
Ganze 14 Monate hat es gedauert, bis eingetreten ist, was Skeptiker von Anfang an erwartet haben: Google zieht bei seinem Spielestreamingdienst Stadia (teilweise) den Stecker – zumindest in einem Aspekt, der ehemals groß angekündigt wurde.
Denn wie Stadia-Oberhaupt Phil Harrison in einem “Produkt-Update” im Google-Blog schreibt, sei zwar unter anderem mit dem Start von Cyberpunk 2077 bewiesen worden, dass die Technologie von Stadia auch in größerem Maße funktionieren würde. Gleichzeitig habe man sich aber nun zu einer neuen Ausrichtung entschieden und wolle sich darauf konzentrieren, das System Dritthersteller quasi als Dienstleister anzubieten.
Konkret bedeutet das, dass Google seine Pläne für die Produktion eigener Exklusivspiele aufgibt und nur noch fertigstellen wird, was kurzfristig machbar ist (angekündigt war bisher allerdings auch gar nichts). Die eigenen Studios werden geschlossen und die etwa 150 dort tätigen Entwickler sollen anderswo im Konzern unterkommen, so sie wollen: Jade Raymond gehört nicht dazu, der Abgang der ehemaligen Ubisoft-Ikone ist bereits bestätigt.
Wer ein Stadia-Pro-Abo nutzt oder Spiele beim Service gekauft hat, braucht sich laut Harrison keine sorgen machen, dieser Betrieb soll wie gehabt weiter laufen. Aber wer Google über die Jahre verfolgt hat, sollte sich dessen langfristig besser nicht zu sicher sein…








Ach, bei dem süßen Blick muss selbst ich das kläffen aufhören, Jade…äh dem berechtigten Blick aufs Thema, Wade, meint ich natürlich… 😉
diese unnötige moralapostelei hier… ?
jade ist weiblich, attraktiv und prominent. das ist in der spielebranche einzigartig. da ist es völlig normal, und meiner meinung nach auch ok, das ihre schönheit immer wieder thematisiert wird. da muss man nicht sofort wie ein hund am gartenzaun anfangen zu kleffen. zumal sie sich ja auch selbst entsprechend in szene setzt.
Meinte natürlich ein nicht(!) an einfache Mitarbeiter ist widerwärtig (Sorry für das harsche Wort- naja typisch harsch wie mein Kommentar halt…).
Also auf die Mitarbeiter würd ich es hier nicht beziehen, wenn da nix Exklusives kam. Find ich unpassend wenn hier in manchen Kommentare hier auf die Mitarbeiter losgegangen wird und damit mein ich nicht Jade Raymond, denn was wissen wir was die viell. an guten Prototypen gemacht haben und die Führungshanswurschten bei Google z.B. nicht für viel attraktiv oder sonst was gehalten haben.
Der Verein selbst tut mir nun wirklich nicht Leid, da mehr als genug Kohle um auch mal was auszuprobieren und dass manche an einfache Mitarbeiter und deren Leben denken ist widerwärtig.
Die einfachen Mitarbeiter können froh sein, wenn ihnen dieser Verein sonst wo eine Stelle bietet und sicher werden sich da auch einige um den Service selbst gekümmert haben und weiterhin kümmern, also redet nicht so, als wären die fürs Nixtun bezahlt worden, denn ich wusste noch gar nicht, dass wir hier im Unternehmer-Forum sind.
Jade Raymond? Keine Ahnung, was die wirklich Alles genau gemacht hat, aber sicher hat die nicht mehr Aufmersamkeit verdient als was weiß ich wer. Sie hat ja nicht mal Assassins Creed erfunden, aber ist so sehr Synonym damit geworden.
Da hat jedenfalls allgemein die Spielepresse sie gern wegen ihrer Schönheit so in den Mittelpunkt gerückt und auch so getan, als gäbs fast keine anderen Frauen bei Entwicklerstudios oder Herstellern.
Da muss ich ja sogar Ubisoft mal teilloben, denn obwohl da scheinbar ein ziemlicher Irrsinn mit Mitarbeiterinnen getrieben wird, stellen sie zumindest mal in einer Info-Reihe Mitarbeiterinnen vor.
Aber in der M! war ja mal ein Interview wo mehr zu ihrer Arbeit stand, aber ich kann mir aus den Interviews selten lang was merken, Sorry.
Warum soll die überhaupt gescheitert sein? Also zumindest jetzt bei Stadia wär ja wohl die Idee schon mal teilgescheitert und wo steht, warum sie gegangen wird oder geht? Oder warum sollte sie allein Schuld sein, dass Google die Eigenentwicklungen aufgibt?
Find auch immer lustig, wie man die Intelligenz bei Frauen, besonders bei schönen (wobei ja Schönheit auch ein Typ-Frage ist) herausstellen muss und damit ungewollt immer das Klischee des (schönen) Dummerchens weiterleben lässt.
Für Stadia selbst kann ich nur hoffen, dass nicht allzu viele Leute viel Geld Spiele ausgegeben haben, wo sie dann viell. in 1-2 Jahren nicht mehr nutzen können. Aber dann könnte Google freundlicherweise z.B. mit Valve was aushandeln, damit die Leut dann Steamkeys bekommen, denn so manches Spiel ist ja bis dahin (bzw. heute schon) bei Weitem nicht mehr den heute geschweige denn denn den damaligen Stadia-Preis wert.
Dass man sowas wie Stadia trotzdem als Pool für Tests ansehen und es anderweitig irgendwie nutzen könnte sollte aber schon klar sein und wenns nur das ist zu testen wie attraktiv Streaming von Spielen ist und wer welche Geräte wie nutzt und was weiß ich was die alles für Messdaten sammeln.
Es ist halt einfach schade, naiv und oberflächlich wenn man diese intelligente Frau nur auf ihr Äußeres reduziert. Damit wäre ich allgemein vorsichtig bei Menschen. Wir sollten Menschen ermutigen weiterzumachen auch wenn mal was nicht so gut klappt und wir sollten uns für die Menschen freuen wenn sich gut entwickeln, aus Fehlern lernen, Erfahrung sammeln und fleißig sind 🙂
Ich seh, indem ich einen Punkt aufgreife, noch keine Legitimation der Sache drin.
Aber ich geb dir recht das ich das Thema besser hätte nicht ansprechen sollen.
Mein Fehler.
Das hättest du auch tun können, ohne diesen angeblichen Ruf zu erwähnen (“aber sie hat nun mal ihren Ruf aufgrund ihres hübschen Äußeren”). Damit gibst du solchen Personen eine Form von Legitimation in dem, was sie sagen. Das stört mich.
@ghostdog83 Mein Kommentar bezog sich auf ihre Arbeit, nämlich das sie bei den Stadia Game Studios, eventuell unverschuldet, gescheitert ist.
Zunächst, was mir auffällt. Wenn der Name in irgendeiner News hier erscheint, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, mindestens einen Kommentar zu erleben, der sich nicht auf ihre Arbeit bezieht. Schaue ich dagegen mal in die aktuelle Diskussion bei Resetera vorbei, so wird weder ihr angeblicher Ruf noch sonst was thematisiert, was nicht mit ihrer Arbeit zu hat. Da sind die User offensichtlich schon einen Schritt weiter, wie sie damit umgehen.
Was sind das wohl für Personen, die zu diesen “Ruf” beigetragen haben? Wenn ich da an das jetzige NeoGAF denke, dann wohl solche, die unter einem Bild “Würde” schreiben.
@The-Boy-Who-Lived
Du meinst hier in diesem Forum war die eiserne Fanboy Brigade unterwegs? Muss ich verpasst haben.
Das ist ja der Fallstrick … frei nach dem Motto in ein paar Jahren: “Was kümmert uns das Geschwätz von gestern”. Nichts, aber auch gar nichts, würde google davon abhalten den Dienst komplett einzustampfen, wenn es aus deren Sicht sein muss. Ob es dann irgendeine Art Kompensation für Leute geben würde, die die Games extra für Stadia gekauft haben? Eventuell eine Migration zu einem anderen Dienst.
Aber ja, erstmal geht es nur um Spiele aus eigener Herstellung.
Da da eh noch nix großes irgendwie bekannt war, gibt es da erstmal auch nix zu trauern. Hoffentlich können die Teams wirklich größtenteils in der Unternehmensstruktur aufgeteilt werden.
Was Jade Raymond angeht:
Die Dame wird inzwischen genug Know-How und insb. Branchenkenntnis besitzen, dass sie sehr wahrscheinlich schon wieder irgendwo unterkommen wird. Die Frage ist vielleicht, ob sie das überhaupt noch will oder gar nötig hat. Vielleicht macht sie auch erst mal n Päuschen.
Ich weiß nicht ob die Häme hier angemessen ist. Google beendet nicht den Streamingdienst, sondern die Entwicklung eigener Spiele. Es kann also auch mangelhafter Output des eigenen Studios sein, dass schlicht unnötig Geld verballert ohne einen Hit zu produzieren. Das gleiche liest man ja heute auch auf Eurogamer über die Amazon Studios, die jährlich 500 Mio verbraten ohne je was ordentliches produziert zu haben. Das Geschäftsmodell der Streamingplattform sehe ich aktuell nicht fallen. Ich bin mir sicher dass Game-Streaming eine Zukunft hat und Google diesen irgendwann wachsenden Markt nicht verschlafen möchte. Erst recht nicht wenn Amazon in diese Richtung geht. Und auch MS und Sony bieten hier ja bereits Lösungen an. Schon Apple hatte damals Musik-Streaming verpennt.
Bei Stadia verhindern mehr das Preismodell und einige Unzulänglichkeiten in der Benutzerfreundlichkeit den Durchbruch. Warum für 99€ Hardware kaufen, dann womöglich noch ein Abo abschließen (wenn man 4K möchte) und dann noch für 70€ die Spiele kaufen. Cyberpunk hat ja bewiesen dass man mit einem attraktiven Preis auch Käufer findet.
Na wer hätte das gedacht… interessant finde ich das natürlich gerade in Bezug auf dieses Forum und die Forenanderer Fachmagazine. Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es hier einige Stimmen, die das als den Zukunftsschlag ins Gesicht für Sony und MS gesehen haben. Was das alles für Debatten und Fanboy-Gelager nach sich gezogen hat… Damit meine ich nicht die, die das als Erweiterung und Ergänzung zum vorherrschenden Konsolenmarkt gesehen haben und darin Potenzial sahen… sondern die beflügelten “Propheten”, die noch jeden Zweifel an Stadia ausmerzen wollten. Eiserne Brigade.
Aber das trifft ja auf jedes Thema hier zu, welches Potenzial zum Polarisieren hat. Mich eingeschlossen. Bin wohl immer bis zu letzt ein großer Kritiker und Schwarzmaler. Wenn man daran denkt, was schon alles der Untergang für dieses und jenes Unternehmen hätte sein sollen… vielleicht sollte es Lehrkurse in Wahrsagerkugelnreiben geben, die einen zum Prognosetreffen qualifizieren? oder weniger Wert auf das Gerede anderer legen… aber hier sind ja auch Leute mit Herzblut bei der Sache… was ja durchaus positiv sein kann.
Ich frage mich ebenfalls, ob das wirklich für Dritthersteller weiterhin vertretbar und reibungslos attraktiv ist. Vor allem mit Langzeitsichtweise betrachtet.
Falls der Sexismus mir unterstellt wird: Nicht ich hab ihr den Ruf verpasst noch diesen gut geheißen, sondern ledeglich angemerkt das es durch die Pleite bei Stadia nicht besser werden wird.
Und es wird Niemanden interessieren was man leisten wollte und wo sich Obrigkeit dagegen gestreubt hat, man wird daran gemessen was man tatsächlich vollbracht hat.
Man sollte meinen das es keine Rolle spielt ob jetzt Frau oder Mann scheitert, tut es aber sehr wohl in der Realität, wo Frau sich in einer Männer Domäne durchbeißen muß und stereotypen Männer sich daran einen abfreuen wenn Frau scheitert.
Ein Arbeitskollege von mir hatte es vor kurzm mal zu mir gebracht, um mir zu zeigen, wie das Ganze so aussieht. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie stabil das alles läuft. Ich habe ein paar Spiele ausprobiert. Unter anderem Doom 64 und Cyberpunk. Das sah schon sehr gut aus.
Aber es ist eben wie es ist. Ohne Internetleitung absolut nutzlos und wird der Dienst eingestellt, hat man auch alles verloren. Die Idee ist so vom Grundprinzip nicht verkehrt, aber für mich ist es dennoch nichts. Und wenn ich diesen Bericht hier lese, hört sich das für mich nach einer Bankrotterklärung an.
Ist ja eine Bankrott-Erklärung. Aber mal ehrlich, wer so ein überteuertes unattraktives Paket schnürt, ist doch selber schuld. Da hätten auch eine Art Avengers Team aus Kojima, Raymond, Spector, Garriot und Miyamoto nix mehr reissen können. Der Dampfer hatte das Titanic-Label und den Eisberg, genannt Kundenfreundlichkeit, gerammt. Gute, unverzichtbare Exclusives hätten zumindest etwas helfen können.
Was Leistungsausweise angeht, ist bei öffentlichen Personen immer so eine Sache. Wir wissen ja nicht, was hinter den Kulissen geht. Also kann man sich nicht vollumfassend ein Urteil bilden. Den Sexismus kann man sich da übrigens sparen.
Ganz deiner Meinung ?
Da geht sie hin “eure Zukunft”…
Wird wohl noch nicht direkt geschlossen um die derzeit noch zahlende Kundschaft direkt vor den Kopf zu stoßen. Hoffentlich ziehen die bald vollends den Stecker, kann es nicht früh genug erwarten.
Zu Jade Raymond; ich sehe sie eher als Galionsfigur. Zumindest waren die ersten AC-Teile unter ihrer Leitung noch Spiele die mich wirklich interessierten, da sie storymäßig durchaus durchdacht waren – bzw. überhaupt noch eine Story besaßen, im Gegensatz zu den völlig repetitiven/austauschbaren/0815 AC’s der letzten Jahre.
Woran es letztendlich lag das sie weder bei EA noch bei Google wirklich zum Zug kam, wird man irgendwann/irgendwo ma nachlesen.
Das war auch so interessant ..hätte man in der Anästhesie einsetzen können.
Es gibt die einen, die sie nur auf ihr Äußeres reduzieren und entsprechende Kommentare ablassen. Dann gibt es noch diejenigen, die das dann als Argument aufgreifen. Ich weiß nicht, was schlimmer ist.
Wahrscheinlich war die Entwicklung von Stadia so ernüchternd,dass man keinen Nutzen mehr daran erkennt,für ein paar mittelmässige Exklusivtitel in 2 Jahren die mit Sicherheit aufgrund der Spielerbasis auch nur Verlust einfahren werden,Millionen Dollars zu verbrennen.
Wenn man überlegt was man heute braucht an Resourcen,installierten Konsolen,fähigen Programmierern, Werbeleuten und bekannten Marken um mit Videospielentwicklung auf eigener Plattform Geld zu verdienen.
@dccoder84
Ich hab nichts gegen die gute Frau und vermutlich hatte sie sogar ein paar gute Ideen für Stadia wo Google ihr ein Riegel vorgeschoben hat, aber sie hat nun mal ihren Ruf aufgrund ihres hübschen Äußeren und nicht weil sie in Sachen Spiele nach ihrer Ubi Montreal Zeit irgendwas geleistet hat, sowohl bei EA ist sie gescheitert als auch in diesem Fall hier.
@Tokyo_shinjuu Hey, nichts gegen Jade Raymond! Einfach ist ihre Arbeit sicherlich nicht und die meisten von uns würder es bestimmt auch nicht besser machen wie sie.
Yup, da wurde ganz schön viel Geld tot gesessen.
Ehrlich gesagt bin ich überhaupt erstaunt das Google noch an Stadia festhält, das kam in meiner Wahrnehmung zu keinem Zeitpunkt in die Gänge, und mittlerweile dürfte der Zug auch abgefahren sein.
Und die gute Jade Raymond muß sich mal wieder unterstellen lassen das sie, bis auf ihre hübsche Präsenz nix auf die Kette gekriegt hat.
Puh, das ist jetzt aber schnell gegangen. Soll mir recht sein, bin wie so viele nicht so sehr der Fan von Game Streaming. Game Streaming wird sich trotzdem irgendwann durchsetzen aber die Entwicklung geht doch erstaunlich langsam. Meine Musik kaufe ich als MP3s, gute Filme kaufe ich auch gerne mal auf 4K Blu-ray und Games kaufe ich digital. Allerdings muss ich schon sagen, dass man als Konsument immer mehr der Depp ist wenn man MP3s oder Blu-ray Disks kaufen möchte. Die 4K Blu-ray von Goonies gibts bspw. nur auf englisch im Stream jedoch auch auf deutsch. Große online Shops welche MP3s anbieten gibt es kaum mehr, nur Amazon und Apple. Letzteres kann ich unter Linux nicht mal benutzen. Immerhin gibt es noch die tolle Indie Plattform Bandcamp. Google hat den Verkauf von MP3s vor kurzem eingestellt was auch wunderbar zu dieser News passt ^^ Es gibt natürlich viele kleinere Online Shops für MP3s, allerdings ist dort halt auch die Auswahl ziemlich begrenzt. 7digital wäre hier erwähnenswert, die bieten auch Musik in hoher Bitrate an.
Death at arrival.
Da hat Google aber ordentlich Geld zum Fenster rausgehauen o____O* 150 Leute für 14 Monate für nix zu bezahlen ist schon sehr generös 😀
Na dann hat sich das ja auch erledigt.
Mal sehen, wie Stadia noch das Wasser reicht.
Wenn der Anbieter seine Plattform nicht länger – oder besser gesagt überhaupt – mit eigener Software unterstützen will, wo noch zu Beginn großspurig die Rede davon war, mit den anderen Anbietern mithalten zu wollen, dann ist das für die Hersteller und Verbraucher wenig vertrauensfördernd, was die weitere Zukunft anbelangt.