Hitman 2 – auf der gamescom angespielt

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Schon auf der E3 schlüpften wir in die Haut von Agent 47 und erlebten einen Einsatz in Miami – den durften wir auf der gamescom wiederholen, allerdings mit einem zweiten, zusätzlichen Ziel. Schalte Narbengesicht und Rennfahrer-Lady während einer Rennveranstaltung aus – so simpel der Auftrag, so vielfältig die Lösungsmöglichkeiten. Wir waren ob der Optionen und der kurzen Spielzeit denn auch ein wenig überwältigt, so eine Killermission will schließlich wohlüberlegt sein. Zumal Hitman 2 alles andere als leicht ausfällt: Die Security-Leute sind wachsam, ebenso Passanten, Überwachungskameras filmen das Gelände und überall gibt es Sicherheitsschleusen, die Ihr nur in der passenden Kluft passieren könnt.

Und so waren wir den Großteil unserer Spielzeit mit Flucht, Ablenkung und Verkleidungswechsel beschäftigt; wir brachten Waschbecken zum Überlaufen, entfernten Sicherungen, schlüpften in ein Vogelkostüm, mimten einen Rennfahrer und schritten als Wachmann in den VIP-Bereich. Das Katz-und-Maus-Spiel reichte uns letztlich auch als Ersteindruck: Wer gerne schleicht, taktiert, strategisches Planen liebt, schwarzem Humor nicht abgeneigt ist und kein Problem hat, einen Auftragskiller zu mimen, ist bei Hitman 2 goldrichtig! Lediglich technisch könnte man noch eine Schippe drauflegen: Waren sehr viele Menschen gleichzeitig auf dem Bildschirm, ruckelte die Demo ab und an.

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8BitLegend
27. August 2018 16:11

Selten hat mich mehr vom gleichen so angefixt wie hier. Ich hoffe nur, dass das Spiel diesmal von einem Bigger Picture zusammengehalten wird. Das Gameplay war wirklich toll, aber so zerstückelt war es null immersiv.