBox One mit anderen verbundener weil man auch durch die Extras an Hardware viel besser Kontakt aufnehmen kann. Auch der ganze Hackerhype um Sony und seine Konsolen stößt bei Eltern und seriösen Erwachsenen oder auch Volljährigen nicht auf Begeisterung.Man kann sogar behaupten wer bekennender PS4 Fan ist setzt sich einem gewissen Vorurteil aus.Also Leute immer schön Originale kaufen und auf eure Umgangssprache achten!
Für Indie- Entwickler ist alles nicht so leicht. Kleines Studio, weniger Leute aber ein großer Konzern, welcher die Leute extrem unter Druck setzt. Das ist vollkommen unnötig. Kein Wunder, dass man sich da eher für Sony entscheidet. [img
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Genau das meine ich ja, ich finde diese Politik scheisse, aber wenns den Entwicklern nur ums Geld geht, dann launchen sie halt die MS Version zuerst, wo soll da das Problem sein?Das Problem, Indies sehen sich als Künstler und die sind natürlich aus Prinzip gegen solche Systeme, was ich auch richtig und gut finde. Aber dann soll man auch dazu stehen und nicht so tun, als werde man monetär drangsaliert, so kommt es rüber und das stimmt eigentlich nicht. Sonst kann ich ja beispw. auch argumentieren, wenn der Gesetzgeber Kinderarbeit erlauben würde, könnte ich kostensparender produzieren. In diesem Fall diktiert halt der Markt die Modalitäten und formuliert die Grenzen in denen sich die kleinen Fische bewegen.Gut soll das auch niemand finden, nur dass wir uns da nicht missverstehen.
Das ist so durchaus korrekt. An der Stelle kann man natürlich fragen, warum die One Fassung nicht als erstes rausgebracht wird, viele Kleinentwickler wollen sich aber anscheinend nicht von MS diktieren lassen, was sie wie zu tun haben.Damit liegt das Problem letzten Endes tatsächlich bei MS, die so zwar keine Blockbuster aber viele kleine Titel verlieren.
Logisch ist es eine unhaltbare Gängelung, man kann ja darauf verzichten und eben nicht für MS releasen, was nun besser ist muss jeder selber wissen, aber zu SNES Zeiten war der Idealismus auch nicht so weit verbreitet.MS versucht sich am Yamauchi-Modell. Wenn sie meinen damit Erfolg zu haben, das müssen sie selber wissen.Aus Sicht der Entwickler muss jeder selber wissen, welche Opportunitäten man nutzen will. Prinzipienreiterei ist in dem Fall vielleicht ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann.
[quote=ChrisKong]
“”Hauptgrund dafür sei die Paritätsklausel, welche es diesen Teams verbiete, ihren Titel auch auf der Microsoft-Konsole zu veröffentlichen, wenn dieser bereits für ein PlayStation-System erhältlich ist. Für ein kleines Entwicklerstudio sei es aber schier unmöglich, einen Titel gleichzeitig für mehrere Konsolen zu produzieren, sodass man eben lieber bei der PlayStation bleibe und sehe, was passiere.””
Aber auf die Idee, halt zuerst, oder gleichzeitig für MS zu releasen kommt man nicht, oder was? Man kann sich mit der eigenen “”Klugheit”” auch selber einschränken, wenn man will.
[/quote]Klug ist nicht das erste Wort was mir einfallen würde für Leute, die sich von Microsofts Knebelverträgen einschüchtern lassen. Ein paralleler Release macht mehr Arbeit, also entwickelt man als sehr kleines Studio erst mal für die Konsole, die in mehr Wohnzimmern steht. Ist doch logisch. Warum man danach keinen Port für die XBO entwickeln darf, erschließt sich mir nicht wirklich. Aber Microsoft ist scheinbar der Meinung gut auf diese Spiele verzichten zu können.
Anyway, als kleiner Entwickler möchte ich ja mein Spiel auf einer möglichst breiten Basis anbieten. Kommt diese Gängelung nur von MS, dann kann ich den Prinzipienreiter spielen, oder bringe das Game halt zuerst für die MS Plattformen und danach für die anderen.Muss ja jeder selbst wissen, was es ihm bringt.
Ich kann die Argumentation nicht nachvollziehen. Es ist besser für kleine Entwickler für Sony zu arbeiten, weil man da nicht gleichzeitig für andere Systeme entwickeln darf? Fehlt da vielleicht ein Teil der News oder ist da was falsch übersetzt worden? Jeder Entwickler hat doch die Freiheit für die Plattform zu basteln, für die er will. Wer nur für eine Plattform entwickeln will, der macht das oder wird man bei anderen Anbietern gezwungen für alle möglichen Plattformen gleichzeitig zu entwickeln?
Also geht es doch nicht ganz ohne Hintergedanken…Quasi, eine Hand wäscht die andere. Naja, nur meine Meinung, aber wenn Goliath David einen Friedensvertrag anbietet, dann sollte dieser für die Zukunft, auch frei von allerlei Stolpersteinen sein.PS: Gone Home ist, neben Stanley Parabel, für etliche Spieler GOTY im Indie-Bereich. Also nicht ganz so unbedeutend. Aber natürlich immer noch Indie und daher wirtschaftlich unbedeutend, wenn man Entwickler wie Microsoft als Vergleich heranziehen möchte.
[quote=DGS]
Unnötige Klausel…
Der alleinige Vorteil liegt bei Microsoft, alle anderen müssen schwitzen. Denn man zwingt die Entwickler damit zum früheren Release auf der One. (Warum verzichten andere Hersteller auf darauf?) Die Folge: MS setzt kleiner Teams unter unnötigen Zeitdruck. Den kreativen Köpfen hinter Indie-Projekten schmeckt dies verständlicherweise nicht.
[/quote]Das ist allerdings nur bei den Entwicklern der Fall, die über das ID@Xbox Programm gänzlich kostenfrei an 2 Xbox One DevKits kamen. Als kleines Entgegenkommen quasi. Da gefühlte 90% der Entwickler, die an dem Programm teilnehmen, eh Unity nutzen (das es bei den beiden DevKits übrigens auch gratis dazu gibt), ist das eigentlich Jacke wie Hose. Hier wird einfach nur zu viel Wert auf die Aussage eines unbedeutenden Entwicklers gelegt. (Zumal diese Klausel ja schon sei kurz nach der E3 bekannt ist)
Unnötige Klausel… Der alleinige Vorteil liegt bei Microsoft, alle anderen müssen schwitzen. Denn man zwingt die Entwickler damit zum früheren Release auf der One. (Warum verzichten andere Hersteller darauf?) Die Folge: Kleiner Teams werden unnötig unter Zeitdruck gesetzt. Den kreativen Köpfen hinter Indie-Projekten schmeckt dies verständlicherweise nicht.
Ich mag Tee lieber als Kaffee…….Interessiert nur auch niemanden
Eigentlich recht sinnfrei die news…
“”Hauptgrund dafür sei die Paritätsklausel, welche es diesen Teams verbiete, ihren Titel auch auf der Microsoft-Konsole zu veröffentlichen, wenn dieser bereits für ein PlayStation-System erhältlich ist. Für ein kleines Entwicklerstudio sei es aber schier unmöglich, einen Titel gleichzeitig für mehrere Konsolen zu produzieren, sodass man eben lieber bei der PlayStation bleibe und sehe, was passiere.””Aber auf die Idee, halt zuerst, oder gleichzeitig für MS zu releasen kommt man nicht, oder was? Man kann sich mit der eigenen “”Klugheit”” auch selber einschränken, wenn man will.